micha74

Muss ich?
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RE: Hier riecht's irgendwie komisch | 25.12.2009 | 14:59

@ chrisamar

Was soll man darauf antworten? Ich werf hier nix in die Runde, ich bin nur diesen pseudointellektuellen Quark leid. Wie war das jetzt?

Ich habe auf den Artikel bzw. einige Kommentare reagiert.

Dann haben Sie was zu meinem Kommentar gesagt, was ich inhaltlich nicht nachvollziehen konnte.
Außer "Ich habe aber Recht." kam auch nichts zurück, aber so ist das hier halt oft.

Darauf habe ich Sie freundlichst hingewiesen, mit der, völlig nebensächlichen, da nicht zum Thema gehörenden Bemerkung, dass ich selbst aus dem Osten komme und meine eigenen DDR-Erfahrungen habe.

Das wollten Sie nun, warum auch immer nicht glauben. Ihr gutes Recht natürlich aber irgendwie sinnlos. Auch egal.

Ich habe mir dann erlaubt, Ihnen zu sagen, dass es mich nervt, von wildfremden Menschen der Lüge bezichtigt zu werden, wenn es dafür keinerlei Anlass gibt.

Darauf haben Sie nun gleich ein neues Thema - toll toll - aufgemacht und ansonsten was von Abfall erzählt, sehr nett.

Was bleibt?

Nix

RE: Hier riecht's irgendwie komisch | 23.12.2009 | 22:35

@chrisamar

"Glaub ich dir nicht. ;)"

Wie meinen? Ich lüge also?? Wunderbar, wirklich.
Muss ich darauf jetzt irgendwie witzig intellektuel reagieren, noch einen draufsetzen, selber bissl sinnfrei rumlabern?

Nö, keinen Bock mehr mich hier von irgendeinem Blogger der Lüge bezichtigen zu lassen.

Worum gings hier eigentlich? Egal ...

micha

RE: Hier riecht's irgendwie komisch | 23.12.2009 | 11:42

aha

Nur so: WAS glaubst du eigentlich nicht?

Warum nicht?

Sorry aber ich kapier nich was das soll.

RE: Hier riecht's irgendwie komisch | 23.12.2009 | 10:00

Das glaubst du nich?
Na auweia.
Bischen ignorant was - oder ist das schon Alterstarrsinn...

RE: Hier riecht's irgendwie komisch | 22.12.2009 | 20:48

@ chrisamar

Ich verstehe jetzt deine Reaktion nicht ganz. Das sich seit damals viel verändert hat, ist doch genau das was ich gesagt habe. Natürlich hat sich auch seit 1995 Einiges getan. Ich würde da aber mehr von Evolution als Revolution sprechen.

"Und was ist noch neu? Die jungen Leuten überall auf der Welt tanzen ähnlich, stylen sich ähnlich. Und sie hören zur selben Zeit die selben Songs."
so isses

Emo steht heute für Jugendliche mit typischen Aussehen. Der Grundgedanke bzw. Musikstiel gleichen Namens hat aber ältere Wurzeln und die reichen halten halt 30 Jahre zurück (siehe wiki, auch wenn damals noch keine Emo zu sehen waren.

Was es in der täterä so alles gab bzw. nicht gab, ist mir bekannt, da ich in den 80ern im Osten des Osten (als "Heranwachsender") gelebt haben, im schönen Dresden. TV: DDR1 DDR 2 + 1 russischer Sender ohne Ton. Ging auch irgendwie.

RE: Hier riecht's irgendwie komisch | 22.12.2009 | 00:34

Emos halte ich nun nicht wirklich für neu (deren Wurzeln reichen bis in 80er ..), aber darüber kann man streiten. Hier gings aber erstmal um Musik. Und was Tokio-Hotel da zu bieten hat, ist weder neu noch innovativ.

Aber wie gesagt, ich halte es für keine Kritik festzustellen, dass die ganz großen Veränderungen erstmal vorbei sind. Wenn man sich Musikgeschichte anschaut, dann hatten diese Veränderungen ja immer was mit Gesellschaft, Kultur und auch Technik zu tun. Zwischen den 50 ern und 70ern haben sich Gesellschaften, Moral Technik etc. wirklich extrem verändert. Davon kann in den letzten 15 Jahren keine Rede mehr sein. Was ja nicht schlecht sein muss, auch nicht gut. Es ist Blödsinn, Feststellungen immer als Wertung zu vestehen. Wandel an sich ist kein Qualitätsmerkmal. Interessanter wäre zu fragen, ob Musik heute überhaunt noch dieselbe Funktion das selbe verbindende Element (des Großteils) einer Generation ist. Wohl eher nicht.

