RE: Suppenküchen-Sozialismus | 15.06.2009 | 22:55

Auch wenn man für sich reklamiert, überall der Kunst der Provokation (Eco) frönen zu können und sich dabei auch noch auf die Kunstfreiheit meint berufen zu müssen, landet man dennoch kognitiv halsbrecherisch im Graben, übt man diese Leidenschaft auf den Politikseiten einer Wochenzeitung aus. Genauso verhält es sich, wenn man sich für kapitalistische Strukturen entscheidet, anstatt für die Produktion von Mehrwert. Weil diese politische Entscheidung in den vergangenen 15 Jahren weit überwiegend für das Erste getroffen wurde und nicht für das Zweite, entschwanden rund $ 40 Bill. mit Stand vom Januar im Orkus; mit allen Folgen wie insbesondere einer gegenwärtig sehr hohen Morbitäts- und Mortalitätsquote unter Menschen.

RE: Suppenküchen-Sozialismus | 10.06.2009 | 12:19

Von dem früheren Lehrer am MIT Weizenbaum stammt die Kritik, dass es nicht einfach ist, eine gute Frage zu entwickeln: Anstatt wie Robert Kurz eigenmächtig, und damit vollständig nichtig, danach zu fragen, ob kapitalistische Strukturen überhaupt noch zu finanzieren sind, lautet die gegenwärtig aufgeworfene Frage, weshalb in jene überhaupt investiert wurde, wenn es dem Allgemeingut angehört, dass eine solche Investition von vornherein sich durch sich selbst zum Scheitern verurteilt und dadurch nichts weiter als Unsummen an Geld verlustig gehen müssen.