RE: Die Hitze in uns | 23.07.2019 | 15:04

Lieber dos, ich danke ihnen sehr für ihren Rat. Aus ihm, ja überhaupt aus ihren Zeilen, sprechen Herzensbildung und Scharfsinn in einem, findet man nicht oft. Ich werde versuchen den Rat bei der nächsten guten Gelegenheit zu beherzigen. Freundliche Grüße

RE: Mussolini lässt grüßen | 16.07.2019 | 11:52

Als Flaneur a.D. muss ich hier mal wiedersprechen. Ich finde die Kolonaden großartig. Eher als Mussolini fällt mir da De Chirico ein. Sie sind ein surrealistisches Element mitten im alten WestBerlin, für den, der sie nicht kennt, erscheinen sie völlig unerwartet. Großartig die möglicherweise gar nicht intendierte Leere des Platzes, aber sie ist nun einmal da. Das ist wahrer Urbanismus, den der bedeutet immer auch: Unbehaust sein, sich verlieren (siehe Walter Benjamin), wer die Alternative dazu will, kann sie so langsam überall in Berlin haben: Eine grässliche Mischung aus Globalisierung und Kiez. "Profite" werden freilich auch dort gemacht. Nein, das wahre Verbrechen an dieser Stadt geschieht wahrlich nicht an diesem Platz.

RE: Die Hitze in uns | 27.06.2019 | 13:15

Ich weiß nicht, was eine "selbst auferlegte Vekaufsstrategie" ist. Ich möchte, dass der FREITAG viel gelesen und gekauft wird. Meinen Sie das? Dann: Ja natürlich passt das dazu.

RE: Die Gartentherapie | 24.06.2019 | 14:59

Habe mir gerade die 7 Regeln aus ihrem Blog reingezogen. Wäre dankbar für Hinweise zu Punkt 3. Welche Pflanzen würden Sie da an erster Stelle nennen?

RE: Ganz unten | 23.05.2019 | 11:25

Gelungene Besprechung. Ich werde gleich die "geringen Verkaufszahlen" ein wenig nach oben treiben (Faktor 1).

RE: Eine Hymne zum Fremdweinen | 10.05.2019 | 18:02

auch, aber nicht nur. ich wollte ein völlig anderes, mir fremd gewordenes denken dokumentieren. für mich sind hymnen wirklich etwas, was ich vor fußballspielen konsumiere, teil einer eventkultur, für diesen leser offenbar nicht. herr ramelow wiederum ist politiker und die haben eh ihre eigenen gründe, wenn sie so etwas fordern. dennoch, mit ramelow in einem atemzug genannt zu werden, fand ich ganz cool eigentlich

RE: Eine Hymne zum Fremdweinen | 10.05.2019 | 16:52

Mit Erlaubnis des Autors möchte ich hier diesen Leserbrief posten: Sehr geehrter Herr Angele, Ihren Kommentar zur Nationalhymne kann man nur ablehnen. Er ist inhaltlich falsch und wenig durchdacht. Letztendlich sagt er wenig über die Hymne. Nur über Ihre Einstellung zu unserer Hymne und unserem Land sagt er viel. Gleiches kann man über Bodo Ramelow sagen. Deshalb füge ich eine Email, die ich an Ihn schrieb, diesen Zeilen an. Die Email verstehen Sie bitte als inhaltliche Antwort auf Ihren traurigen Kommentar. „Sehr geehrter Herr Ramelow, eine Änderung der Nationalhymne lehne ich entschieden ab. Ihren Wunsch begründen Sie mit zwei Ereignissen bzw. Beobachtungen. Zum einen können Sie die Nazimärsche nicht ausblenden. Das gehört jedoch zu unserer Geschichte dazu und ist Mahnung für uns alle. Die Hymne trifft hier keine Schuld. Schauen Sie sich den Text der französischen Hymne an. Ist dieser überhaupt noch zeitgemäß? Wenn in Frankreich eine Person den Vorschlag unterbreiten würde, die Marseillaise zu ändern, könnte diese Person sofort das Land verlassen und müsste sich auf ihren Geisteszustand untersuchen lassen. Auch die französische Hymne hat Bezugspunkte zu sehr negativen Ereignissen der französischen Geschichte. Denken Sie hierbei nur an den Kriegstreiber Napoleon, der ganz Europa fast 20 Jahre lang verwüstete. Weiterhin sehen Sie bei den Ostdeutschen ein Identitätsproblem mit dem Text unserer Hymne. Dem muss ich entschieden widersprechen. Vielleicht sehen Sie dies innerhalb Ihrer „Blase“. Die Linken und auch die Grünen können wenig mit der Bundesrepublik oder Deutschland an sich anfangen. Dies jedoch auf die gesamte Bevölkerung hochzurechnen, ist absurd und falsch. Ich bin 1973 in Karl-Marx-Stadt geboren. Den Text unserer Hymne konnte ich schon im Kindesalter. Die DDR-Hymne war für die Mehrheit der DDR-Bürger nie ein Bezugspunkt. Man orientierte sich immer an der Bundesrepublik. Der Text unserer Hymne bzw. des Deutschlandliedes ist auch 178 Jahre nach seiner Entstehung noch sehr lebendig und inhaltsreich. Die Melodie hat im Gegensatz zu Marseillaise tatsächlich Hymnencharakter. Dazu ist sie historisch mit unserer Geschichte tief verwachsen. Welche Hymne dieser Welt ist zum einen so alt und so bedeutsam. Da gibt es nicht sehr viele! Schlussendlich wurde die Hymne immer wieder kritisiert – in allen Zeiten und von Personen unterschiedlichster politischer Couleur. Allein dieser Aspekt zeigt, wie gut und wertvoll diese Hymne ist. Vielmehr glaube ich, dass Sie persönlich ein Identitätsproblem haben, weniger mit der Hymne als vielmehr mit Deutschland an sich. Das ist sehr traurig. Für Ihr eigenes Problem jetzt Ostdeutsche vorzuschieben, um es zu lösen, ist erbärmlich. Sie lösen Ihr Problem auch nicht mit einer Hymnenänderung.“ Mit freundlichen GrüßenKai Hähner

RE: Eine Hymne zum Fremdweinen | 10.05.2019 | 16:52

Die Schweizer Hymne ist auf fade, die kann man in die neue gleich inkludieren..