merdeister
09.07.2012 | 21:18 27

Weleda und die Weisheit der Menschen

Alternativmedizin Marketing und Web 2.0 funktioniert in zwei Richtungen, das musst auch Weleda jetzt erfahren.

Ein Blog-Beitrag von Freitag-Community-Mitglied merdeister

http://dieausrufer.files.wordpress.com/2012/07/bildschirmfoto-2012-07-09-um-21-04-12.jpg?w=594&h=250&crop=1

Vor einigen Tagen erschien in der SZ ein ->Artikel von Jens Lubbadeh mit dem Titel: “Schmutzige Methoden der Alternativmedizin”:

‘Arzneimittelhersteller finanzieren einen Journalisten, der die Kritiker ihrer Produkte namentlich an den Netz-Pranger stellt. Bei jedem herkömmlichen Pharmakonzern wäre dies ein Skandal. Doch die Globuli-Hersteller sehen darin kein Problem, sondern einen “konstruktiven Dialog”.’

Darin schreibt der Autor über die Methoden mit denen Kritiker der Alternativmedizin rechnen müssen, wenn sie in den Fokus des Blogbetreibers von Cam-Media-Watch, geraten. Cam-Media-Watch hat sich auf die Fahnen geschrieben, Berichte über Alternativmedizin in den Medien kritisch zu beleuchten. Am Netz-Pranger zu landen bedeutet in diesem Fall, die Suchergebnisse einer publizistisch relativ unbedeutenden Seite wie Cam-Media-Watch gelangen durch geschickte Suchmaschinenoptimierung (SEO) an prominente Stelle in den Suchergebnissen von Google. Für einen Journalisten dessen Kapital die eigene Glaubwürdigkeit ist, kann das ein Problem darstellen.

Illustriert wird das Prinzip im Artikel an Max Rauner, einem Journalisten der in der Zeit ein ->Porträt über Edzard Ernst schrieb. Texte über Ernst gelten in Homöopathenkreisen als Therapie gegen niedrigen Blutdruck. Zu diesem Porträt wurde auf Cam-Media-Watch ein “Faktencheck” veröffentlicht, der zwar sachlich leicht zu ->widerlegen war, jedoch Max Rauner als „unseriösen Journalisten“ auf die erste Ergebnisseite der Googlesuche katapultierte.

Da durch ihr Sponsoring die „Deutsche Homöopathie-Union (DHU), Biologische Heilmittel Heel, Staufen Pharma, WALA Heilmittel, Weleda und Hevert diese Praxis zu unterstützen scheinen, stellte auf der ->Facebookseite von Weleda ein Nutzer einige Fragen:

„Wie steht man bei Weleda zu solchen Methoden? Welchen Vorteil erhofft sich Weleda durch das Sponsoring dieses Journalisten? Gibt es dadurch messbar positive Auswirkungen auf Image und/oder Umsatz von Weleda?“

Es ergab sich eine Diskussion in deren Verlauf sich auch Stefan Dörner zu Wort meldete, der im letzten Jahr mit Cam-Media-Watch in Berührung gekommen war. Dörner hatte im ->Handelsblatt über die Klagedrohung des Homöopathie-Giganten Boiron gegen den italienischen Blogger ->Samuele Riva berichtet und war auf Cam-Media-Watch scharf angegriffen worden. Einen Teil des daraus resultierenden ->Emailverkehrs hat dieser nun u.a. dort veröffentlicht.

