Philosophie: Contra Liberalismus

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Warum Privatisierung nicht gut ist

Es wird wohl schon fast Konsens sein, dennoch möchte ich gerne gegen die Privatisierung sprechen. Es zeigt sich weltweit, dass einer Privatisierung immer Stellenabbau und eine Verschlechterung der Leistungen folgt. Sei es die Deutsche Bahn, sei es irgendeine Autobahn, sei es ein Gesundheitssystem, sei es eine Wasserversorgung in Lateinamerika ... . Schlimm ist, dass unter dem euphemistischen Deckmantel des Öffnens der Märkte mutig weiter privatisiert wird.

Ist es denn so schwer zu verstehen? Ich denke nicht. Die wollen einen glauben machen, dass man nur über bestimmte Phänomene argumentieren kann, wenn man mindestens einen Hochschulabschluss hat und somit über das sogenannte Fachwissen verfügt. Genug Fachwissen, um in die technokratische Champions-League aufgenommen werden zu können.

Das ist doch eine klare Täuschung!!!

Demokratie findet nur dann statt, wenn jede Person mitdiskutieren darf. Es ist doch der Job von Denen da oben, die ganze Sache uns Leuten verständlich zu machen, dafür werden Sie doch gewählt! Das tun sie ja aber gerade nicht, sondern sie täuschen, wo es nur geht.

Wie auch immer - es gibt viel zu reden, aber eines ist klar: Privatisierung nutzt wenigen und schadet vielen. Dazu braucht man keine Statistiken und einen PhD in Ökonomie o.Ä. , sondern nur ein durchschnittlich funktionierendes Hirn plus Wahrnehmungsapparat.

Frohes Neues!

14:45 28.12.2009
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Geschrieben von

meier060782

Gruß
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