Witzbold des Tages

CETA-TTIP-EXIT Die EU muss "bürgernäher" werden ...
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war die Worthülse der Krisentreffen angesichts des Pro-BREXIT-Votums im United Kingdom.

Aber dann kommt der Juncker um die Ecke und lässt die Worthülsen post Brexit-Votum mal so richtig laut platzen:

Der Kommissionspräsident - und vormalige Baumeister eines kleinen, aber feinen, Steuerflüchtlingslagers - will CETA an den nationalen Parlamenten vorbei zu Ende verhandeln und verabschieden. "Juncker war es leid, ständig Kritik aus den Mitgliedstaaten zu hören (...)". Wer nun aber denkt, die Nationalstaaten fungierten in Brüssel als der Mandatsträger ihrer jeweiligen Bevölkerung, ist freilich schief gewickelt: Denn die Staaten waren es ja, die "der Brüsseler Behörde das Verhandlungsmandat für das Freihandelsabkommen gegeben haben."

Dass Juncker nun also 'Ruhe im Puff' will, ist klar. Juncker war hier schon immer ein Freund klarer Worte. So gesehen ist er vielleicht eher der Schalk im EU-Zirkus. Alle versuchen, einen ~EXIT-Dominoeffekt zu verhindert - nur der Juncker reißt gleich alles mit'm Arsch wieder ein.

20:59 29.06.2016
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