Triathlon als Training für Führungskräfte

Analogien aus dem Sport Was Führungskräfte von einem Marathon lernen können - darüber wurde bereits viel geschrieben. Doch was können Führungskräfte zusätzlich von einem Triathlon lernen?
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Was Führungskräfte von einem Marathon lernen können – nämlich, Durchhaltevermögen, Demut und das richtige Einteilen der Kräfte - darüber wurde bereits viel geschrieben.

Doch was können Führungskräfte von einem Triathlon lernen?

Zunächst einmal lehrt uns ein Triathlon die gleichen Dinge. Darüber hinaus bringt es (aber) auch neue Aspekte an, die nicht zu unterschätzen sind. Generell betrachtet, besteht ein Triathlon – wie der Name schon verrät, aus 3 Disziplinen: Schwimmen, Radfahren und Laufen. Bei einem Triathlon gibt es noch eine weitere Disziplin – und zwar, die Fähigkeit zwischen den einzelnen Disziplinen zu wechseln.

Im Vergleich zu einem Marathon ist ein Triathlon wesentlich abwechslungsreicher und sowohl physisch als auch mental eine völlig neue Herausforderung:

  • Beim Schwimmen kommt es insbesondere auf die Technik und ein gesundes Orientierungsvermögen an.
  • Beim Radfahren heißt es dann, seine Kräfte einzuteilen und möglichst wenig Angriffsfläche für den Wind zu bieten.
  • Beim Laufen werden die Beinmuskeln noch einmal neu gefordert und hier zeigt es sich, ob man seine Kräfte gut eingeteilt hat.

5 Take-aways für Führungskräfte

  1. Oft reicht es nicht, nur einer Disziplin zu beherrschen.Mehrere Disziplinen zu meistern, kommt uns sogar zugute. Der schnellste Schwimmer hat wenig Chancen, wenn er nicht wenigstens annähernd gut Rad fährt und oder beim Laufen mithalten kann. Sie als Geschäftsführer beherrschen ja nicht nur Ihre Kerndisziplin wie etwa die Entwicklung von Produkten. Nein, Sie sind auch gut in anderen Bereichen wie etwa der Produktion und der Logistik.
  2. Verschießen Sie Ihr Pulver nicht gleich zu Beginn. Als Führungskraft benötigen Sie ebenso wie im Sport, eineGesamtstrategie. Großartige Ideen und viel Energie zu haben, sind immer noch wichtige Assets. Doch es wäre doch schade, wenn wir hierfür gleich am Anfang die gesamte Aufmerksamkeit dafür aufwenden würden, anstatt unsere Kräfte richtig einzuteilen. Deshalb sind auch während der Umsetzung ein langer Atem und Ausdauer essenziell.
  3. Flexibilitätist das A und O – Wie beim Sport können wir ebenso im Geschäftsalltag mal „vom Weg abkommen.“ Unsere Erfahrung und Einsatzbereitschaft haben uns auch gelehrt, schnell zu reagieren und anpassungsfähig zu sein. Sei es die Reparatur eines platten Reifens beim Rennen oder das Überdenken einer Idee, die nicht so „zündet“ wie erwartet.
  4. Vorbereitung ist alles - Ohne Vorbereitung kann ein Triathlon nicht so einfach bewältigt werden. Das gleiche gilt für das Geschäft.Training, Vorbereitung und das Ausprobierenverschiedener Wege sind notwendig, um stärker zu werden und bereit dafür zu sein, auch neue Wege zu beschreiten.
  5. Last, but not least - Das Gefühl erfolgreich am Ziel angekommen zu sein, ist unglaublich befriedigend. Wer die Ausdauer, den Willen und die Kraft hat, sein Ziel zu erreichen, wird am Ziel für die Entbehrungen entschädigt. Viele erfolgreiche Geschäftsführer heben ihren ersten „Dollar“ als Erinnerung auf. Der Triathlet denkt immer wieder an seine erste Medaille. Dieses Glücksgefühl sollte für uns immer wiederAnsporn und Motivation für das nächste Zielsein.
18:46 15.08.2019
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