„Hallo Herr Dörner,

(…)Ein wichtiger Hinweis für die Zukunft:

Ich behalte mir vor, Ihre verleumderische Behauptung und Ihren sorglosen Umgang mit anonymen sowie kriminellen Quellen [Anm. merde: Gemeint ist Esowatch/Psiram.com] zu einem späteren Zeitpunkt nochmals öffentlich aufzuarbeiten. Das landet jetzt in meinem Archiv und ist nicht vergessen!“

Dazu muss man im Grunde nicht mehr viel sagen. Kein Unternehmen kann es sich leisten, mit solchen Methoden in Verbindung gebracht zu werden. Weleda hat nun die Notbremse gezogen und zieht sich vom Sponsoring des Blogs zurück:

„Aufgrund der Debatte um das Blog CAM Media werden wir noch mehr als bisher auf Transparenz setzen, damit künftig keine Missverständnisse entstehen. Eine klare Trennung von Anzeigen und Redaktion ist uns wichtig. Wir sind am echten Austausch und Feedback interessiert. Das bisherige Blogsponsoring werden wir in diesem Falle sofort stoppen.
Theo Stepp, Pressesprecher Weleda AG Deutschland“

Auf diese Weise konnte ein relativ kleiner Kreis von Personen mithilfe von Facebook vielleicht dafür sorgen, den “Google-Pranger” etwas weniger attraktiv zu machen. So bietet Facebook die Möglichkeiten Suchergebnisse von Google (und anderen Suchmaschinen) in einen Kontext zu setzen, der den Eindruck dieser in ihr Gegenteil verkehren kann, zum Schaden des Unternehmens. Einen bitteren Beigeschmack hinterlässt die Tatsache, dass es erst eines Artikels in der SZ bedurfte, um die Verantwortlichen bei Weleda aus ihren sanften Träumen aufzuwecken. Es bleibt zu hoffen, die Kollegen von Heel, Staufen Pharma, WALA Heilmittel, Hevert und der DHU haben einen leichteren Schlaf.

Dieser Beitrag gibt die Meinung des Autors wieder, nicht notwendigerweise die der Redaktion des Freitag.

Kommentare (27)

j.kelim 10.07.2012 | 13:44

Gesundheitsrisiko durch Phosphatzusätze in Nahrungsmitteln

Dtsch Arztebl Int 2012; 109(4): 49-55; DOI: 10.3238/arztebl.2012.0049

Nierenzentrum Heidelberg: Prof. Dr. med. Ritz Nephrologische Gemeinschaftspraxis/Dialyse, Dortmund: Dr. med. HahnNephrologische Klinik, Klinikum Coburg GmbH, Coburg: Prof. Dr. med. KettelerVivantes Klinikum im Friedrichshain, Berlin: Prof. Dr. med. KuhlmannKlinik für Nieren-, Hochdruck- und Rheumakrankheiten, Städtisches Klinikum München Schwabing: Prof. Dr. med. Mann

Hintergrund: Die Hyperphosphatämie konnte in den vergangenen zehn Jahren bei fortgeschrittener Niereninsuffizienz als einer der aussagekräftigsten Prädiktoren der Mortalität identifiziert werden. In diesem Kollektiv (Stadium CKD 5) wurden beispielsweise bei einer Jahresmortalität von rund einem Fünftel nicht weniger als 12 % der Todesfälle auf das Vorliegen von erhöhtem Serumphosphat zurückgeführt. Kürzlich wurde auch für die Normalbevölkerung dokumentiert, dass sich bereits anhand hochnormaler Phosphatkonzentrationen im Serum ein Sterbe-/Mortalitätsrisiko unabhängig voraussagen lässt. In diesem Zusammenhang spielen Phosphatzusätze in Lebensmitteln eine potenziell entscheidende Rolle, sie werden jedoch in ihrer Bedeutung für die Gesundheit vermutlich unterschätzt.

Methode: Die Autoren führten eine selektive Literaturrecherche in der Datenbank PubMed und EU-Datenbanken (www.zusatzstoffe-online.de, www.codexalimentarius.de) durch, mit den Suchbegriffen „phosphate additives“ und „hyperphosphatemia“.

Interessenkonflikt:

Prof. Ritz bekam Honorare für Beratertätigkeiten von den Firmen Daiichi Sankyo, Abbott, Mitsubishi Tanabe, Rofar, Medice und Hexal.

