meja

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RE: Das ZDF | 25.07.2014 | 12:25

Wie jetzt - aber Gaza hat doch nunmal keine Bunker und Frühwarnsysteme. Wieso ist es denn gleich "Antiisraelismus/Antisemitismus", das zu erwähnen - und wieso werden diese beiden Worte überhaupt mit so 'nem Schrägstrich verbunden? Da müsste doch der Freitag wirklich zu differenzieren wissen. Als ob all die inspirierenden jüdischen Kritiker der Menschenrechtsverletzungen in Gaza irgendwie an Selbsthass leiden würden oder so. Das tun sie mit Sicherheit nicht, also ist dieser Schrägstrich echt schwacher Journalismus. Und darüber wollte der Artikel doch berichten..?

RE: Glasgow von unten | 14.07.2014 | 16:37

Selbst auch in Glasgow lebend, stimme ich vollends mit Valeris Kommentar überein. Solch einen oberflächlichen, aus dem Zusammenhang herausgegriffenen Beitrag hätte ich vom Freitag nicht erwartet - dabei hatte ich mich gefreut, mal was über Schottland zu lesen. Für diese Art Berichterstattung gibt es einen Begriff: "Poverty porn" - so wird über afrikanische Länder oft berichtet. Die Vielfalt, die zahlreichen Organisationen und Individuen, die im East End von Glasgow etwas zu bewirken suchen, werden bewusst ausgelassen; hängen bleibt nur das trostlose Bild einer Frau in Not. Sensationsjournalismus - sowas von peinlich!

RE: Brief an Petra Kelly | 16.10.2013 | 15:04

So ein guter Artikel...und ich kann ihn nicht auf den sozialen Netzwerken teilen, wegen der "Frauen, die wie Maenner aussehen". Was soll das denn?! In allen anderen Punkten stimme ich ueberein, und dann diese ueberfluessige frauenfeindliche Bemerkung. Es ist jeder Frau selbst ueberlassen, wie sie aussieht - dass das Aussehen von Frauen in der Politik im oeffentlichen Auge eine Rolle spielt und das von Maennern nicht, ist ja gerade Teil des ganzen Schlamassels.

RE: Die Lust am Kind | 13.10.2013 | 17:14

* zwischen Erwachsenen oder Jugendlichen jenseits der Schutzgrenze

RE: Die Lust am Kind | 13.10.2013 | 17:12

"Diese Lebenstragik auf die Heterosexuellen übertragen hieße: Ein Mann verliert jedes Interesse an seiner vordem heiß geliebten Frau, sobald sie das erste Mal schwanger geworden ist." - Diese Lebenstragik kann ueberhaupt gar nicht auf Hetero- oder Homosexuelle "uebertragen werden", da sie per Definition ausbeuterische Zuege hat, waehrend auf Konsens basierende Sexualitaet zwischen gesund und wichtig ist. Bedenklicher Artikel!

RE: Mehrheit links der Mitte?Rechts wird gewählt! | 25.09.2013 | 17:07

Ich frage mich auch, wie effizient das Briefwahlsystem wirklich ist, ob es nicht überlastet war und überholt werden muss. Ich habe knapp 3 Wochen vor der Wahl meine Wahlunterlagen nach Großbritannien beantragt. Erst 2.5 Wochen später kamen sie an, am Donnerstag vor der Wahl - sie waren aber erst höchstens 2 Tage zuvor abgeschickt worden; mein Wahlschein muss also knapp 2 Wochen im Bezirksamt herumgelegen haben. Ich hab meinen Wahlschein dann sofort losgeschickt - mit extra Porto und der Versicherung, sie müssten noch rechtzeitig ankommen. Sie kamen aber erst am Dienstag nach der Wahl an. Einer Freundin in einem anderen Wahlkreis ging's ganz genauso (gleiche Verzögerungen, 7 Pfund Porto für den Eilversand), und wie haben beide links der Mitte gewählt.

Ich habe mich fürchterlich geärgert - nicht nur ist meine Stimme nicht gezählt worden, ich habe auch noch Geld verschwendet. Ich vermute, dass es erst Verzögerungen bei der Versendung der Wahlunterlagen gab, wahrscheinlich durch Überlastung des Systems. Dann gab es wahrscheinlich eine Überlastung der Post, die wahrscheinlich keine Extrastunden vor der Wahl oder am Wahltag (Sonntag!) einlegt, um die Briefwahlen zu managen. Wenn es noch vielen anderen so ging, was zu vermuten ist, trägt das wahrscheinlich zu einem Rechtstrend bei. Denn die meisten Deutschen, die ich hier im Ausland kenne, würden eher links der Mitte wählen.