meier060782

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RE: Geographieunterricht - Amerika ist ein Kontinent! | 11.09.2011 | 14:39

Danke, Arno!
Klar, aber genau das ist ja mein Anliegen - ein wenig Beusstsein dafür schaffen, wie man bestimmte Dinge bezeichnet. Auch in der Art und Weise, wie wir auf unsere Umwelt Bezug nehmen und diese benennen, wird unsere Wahrnehmung und unser Denken geprägt. Frei nach dem Spruch "Steter Tropfen höhlt den Stein" - Wenn man Dinge nur oft genug sagt, werden diese sprachlichen Konventionen übernommen. Das ist oft fatal, finde ich.
So spricht einiges für die imperialistische Selbstwahrnehmung der USA, wenn sie sich als Amerika bezeichnen. Es wäre ein Skandal, wenn ein Deutscher, oder irgendein anderer Europäer sein Land als Europa bezeichnen würde, nicht?
Danke für dein Kommentar und schöne Grüße!

RE: Geographieunterricht - Amerika ist ein Kontinent! | 10.09.2011 | 20:40

Endlich mal ein intellegenter Beitrag. Danke, Claudia.

Genau das ist mein Punkt, sog. sprachliche Unschärfen. Ich will eben hier unterstellen, dass oftmals aus irgendwelchen politischen und moralischen (auch sehr indirekten und impliziten) Gründen solche Unschärfen hervorkommen. Beispielsweise werden Mexikaner fuchsteufelswild, wenn man das mit Amerika macht. So auch wohl alle anderen Lateinamerikaner.

RE: Geographieunterricht - Amerika ist ein Kontinent! | 10.09.2011 | 16:55

Nein! Wenn man sich auf Amerika bezeiht, dann meint man damit alle Länder dieses Kontinents.

Leider meinen aber so gut wie "alle", dass Amerika = USA. Das stört mich ziemlich.

RE: Geographieunterricht - Amerika ist ein Kontinent! | 10.09.2011 | 14:25

Liebe Yola,

tut mir leid, aber ich habe die Bedeutung deiner Aussage nicht einverstanden. Wie bitte?

RE: Breivik ist nicht "wirr" | 27.07.2011 | 14:29

Geanu! Breivik ist kein bisschen wirr. Er ist ein Extremist. Seine Thesen klingen auch kein bisschen wirr, sie sind natürlich falsch, unschlüssig und wild irgendwoher interpretiert. Allerdings hat er klare Vorstellungen von seinen Zielen, die er mit den Anschlägen verfolgt. Schockierend ist allenfalls, dass er es so klar heraussagt, offensichtlich kein Problem damit hat, kurz mal dutzende Menschen umzubringen, das ist das Schockierende.

RE: Wer A sagt ... | 21.03.2011 | 22:55

Tut mir leid aber das sehe ich ganz anders. Wieso bitte "muss" der Westen handeln? Was soll das überhaupt schon wieder heißen: "Der Westen muss handeln" - das ist doch schon wieder eine ganz heftige Imperialrethorik. Was ist überhaupt der sog. Westen? Ich weiß nicht so recht.

Warum kann man nicht einfach eine nichtinterventionistische Aussenpolitik betreiben, wie es hunderte anderer Staaten auch tun?

Staaten wie Brasilien, China, Mexiko, Indien - wirtschaftliche Großmächte und mit die Bevölkerungsreichsten Staaten der Erde - wenn das mal nicht eine gewisse "Repräsentationskraft" hat.

Russland erwähne ich nicht, weil die ja auch mal gern in Georgien oder sonstwo einmarschieren, wenn deren imperiale Interessen in Gefahr scheinen - genau wie eben der "Westen" - Hüter des Guten, der Demokratie, Freiheit, der Menschenrechte, der schönen Dinge, der Wahrheit(-en).

RE: Aus Irak und Afghanistan nichts gelernt? | 21.03.2011 | 22:41

Naja, alles ist besser als Krieg.

1. Alternative: Man könnte - wenn man sich unbedingt überall einmischen wollte - Waffen und andere logistische Unterstützung für die Rebellen in Benghasi bereitgestellt haben.

2. Man könnte ein wenig vom "Weltpolizeifilm" abgerückt sein und eine nichtinterventionistische Aussenpolitik betrieben haben - wie es viele andere Staaten auch betreiben, siehe China, Brasilien, Indien, Mexiko, Argentinien, Chile, Bolivien, Paraguay, Kolumbien, Ecuador, Südafrika, uvm.

Beide Alternativen sind besser.

RE: No we can't - Warum Obama die schlechteste aller Lösungen ist! | 10.04.2009 | 10:58

Oh Mann,, Hallo??? Realitätsrealitätsrealitätscheck???

was mir lieber wäre? Das ist doch ganz klar: Eine komplette Neuordnung der USA oder deren Abschaffung, etwas anderes wäre nicht legitim.

Ich zitiere:

"und hier heißt das nichts anderes als Obama Annerkennung zu zollen für all das, was er in der kurzen Zeit erreicht hat. Nicht ohne Fehler, aber auf einem guten Weg und mit großer Ehrlichkeit.

Wenn die Regierungsjahre der Administration nur halb so erfolgreich werden wie es die ersten Wochen versprechen, dann kann die Welt noch auf Jahre hinaus glücklich sein so einen US Präsidenten bekommen zu haben."

Das sind die Worte von Monkey.

Dazu folgendes:

1. Die USA sind NIE, ich wiederhole, NIE glaubwürdig und ehrlich. Wer sich auch nur ein bisschen in ihrer Geschichte auskennt weiss das nur zu gut. Wo soll man nur anfangen mit zig Beispielen, hmmm es ging ja im Grunde schon bei den Lügen gegenüber den Indianern los.

2. Obama ist natürlich NICHT ehrlich. Sein Diskurs ist voller Unklarheiten. Geschickt drückt sich Obama um klare Aussagen gegenüber verschiedener dringender Themen mit Nachbar Mexiko, auch das nur ein Beispiel. Da sollte man sich halt ein bisschen kritisch mit dem Sachverhalt auseinandersetzen!!

3. Paaah! Und tja, wenn die Regierungsjahre Obamas auch nur halb so erfolgreich werden wie die Bushs, ja, toll, dann haben wir....hmmm, ach ja... alles einfach noch ganz genau so wie es jetzt ist, das ist alles. Nur eben mit dem Zusatz dass sich Millionen Leute blenden liessen und wieder mal denken, dass die USA toll sind und für Menschenrechte und Demokratie stehen.

Liebe Grüsse!!!