RE: Jenseits der roten Linie | 29.11.2020 | 09:48

Ja eben, „sie müssen morgens ihre Anwesenheit per Unterschrift bestätigen“. Aber natürlich nicht ihre Anwesenheit in der Sekunde des Unterschreibens, sondern am ganzen Arbeitstag. Wie sich ja auch z.B. das Jawort bei der Eheschließung nicht auf die Sekunde bezieht. Wenn sie dann gleich danach abreisen, ist ihr Unterschreiben eine Lüge gewesen. Sie werden, als Abgeordnete, dafür nicht sanktioniert, meines Wissens nach jedenfalls nicht, das ändert aber ja natürlich nichts daran, daß es verboten ist, auch ihnen, einen Vertrag zu brechen, den man eingegangen ist.

RE: Die Verzweiflung eines Isolierten | 24.11.2020 | 21:23

Sehen Sie sich den Trailer an, mir scheint, es ist die ganze Besetzung, mit Spieler:innen ohne Kontaktscheu, wie ja auch im Fußball - es muß eben Bereiche oder wenigstens Bilder geben, wo alles "normal" weiterläuft, sonst würden die Menschen ja durchdrehen (-> Jürgen Link) ...

RE: Die Verzweiflung eines Isolierten | 23.11.2020 | 23:05

Ich habe gerade eben Petrenko mit Haitink verglichen. Ist schon interessant. Haitink wirkt letztlich überzeugender, große symphonische Linie, aber um den Preis einer völligen Fremdheit. Das war auch früher mein Bild von Schostakowitsch: keine subjektive Musik, stattdessen die unbegreiflichen Weiten eines Kontinents. Bei Petrenko kehrt sich das total um. Seiner "Vision". mag sie nun aufgesetzt sein oder nicht, kann man sehr gut folgen, und was man hört ist intime Subjektivität.

RE: Die Verzweiflung eines Isolierten | 23.11.2020 | 20:12

Liebe Nil, ist das Problem nun gelöst? Mir wurde versichert, man habe dir "fleißig Emails geschrieben".

RE: Die Verzweiflung eines Isolierten | 22.11.2020 | 23:09

Ich sprech mal morgen mit einem von der online-Reaktion. Aber es wird vielleicht spät werden; ich hab im Moment wieder mal massive Winterschlafstörungen, bin überwiegend nachts wach und komme tagsüber erst gegen 15 Uhr auf die Beine. Mit der Lichttherapie kann ich es korrigieren, dauert aber wohl noch ein paar Tage. Naja, aber wir werden das schon hinkriegen. Machen kann man bestimmt was! Hoffentlich bis morgen abend.

RE: Die schwarze Bremse | 22.11.2020 | 18:40

Ja, daran "glaube" ich. Was spricht in Ihren Augen dagegen?

RE: Die schwarze Bremse | 22.11.2020 | 18:16

Der von Ihnen zitierte Halbsatz stand nicht in meinem Manuskript, ich habe ihn jetzt gestrichen. Da wollte wohl ein Kollege die Leserschaft darauf vorbereiten, daß dieser Artikel nur von Ökologie, nicht auch von Sozialpolitik handelt, und dabei floß seine Linkspartei-Ideologie mit ein, der ich selbst nicht unterliege. Das Sozialprogramm der Grünen ist nicht weniger links als das der SPD, die sich ja auch nicht zu schade dafür ist, mit der CDU/CSU zu koalieren. Aber das ist hier nicht mein Thema.

RE: Die schwarze Bremse | 22.11.2020 | 09:45

Wenn wir mittendrin sind im grünen Kapitalismus, bedeutet das nicht, daß Geschichte / Politik nicht mehr gemacht werden kann. Nein, man kann ihn verlassen. Wenn Sie mittendrin sind in Ihrem Kloraum, hat der doch "trotzdem" eine Tür, die Sie öffnen können, und dann treten Sie aus dem Raum heraus? Oder?

RE: Die schwarze Bremse | 22.11.2020 | 09:39

"Die Politik in die richtige Richtung zu drängen geht nur mit sozialen und ökologischen Bewegungen." Der Meinung bin ich auch. Und ja, Einzelne können nichts ändern. Aber wenn die Grünen von weniger Autos sprechen, ist das nicht nur an Einzelne adressiert, sondern sie wollen die Städte und das Verkehrssystem umbauen.