Zypern – wenn Cameron und Putin zurücksperren

Enteignung Dann sitze ich auf dem Boden und lache mich schlapp.
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Bewiesen nämlich, dass auf Zypern hinterzogenes Kapital lagert ist es nicht! Es wird nur vermutet.

Ich als Berater würde beiden Staatsführern empfehlen, macht das, was die EU mit unseren Bürgern auch tut. Sperrt die Konten aller bei euch lebenden EU Kunden oder die, die auf der Insel und in Russland Konten unterhalten. Zieht jeden Cent von diesen Konten wieder ab, der euren Bürgern gestohlen wird. Weder die Russen noch die Briten haben schließlich den Euro. Sperrt sofort und zeigt Europa die lange Nase.

Eine bodenlose Impertinenz ist es, was gerade in Zypern gespielt wird. Und Schäuble will davon nichts gewusst, gar gewarnt haben. Naja, unser Finanzminister hat ja schon immer ein kurzes Gedächtnis gehabt und in einem Fall hätten böse Menschen gar von Alzheimer sprechen können …

Er hat es genau gewusst, ich glaube da eher den Aussagen des zyprischen Regierungssprecher Christos Stylianidis, der sagt, ich zitiere aus dem Handelsblatt: Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble habe anfangs sogar gefordert, den Sparern 40 Prozent ihrer Guthaben abzunehmen

Übrigens gibt es zur Enteignung zyprischer Sparer einen Kommentar aus El País, den wir Ihnen unter keinen Umständen verschweigen wollen, denn er trifft den Nagel auf den Kopf:

'Drei Jahre nach der griechischen Tragödie, die die Krise des Euro auslöste, zeigt die Rettung Zyperns, dass es keine Hinweise auf intelligentes Leben in Europa gibt.'

Ich glaube auch Frau Merkel kein Wort, die laut brüllt, für deutsche Sparer gelte die Einlagengarantie. Wer es glaubt! Die Rente war ja angeblich auch lange sicher, bis man die Menschen immer mehr enteignet hat. Schon ständige Verschiebungen des Renteneintrittalters sind ein Betrug am Einzahler. Und eine weitere Verschiebung auf 69 Jahre ist ja bereits im Gespräch. Irgendwann bekommt man dann vermutlich die Rente als Bestattungsbeihilfe ausgezahlt.

Und wer jetzt den Grünen zuhört, der kann sein Kreuz dort auch nicht machen, denn dort plant man die größte Umverteilung von unten nach oben, die es je gab, gemeinsam mit der SPD vermutlich, die schon an einer neuen Agenda bastelt, wie wir alle wissen. Grüne wollen umfassende Steuererhöhungen, heißt es heute im Handelsblatt. Scheinheilig sagt Katrin Göring-Eckardt : Die Regierung müsse künftig Verantwortung übernehmen für „Menschen, die außen vor sind“ , was jeder vernünftige Mensch nachvollziehen kann. Soweit, so gut, würde sie nicht ein paar Sätze weiter genau das sagen, was die Partei meint, wenn sie von Umverteilung spricht. Es geht nämlich ganz und gar nicht um gerechtere Verteilung, weil sie ankündigt , dass mit den höheren Steuereinnahmen „keine Wohltaten“ verteilt werden sollten. Die Grünen seien keine „Umverteilungspartei“. So wolle man die Mittel der Vermögensabgabe „komplett in zusätzliche Schuldentilgung“ stecken. Weit weg also von einem Kümmern um sozial schwache Mitglieder der Gesellschaft, allenfalls Eiseskälte für Benachteiligte.

So, das war es für heute, genug von Politik, was auf uns zu kommt, das wissen wir, willkürliches Handeln und bestimmt kein sozialerer Staat, egal welche Partei demnächst hier, mit welchem Vizekanzler auch immer, den Bundeskanzler oder die Bundeskanzlerin stellt. Es kann nur noch schlimmer kommen als jetzt! Und das ist das einzige, was in diesem Land sicher ist!

©denise-a. langner-urso/menschenzeitung

18:18 18.03.2013
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