Dr. Hahn wurde honoriert für Beratertätigkeiten und Vorträge und erhielt Reisekosten- und Fortbildungsgebührenerstattung von den Firmen Genzyme, Shire und Medice.

Prof. Ketteler erhielt Honorare für Beratertätigkeiten und Vorträge von den Firmen FMC, Genzyme und Shire.

Prof. Kuhlmann wurde für Beratertätigkeiten honoriert von den Firmen Sanofi-Aventis, Roche, Fresenius. Er bekam Vortragshonorare von den Firmen Shire, Amgen, Roche, Fresenius, Braun, Genzyme.

Prof. Mann erklärt, dass kein Interessenkonflikt besteht.

http://www.aerzteblatt.de/archiv/119315/

Fröhliche Wissenschaft!

ed2murrow 10.07.2012 | 16:58

Zwischen Ihrem Einwurf und dem Blog besteht ein fundamentaler Unterschied: Ihr Zitat enthält a) keine eigene Schreibleistung (außer ein bisschen Maustastendrücken) und b) keinen Hinweis darauf, dass die Aufsatzverfasser wegen oder trotz der Zahlungen von Geldern im Aufsatz sachliche, fachliche oder gar Fehler im Umgang mit anderen Wissenschaftlern begangen hätten. Das, und nicht das Sponsoring per se, ist der Kern der Angelegenheit bei der eindeutig interessensgeleiteten und im Umgang unsäglichen Publikationsplattform, um die es konkret geht. Dass Sie aufwerten, indem Sie sie in die Nähe des Ärzteblattes rücken, das ist unterschwellig und in der Tat manipulativ!

j.kelim 10.07.2012 | 19:15

Worin bitte besteht die Eigenleistung dieses Artikels? Ich zähle sieben (7) subjektiv ausgewählte Hinweise/Link, womit ich siebenmal meine Mouse bedienen muss, um Seitenlange Artikel zu lesen. Worin besteht nun die Schreibleistung? Das was @Merdeister recherchiert hat, - woher will er wissen, was die Wahrheit ist? und solange er diese nicht mit 100%er Sicherheit darlegen kann, ist das Gegenteil ebenso wahr.

j.kelim 10.07.2012 | 19:43

Da Sie keinen Zusammenhang sehen können, was mich nicht verwundert, sage ich es Ihnen. Jahrzehnte lang trinken wir phosphathaltige Cola, verzehren phosphathaltige Lebensmittel und erfahren dann irgendwann einmal die zusammenhänge, welche die Schädlichkeit des Konservierungsstoffes belegen. Ich will nicht wissen wie viele Gutachten darüber in der Vergangenheit zugunsten des Konservierungsmittels von wem auch immer bezahlt wurden.

Dass ist ein alltägliches Geschäft und wenn Sie ein wenig im Internetz forschen kommen unzählige Praktiken ans Licht bei denen Journalisten, Wissenschaftsjournalisten dafür bezahlt wurden im Sinne des Auftraggebers zu publizieren. Recherchieren sie doch einmal welche Zeitungen und Medien von z. b. B. Gates genau für diese Art von Journalismus Millionen an Zuwendungen erhalten.

Deshalb ist das, was @Merdeister beschreibt, weder was neues oder besonders wert dafür seinen Augenschein zu verwenden. Ich weiß, doch, was er damit bezwecken will. Allein der Aufmacher genügt um zu wissen, wessen Kind @Merdeister ist.

j.kelim 10.07.2012 | 20:23

Wertvolle Debatte: Echo zum SZ-Artikel von Jens Lubbadeh.

