"Merkelisierung" der Diskurswelt

Flüchtlingskrise Selbstbetrug der Selbstgerechten?
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Merkel ist schuld. Merkel, die dominante Alleinherscherrin. "Merkelisierung" ist dann das fast ohnmaechtige sich fuegen in "alternativlose" Sachzwaenge.

So weit, so schlecht.

Aber kann mal bitte eine(r) der auch hier nicht selten anzutreffenden Kritiker(innen) der "Merkelisierung" des Abendlandes glaubhaft darlegen, dass es das "Fluechtlingsproblem" ohne UNS MUTTI nicht geben wuerde?

Begann das alles wirklich mit der kolportierten "Einladung" (die es ja so nicht wirklich gab)? Keine Vorgeschichte? Kein Eigenverschulden des "Abendlandes"?

Gaebe es wirklich 500.000 Tausend weniger Fluechtlinge ohne die "Willkommenskultur"? (Und waere dann alles gut?)

Wuerden sich nicht dennoch taeglich weiterhin tausende auf den Weg ins gelobte Land machen?

Gaebe es keine Fluchtgruende mehr fuer Millionen durch - auch von uns geduldeter/mitverschuldeter - Wirtschafts-und Stellvertreterkriege?

Grenzen dicht und dann weiter wie bisher?

Es ist fuer mich nicht fassbar, wie sich (UN)geschaetzte 90% aller Wortmeldungen zur Problematik mit den vermeintlichen schlimmen Folgen (und verschwoerungstheoretisch untermauerten ABSICHTEN), nicht aber mit deren Ursachen beschaeftigen. Von weitreichenden Loesungsansaetzen ganz zu schweigen.

Und mit "Loesungsansaetzen" meine ich nicht, wie man sich die Armen der Welt vom Leibe haelt, sondern wie eine Welt ohne Krieg und Hunger zu gestalten waere.

Ja,ja, ich weiss. Naiver Dummschwaetzer. Traumtaenzer.

Da lob ich mir einen wie den Mopperkopp. Der kann auch das bestimmt gut erklaeren.

Ich versteh`s (vermutlich) trotzdem nicht.

02:22 18.02.2016
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