Soweit

micha

RE: Hier riecht's irgendwie komisch | 20.12.2009 | 22:22

Wow! Warum immer gleich dieses Gedröhne, wenn jemand mal eine seine Meinung vertritt?

Argumenten oder irgendwelchen Nachweisen wird dabei (Wie leider oft hier im Blog) keine Beachtung geschenkt. Man fragt sich: Was ist so schlimm an der Feststellung des Autors? Wenn sie falsch ist, gut, dann sollte man dies nachweisen können.

Wenn sie richtig wäre, ist dies weder eine Kritik an der Jugend noch an ihrer Musik noch an Sonstirgendwas. So what? Und der fixen Glaube, dass Erwachsene keine Ahnung von der hachsokomplexen Jugendkultur hätte, nee wirklich ...

RE: Die neue Schlachtordnung | 13.12.2009 | 22:37

Ingo Arend
"aber die alternativen überzeugungen, die dann vielleicht an die stelle der religionen treten, sind womöglich nicht mehr von dem messianischen furor getrieben, der zumindest den monotheistischen religionen innewohnt"

Dies würde ich, mit Blick auf die Geschichte (z.B. diverse Revolution etc.), anzweifeln. Ich bezweifele nicht den "messianischen furor", das nun wirklich nicht. Nur glaube ich nicht, dass der sich aus Religion speisst. Das Gift kommt (sowieso) vom Menschen. Und wenn es keine Religion ist, dann sind es Ideologien, Überzeugungen etc. Man kann auch als Öko zur Plage werden. Gerade die ganz großen Entwürfe sind bis jetzt immer in ganz dunklen Kellern geendet. Ich habe übrigens nicht gegen die Auseinandersetzung mit Religionen. Im Gegenteil. Die Grenzlnien sind halt nur fliesend. Den Furor gibt es hüben wie drüben - die "Guten" auch.

micha74

RE: Die neue Schlachtordnung | 13.12.2009 | 01:13

Imagine No religion – Das scheint verführerisch, aber wäre eine Welt ohne Religionen wirklich besser? Sind all‘ die Hässlichkeiten der Vergangenheit und des Hier und Jetzt wirklich da, weil Menschen nicht den Horizont der Aufklärung erreicht haben und sich in irgendwelche Trugbilder flüchten? Oder ist Religion einfach der Ausdruck, das Vehikel in dem sich alle möglichen Phobien und Kontrollzwänge etc.am einfachsten wiederfinden bzw. realisieren lassen, die aber auch ohne diese Religion prächtig gedeihen würden?

Anders gesagt: Wo immer Religion eingeschränkt oder „abgeschafft“ wurde, trat sogleich Ersatz an ihre Stelle. Eine 100% „aufgeklärte“ Gesellschaft, gar ein solcher Staat ist mir nicht bekannt. Mir scheint, dass man deutlicher unterscheiden muss zwischen Religion und Institution. Dass Gemeinschaften dazu tendieren Einfluss zu üben (auf sich, auf Andere, auf die Gesellschaft) ist unbestreitbar. Darin aber etwas genuin Religiöses zu sehen, erscheint mir als Trugschluss. Zu glauben, dass Atheisten solcherlei Mechanismen nicht aufsitzen könnten, ist naiv. Die Geschichte beweist das Gegenteil. Natürlich muss sich eine demokratische Gesellschaft gegen Einflussnahmen wehren, keine Frage. Aber im Anrennen gegen religiöse Überzeugungen wird dies kaum gelingen.

Sich vorzustellen diese Welt wär besser, wenn auch der Letzte vom Opium ließe, ist mindestens eine Illusion - im Zweifelsfall nur Der Beginn alternativer "Überzeugungen" ...

micha

RE: Die Pixel-Soldaten | 25.10.2009 | 16:33

@ bkhdk

Auch ich kann mich dem Kommentar nur anschließen. Vielleicht noch zur Ergänzung: Das Problem sind in den meisten Fällen nicht die Spiele bzw. deren Inhalte, sondern das was die Jugendlichen nicht tun. Wenn Spielen anfängt den sämtlichen Rest des Lebens zu verdrängen, dann kann es schwierig (muss allerdings nicht) werden. Der Inhalt ist dann eher egal.

micha74