Von Claus Fritzsche | 10.Juli 2012

„Weleda zieht sich mit Wirkung vom 9. Juli 2012 als Sponsor aus der Website CAM Media.Watch zurück. Das Unternehmen hat Anlass zu der Sorge, dass öffentliche Debatten, die durch das Blog-Sponsoring ausgelöst wurden, von vielen seiner Kundinnen und Kunden gerade im Naturkosmetiksegment nicht verstanden oder zumindest missverstanden werden.“ Mit diesen Worten teilte mir Pressesprecher Theo Stepp einen Schritt mit, den ich mutig finde und der meinen vollen Respekt hat. Auslöser der Entscheidung ist eine Kampagne (1) von politischen Aktivisten der sog. Skeptiker-Bewegung bei Facebook, die ich durch meine Webseite www.esowatch.org selbst provoziert habe – mit gutem Grund. Die Initiatoren der Facebook-Kampagne sind weitgehend identisch mit dem Netzwerk des anonymen Internetprangers EsoWatch.com bzw. neuerdings Psiram.com (2). Stefan Kirsch, treibende Kraft der Kampagne, ist Beisitzer im Vorstand des „Skeptiker“-Vereins GWUP – einer Vereinigung atheistischer Fundamentalisten. Die Gesetzmäßigkeiten des „Haifischbeckens Internet“ zu durchschauen, ist nicht einfach. Dass sich Weleda, speziell die Naturkosmetiksparte des Unternehmens, von diesem Umfeld fernhalten will, kann ich gut nachvollziehen.

Jens Lubbadeh, Süddeutsche Zeitung und ein anonymer Internetpranger

Am 30. Juni veröffentlichte die Süddeutsche Zeitung den Artikel „Die schmutzigen Methoden der sanften Medizin“ von Jens Lubbadeh. Am 2. Juli folgte meine Replik hier im Blog (4), die interessante und delikate Hintergrundinformationen öffentlich machte. Obwohl meine Replik von vielen Medienvertretern gelesen wurde, ging bisher keine einzige (!) kritische Medienanfrage ein – weder beim Deutschen Zentralverein homöopathischer Ärzte noch bei den Sponsoren dieses Blogs und mir. Ein wichtiges Detail zu den möglichen Hintergründen des SZ-Artikels von Jens Lubbadeh habe ich in meiner Replik bisher noch nicht erwähnt:

Link zu krimineller Webseite

Am 28.04.2010 veröffentlichte SPIEGEL ONLINE den Artikel „Ärzte knöpfen sich angeblichen Wunder-Yogi vor“ von einem Autor „lub“. Wenn ich richtig informiert bin, dann steht diese Abkürzung für den Autor Jens Lubbadeh, der damals noch in der Redaktion von SPIEGEL ONLINE arbeitete. Der Artikel enthält einen (inzwischen toten!) Link auf die Webseite www.esowatch.com, der sich als Schleichwerbung für ein kriminelles Internetprojekt interpretieren lässt, dem Jens Lubbadeh nach meiner persönlichen Einschätzung ideologisch nahesteht. Der mutmaßliche Herausgeber dieser Webseite muss sich seit Ende 2011 im Rahmen einer Unterlassungsklage vor dem Landgericht Hamburg rechtfertigen. Vertrauliche Informationen dieses Prozesses gelangten ins Internet, was eine Anzeige wegen Prozessbetrugs zur Folge hatte. Aufgrund neuer Erkenntnisse des Prozesses hat die Staatsanwaltschaft Landau kürzlich strafrechtliche Ermittlungen gegen den mutmaßlichen Herausgeber von EsoWatch.com aufgenommen. Erst vor wenigen Tagen musste das Projekt EsoWatch.com auf die neue (wiederum anonyme und illegale) Webseite Psiram.com flüchten. Die alte – bei SPIEGEL ONLINE verlinkte – Domain EsoWatch.com war zu vor gesperrt und aus dem Google-Index verbannt worden. Warum?

