"Wahrheit" und Frieden im Judentum

Überlegungen und Aussagen Das Judentum in Deutschland ist im Aufbruch; hinter nicht wahrgenommenen Entwicklungen geht es um mehr als Meinungsverschiedenheiten: Konflikte um die Zukunft!
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Oft mache ich mir in diesen Tagen Gedanken; über dass Verhältnis der "Orthodoxie" in Deutschland zur Gesamtheit aller weiteren Orientierungen des Judentums - und darüber hinaus: über das Oberrabbinat in Jerusalem.

Dabei sind mir folgende Aussagen besonders aufgefallen:

"Als G´tt vorhatte, den Menschen zu erschaffen, trat die Wahrheit vor seinen himmlischen Thron, um sich dagegen auszusprechen:"Erschaffe ihn nicht, er ist voller Lüge!" Auch der Friede trat vor und sprach: "Wozu willst du den Menschen erschaffen, er ist voller Streit!" Und seit damals arbeitet die Lüge und der Streit eng zusammen: Wo das eine ist, das ist das andere nicht weit."

Ausspruch des Menachem Ussitschkin: "Der Prophet Sacharja sagt: Liebt Wahrheit und den Frieden" (8,9). Die Wahrheit wird vor dem Frieden genannt. Ein Leben in Wahrheit ohne Frieden ist bitter. Ein Leben in Frieden ohne Wahrheit ist tot."

Ausspruch des Mendel von Kozk: "Um Sodom zu retten, braucht man wenigstens zehn Menschen. Aber um die ganze Welt zu vernichten, genügt ein einziger Idiot."

Marcus Gundlach, Jahrgang 1968, jüdisch, freischaffender Schreiber, Blogger, Poet.

18:01 17.07.2017
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Geschrieben von

Marcus G. M. Gundlach

Sozialpädagoge (Schwerpunkte: Soziologie, Kriminologie, Politik, Religion) "Die eigene Meinung zu äußern, ist in diesen Zeiten nicht einfach..."
Marcus G. M. Gundlach

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