RE: Gewerbe und Politik | 13.11.2018 | 20:13

Wir können hier orakeln bis dieser Tread abraucht. Der Trend nach rechts, konservativ wird, unabhängig der Entscheidung in den Parteigrenien der CDU, von einer großen Mehrheit der sogenannten Mitte der Gesellschaft mitgetragen. Ganz einfach, weil das, was ja seit Jahren als Apokalypse und Mantra dieser Schicht als Abstiegsangst erzählt wird und leider eben nicht nur gefühlt, sondern real existiert. Ich relativiere damit nicht den schon erfolgten und weiteren Abstieg der unteren Schichten, aber die Schichtdicke ist eben in der Mitte doch noch bedeutender.

RE: Klimafondue | 11.11.2018 | 09:28

Gerade wird gemeldet, der Herr Merz könne sich gut vorstellen mit den Grünen zu koalieren. Da geht es dem Herrn Merz nur darum, sich ein grünes Mäntelchen umzuhängen aber in Wirklichkeit Diktatur des Geldes zu verstärken mit der Diktatur der Grünen zum Nutzen ersterer.

RE: Klimafondue | 09.11.2018 | 22:40

Danke für den Link (sehr interessant auch für andere Themen), hatte ich mir auch so gedacht. Nur, dass 4 bis 8% CO2-Äquivalent an Methan freigesetzt werden gegenüber der Kohleverstromung kann nicht dazu führen, dass auf Wasserkraft verzichtet wird solange nicht auch hierfür eine besssere Quelle genutzt werden kann. Wir stecken bei allen alternativen und erneuerbaren Energien in dem Dilemma, dass immer auch Nachteile akzeptiert werden müssen. Ob es die halbe Mio./a Fledermäuse und Milane durch Windräder sind oder das ungelöste Problem des Verkehrs, z.B. Verkehrstote und enormer Flächenverbrauch für neue Straßen, an denen die e-Mobilität nichts ändern wird.

Wir verlagern rohstoff-, material- und energieintensive Prozesse in andere Länder, klopfen uns als ach so gute Weltenschützer auf die Brust und beschimpfen die Länder dann noch.

RE: Klimafondue | 09.11.2018 | 17:40

Erklären Sie mir bitte mal was "klimabelastende Methanemission des Bahnstroms aus Wasserkraftwerke" ist. Ich weiß damit nichts anzufangen und bin an einer Antwort sehr interessiert. Danke im Voraus.

RE: Breitband über Nacht | 07.11.2018 | 22:49

Wir wissen beide nicht, warum eine Baustelle in China bei Finn Mayer-Kuckuk so schnell erledigt wurde. Vielleicht hätte diese einen stark befahrenen oder begangenen Verkehrsweg eingeengt. Darüber ließe sich trefflich fabulieren, jedenfalls ging es schnell und darum geht es. Und natürlich ist es nicht China, es sind die chinesischen Arbeiter, genau wie es in D nicht Deutschland ist, es sind die Arbeiter in Deutschland. Wir sind nicht Papst, wir sind nicht Exportweltmeister u.u.u., es sind die Arbeiter hier in Deutschland. Ich habe das ausführlich beschrieben, was Sie offensichtllich übersehen und ausgelassen haben. Die Arbeiter bei DHL-HUB und Amazon sind eventuell etwas besser gestellt, als die Arbeiter auf der Baustelle bei Fin Mayer-Kuckuk, aber nicht wesentlich. Ihr dummer Spruch ist, dass Sie im Schichtbetrieb nicht dabei wären ... und das ist gut so. Denken Sie mal darüber nach, wer alles im Schichtbetrieb und des nachts so für Ihr gutes und sicheres Leben arbeitet! Ich, der in seinem Leben auch eine Zeit im Schichtbetrieb gearbeitet hatte, fühle mich durch einen solchen Satz ver...rscht.

RE: Baller, baller | 07.11.2018 | 22:18

Was für eine Verschwörungstheorie, wenn Wolken da sind und mit Wasser schwanger sind, regnen sie ab und angeblich bei Beschuß erst recht! Da aus den Wolken kein Regen gefallen ist, waren sie offenbar nicht ausreichend voll, aber irgendjemand muß ja die Schuld haben, den Zorn auf sich ziehen und haftbar gemacht werden.

RE: Breitband über Nacht | 06.11.2018 | 22:38

Sie scheinen eine rosarote Vorstellung von der realen Arbeitswelt in D zu haben. Kleines Beispiel, im DHL-Hub auf dem Flughafen Leipzig-Halle arbeiten jede Nacht und nur nachts, nie tags, 10 000 Beschäftigte teils sogar als Aufstocker bei der Abfertigung von über 65 (es soll auf fast 100 erweitert werden) Langstreckentransportmaschinen und der Neusortierung der Fracht. Gut, darauf könnten Sie und ich wohl verzichten, tun aber andere nicht, die unbedingt ihr Paket gleich und sofort am nächsten Tag haben wollen.

Und die anderen Wirtschaftsbereiche, Krankenhäuser, Kraftwerke, Stahl- und Walzwerke, Chemie, Verkehr, Rettungswesen, Feuerwehr drehen am Abend das Türschild von "open" auf "closd".

Noch werden unsere lebensnotwendigen Güter und Dienstleistungen nicht am heimischen Computer hergestellt und zu uns gebeamt.

Natürlich ist Nacht- und Schichtarbeit nicht gerade erstrebenswert und gesundheitsfördernd, aber eben leider nicht total vermeidbar. Dort, wo sie unvermeidbar ist, und nur dort und dann aber ordentlich gewürdigt und entlohnt. Mit dummen Sprüchen ist den Schichtarbeitern nicht geholfen.

RE: Es ist ja gleich vorbei | 03.11.2018 | 18:15

So ist es. Bis in den Sommer 2015 war das Credo der Regierung und der Wirtschaft, wir brauchen dringend Zuwanderung, sonst geht Deutschland den Bach runter. Da hat Merkel im September zu spät bemerkt, daß es wohl doch nicht die richtigen zu importierenden Arbeitssklaven sind und hat schnell auf Humanität umgeschaltet. Seit ihr das klar wurde, hat sie anderen die Zuwanderungsverhinderung übertragen und übernehmen lassen und dann noch diese öffentlich und hinterhältig an den Pranger gestellt, wie z. B. Orban oder viel Geld in Richtung eines Diktators überwiesen.

Allein diese in die Augen des Volkes transportierte "Humanität" ist nur eine ala Merkel inzinierte, so wie sie viele andere angeblich alternativlose Entscheidungen immer gut gesüßt ihrem Wahlvolk verklickert hat.

RE: Breitband über Nacht | 02.11.2018 | 19:06

Ein Bericht aus einer anderen Welt!

Danke.

RE: Abgang und Andrang | 30.10.2018 | 14:15

Habe ich soeben auch mit Schrecken bemerkt. Und das in einem "linken" Meinungsmedium. Wahrscheinlich hat der weltweite Rechtsdrall schon die linken Bastionen eingenommen oder man ist nur von der versprochenen und im Gedächtnis gebliebenen Vereinfachung der "Bierdeckel-Steuererklärung" fasziniert.