Herausgeber und Autoren der anonym gehosteten und ohne Impressum publizierten Plattform machen sich in großem Umfang der Verleumdung und der üblen Nachrede (§§ 186, 187 StGB) schuldig, verletzen Persönlichkeits- und Urheberrechte. Dies geschieht nicht nur „versehentlich“ durch schlampige Recherche sondern auch vorsätzlich, um Personen, die den Autoren weitgehend unbekannt sind, aus ideologischen Gründen zu bekämpfen und ihnen zu schaden.

Zu den Unterstützern des Projekts EsoWatch.com bzw. nun Psiram.com gehört der oben schon erwähnte „Skeptiker“-Verein GWUP. Vereinsvorstand Amardeo Sarma erhielt von mir bereits eine E-Mail, in der ich über die kriminellen Hintergründe der Webseite informierte (5).xDas Motiv von Jens Lubbadeh?

Meinen 2009 begonnenen Recherchen ist es maßgeblich zu verdanken, dass die unter EsoWatch/Psiram.com begangenen schwerwiegenden Straftaten Schritt für Schritt juristisch aufgearbeitet und sanktioniert werden. Um die Zusammenhänge transparent zu machen, habe ich im März die Webseite www.esowatch.org ins Netz gestellt. Damit habe ich mir in der etwa 2.000 Personen starken und (bis in renommierte Medien hinein) gut vernetzten „Skeptiker“-Szene keine Freunde gemacht. Hier sehe ich das wahre Motiv von Jens Lubbadeh. Wie ich gehört habe, plant er schon den nächsten SZ-Artikel, um nochmals nachzulegen.

Quelle:

http://www.cam-media-watch.de/?p=9154

merdeister 10.07.2012 | 20:30

Gerne erkläre ich Ihnen noch einmal was das Problem aus "kausalmechanistischer" Sicht ist: Es geht nicht darum, das jemand Lobbyarbeit macht und Geld dafür bekommt, sondern (aufgepasst!) WIE er diese Lobbyarbeit macht.

Wenn Sie es nicht ertragen, dass sich der Wissensstand ständig ändert, fragen Sie doch einfach, ob Sie Zugang zur Akasha-Chronik bekommen. Meine Oma hat mir allerdings schon immer gesagt, Cola sei ungesund.

j.kelim 10.07.2012 | 22:27

Sicher, es gibt viele Scharlatane auf der Welt. Und der 83-jährige Yogi Prahlad Jani aus Indien, der behauptet, er hätte dank Meditation und göttlichem Segen seit mehr als 70 Jahren nichts mehr gegessen und getrunken, gehört womöglich auch dazu. Doch um dies offenzulegen, muss man nicht auf illegale und letztlich peinliche Quellen zurückgreifen. SPIEGEL Online sieht dies anders. So beruft sich Jens Lubbadeh* in seinem Artikel “70 Jahre ohne Nahrung: Ärzte knöpfen sich angeblichen Wunder-Yogi vor” allen Ernstes auf die - man muss es so sagen - kriminelle Website Esowatch.com

Die “sektenähnliche kriminelle Vereinigung Esowatch” agiert wie ein verlängerter Arm der Pharmaindustrie - und verwendet dafür offenbar auch noch einen bekannten Pödophilie-Server

Das Illegale an Esowatch ist, dass es ohne Impressum arbeitet. Dies ist nach deutschem Recht nicht erlaubt. Die Betreiber schießen also in übler Heckenschützenmanier auf alle möglichen Menschen in verleumderischer Manier. Dazu zählen nicht nur offenkundige Spinner, sondern z.B. auch der Dalai Lama oder der SPD-Politiker und Pharmakritiker Wolfgang Wodarg. Wobei viele Passagen über die verleumdeten Personen schlicht falsch sind.

So beruft sich Esowatch, um nur ein Beispiel zu nennen, in seinem Eintrag über mich auf die Deutsche Leberhilfe und behauptet, diese Organisation hätte z.B. nachgewiesen, dass der Mediziner Claus Köhnlein und ich in unserem Buch “Virus-Wahn” Quellen fehlerhaft zitieren und vorliegende Daten verschweigen würden.

