RE: Die Frau, das Extra | 20.07.2021 | 16:33

Vielleicht bin ich der einzige der findet, dass Misandrie immer mehr um sich greift. Es wird immer mehr daran gearbeitet ein Miteinander zu trennen als zusammen zu führen. Ich finde dies ist kein Weg.

Sie hat teilweise nicht unrecht, aber wie bei den Taschen an Kleidung für Damen, glaubt sie denn wirklich nicht, dass wenn es eine entsprechende Nachfrage gäbe, dass die Produkte auch entsprechend vorhanden wären. Produkte werden der Nachfrage auf dem Markt entsprechend gestaltet. Weiter ist nahezu die komplette Werbewirtschaft auf Frauen ausgerichtet. Schaut man heutzutage Werbung im Fernsehen, so werden Männer oft als tollpatschig und trottelig dargestellt. Es wird die freie Frau propagiert, die Entscheidungen trifft und souverän ist. Wenn man sich die meisten Werbespots ansieht, so lange es nicht um ein Parfüm oder eine Creme für Männer geht, sind diese komplett für Frauen konzipiert.

Allein der Feminismus ist falsch ausgerichtet, da er Männer als Feindbild sieht und so agiert, so wie er meistens gelebt wird. Er ist nicht auf eine Gleichstellung ausgerichtet, sondern um eine Separierung, eine Spaltung des Miteinanders. So lange Männer als Feindbild oder Frauen als schwach angesehen werden, kann dies keine Art und Weise sein, welche zielführend ist. ich finde Frauen können heutzutage alles, was auch Männer können bzw. besser ausgedrückt alle Menschen können heutzutage alles erreichen, außer vielleicht Leihmutter oder Samenspender. Ich möchte in keiner Welt leben in der separiert wird, weil dies so kontraproduktiv ist wie das neuere Gendern. Davor war es immer klar, dass mit dem Plural alle gemeint waren. Es sagt viel mehr über das Denken der Menschen aus, die gendern, welche somit im Geiste einen Unterschied zwischen den Geschlechtern machen, als über die anderen die immer das Gesamte und grundsätzlich alle gesehen haben. Aber gerade diese rühmen sich mehr Gleichstellung, obwohl sie erst eine Spaltung erfunden haben, die es zuvor nicht gab. zumindest nicht bei den Menschen die keinen Unterschied im Geschlecht sagen. Das sollte man einmal überdenken. Jedoch braucht man immer ein Feindbild für die Unterschiede anstatt eventuell einmal die persönlichen Konstitution einzubeziehen. Es ist viel bequemer und einfacher zu sagen, es ist weil ich eine Frau oder ein Mann bin, als die reine objektiven Charakteristika zu vergleichen. Vielleicht verdient ein anderer mehr, weil seine Karriere straighter war, er besser im verhandeln war, er keine Auszeiten hatte, eine besseres Studium im Fach oder Ähnliches. Ist das der Gesellschaft geschuldet oder geschlechtlichen Unterschieden oder meinem persönlichen Verhalten und Zutun. Oder war ich lediglich schlechter im Verhandeln. Und um es noch einmal zu betonen, bevor hier Sexismus auftaucht, Frauen sind wundervoll und toll, sie sind großartig und es ist klasse sie überall in jedem Bereich vorzufinden. Die meisten die sich hier solche Argumente wie Patriarchat und Sexismus heran ziehen, haben selbst nichts getan um eine Gleichstellung zu erreichen. Ein Doktor in Genderstudies wird nun einmal schlechter bezahlt als ein Doktor in Mechanik. Auch hier ist wieder die persönliche Berufswahl schuld und nicht das Patriarchat.