Gut für die Gesundheit

Covid In Hamburg wird nüchtern und kontrovers über Corona diskutiert. Ja, das geht!
Exklusiv für Abonnent:innen | Ausgabe 45/2020

Könnte man im Zuge der Lockdown-Maßnahmen nicht auch Twitter schließen und stattdessen eine allgemeine Symposiums-Pflicht einführen? Auf diesen Gedanken konnte verfallen, wer vergangenen Freitag einer Veranstaltung folgte, welche die Hamburger Akademie der Wissenschaften veranstaltete. Titel: „Infektion und Gesellschaft“. Wie angenehm der Ton, wie befruchtend die Vorträge. Dabei ging es nicht weniger überraschend und pointenreich zu als bei Twitter, nur eben auf einem unvergleichbar höheren Niveau. Gut so, denn man hat es sich doch einigermaßen bequem gemacht mit seinen Ansichten in dieser Krise, das betrifft gerade auch den Rekurs auf Radikalismen, den selbst Menschen pflegen, die nicht zum Extremismus neigen, der Autor dieser Zeilen ink