Esowatch unterschlägt auch, dass die Deutsche Leberhilfe in ein Netz von Interessenkonflikten verstrickt ist. Zum Beispiel wird der Medizinprofessor Michael P. Manns, der im Vorstand der Deutschen Leberhilfe sitzt, von etlichen Pharmaunternehmen finanziert, darunter Roche, Gilead, Essex, Schering-Plough und Bristol-Myers Squibb.

“Ziel dieser Gruppierung [Esowatch] ist die Diffamierung und öffentliche Bloßstellung von Personen, die sich im weiteren Sinne mit ‘Ganzheitlichkeit’ beschäftigen… Dazu ist ihnen jedes Mittel, das ihnen das Internet zur Verfügung stellt, recht.

...es könnte jedoch gut sein, dass einzelne, an Universitäten studierende oder arbeitende Esowatch-Mitglieder über sogenannte Drittmittel für ihre kriminelle Tätigkeit im Internet freigestellt werden…”

Zu Jens Lubbadeh siehe z.B. auch den SPIEGELblog-Beitrag “SPIEGEL verklärt aberwitziges Krebs-Genom-Projekt zum Hoffnungsträger für die Entwicklung neuartiger Krebsttherapien”. Lubbadeh ist seit kurzem nicht mehr bei SPIEGEL Online. Er ist zum Greenpeace Magazin gewechselt. Nähere Infos finden sich auch auf seiner Homepage www.lubbadeh.de.

Quelle: http://www.spiegelblog.net/blamabel-der-spiegel-prasentiert-die-illegale-webseite-esowatch-als-glaubwurdige-quelle.html

j.kelim 10.07.2012 | 22:55

Sie verstehen eben nicht den Zusammenhang, das (aufgepasst)"Wie" entsteht nicht, aus nichts, sondern vor dem "Wie" gibt es eine Ursache, die das Wie erst ermöglicht. Wenn etwas seinen Lauf genommen hat, kann es niemand mehr aufhalten. Mich inerressier nun mal, was davor ist, das heißt: die Dinge aus dem Grunde, ans Licht zu bringen.

Alles klar?

j.kelim 12.07.2012 | 10:06

@Merdeister, ich denke mir, ein Realist, Tatsachenmensch, dessen Träume man gestohlen hat. Nun müssen Sie sich selbst, immer wieder beweisen, dass es nicht stimmt, dass Ihnen etwas genommen wurde und dass Träume unrealistisch sind.

Es gibt ein Blickfeld, aus dem heraus, alles, was geschieht ein einziges Spiel ist. Ein Spiel, in dem die Gesellschaftsformen und Normen, immer neu verhandelt werden. Altes wird durch neues ersetzt. Ebenso der Mensch, wenn er Alt ist übernimmt die junge Generation und die Karten werden neu gemischt: Das Spiel beginnt: Diesmal jedoch gibt es neue Spielzeuge die nun erst mal getestet werden und auch da ist das altväterische Spielzeug zuvor entsorgt worden.

Der eine raucht und stirb an Lungenkrebs der andere raucht ebenfalls und lebt sein Leben bis ins hohe Alter. Der eine trinkt und stirb an Leberzehrrose, der andere erfreut sich bester Gesundheit. Das kann man unendlich fortführen.

Menschen haben Träume und manch einer nährt damit seine Seele und es geht ihm gut dabei. Der eine nimmt Globuli und die Migräne ist verschwunden, der andere schluckt Ibuprofen und leidet dennoch.

Jeder kreiert, schöpft und erschafft sich eine Wirklichkeit, als Ausstattung, Werkzeug, Hilfsmittel, um im großen Spiel, gut ausgerüstet teilzunehmen, denn der Hauptpreis ist, - nichts als die Wahrheit. – Erkenne, “wer du (geworden) bist“ und überlasse “was du (gewesen) bist“ auf dem Spielfeld des Lebens zurück.