Michael Jäger
Ausgabe 2313 | 22.06.2013 | 01:00 11

Ist das "noch" normal?

Gesellschaft Normen und Normalverteilung sind nicht dasselbe, werden aber systematisch verwechselt. Was passiert, wenn die Normalität einer Gesellschaft zerbricht?

Ob ein Individuum normal ist oder nicht, ist nicht primär eine psychologische Angelegenheit. Denn zuerst stellt sich die Frage, ob die Gesellschaft normal funktioniert, in der das Individuum lebt. Wenn die Normalität der Gesellschaft zerbricht, werden manche Individuen kompensatorisch einspringen, indem sie noch normaler werden als bis dahin üblich war. Das ist paradox formuliert die These des Bochumer Literaturwissenschaftlers und Soziologen Jürgen Link zur Situation Europas in Zeiten der Wirtschafts- krise, die er in seinem aktuellen Buch Normale Krisen? Normalismus und die Krise der Gegenwart vorstellt.

Das Paradox liegt darin, dass man meint, zum Ausdruck „normal“ sollte es eigentlich keinen Komparativ und Superlativ geben können. Doch man verwechsle nicht Normalität mit Normen. Eine Norm ist in der Regel einsichtig – denen wenigstens, die sie aufstellen –, und man befolgt sie entweder oder tut es nicht. Normalität dagegen ist die Eigenschaft einer Menge von Ereignissen, die sich nach dem Muster einer Gauß’schen Glockenkurve verteilen – das ist ein nach oben gewölbter Bauch aus einer Linie, die sich an den Enden der Bauchwölbung der Koordinate anschmiegt und sich ihr unendlich annähert. Die meisten dieser Ereignisse sind ganz sicher normal, bei anderen fragt man sich, ob sie „noch normal“ sind und bejaht es vielleicht, während man sich bei wieder anderen entschließt, die Normalität zu bestreiten. Es bedarf da immer eines Entschlusses, da die Linie der Normalitätskurve eben nicht irgendwo von selbst aufhört, sondern unendlich weiterläuft.

Das Maastricht-Kriterium ist ein typisches Beispiel, nicht nur weil es willkürlich (wenn auch so begründet wie möglich) festgelegt werden musste, sondern auch weil es in der Krise aufgeweicht wird und das selbst wieder als normal gilt, solange bestimmte Grenzen – aber welche eigentlich genau? – nicht überschritten werden. Ein noch brisanteres Beispiel ist die Frage, bis zu welcher Kreditvergabemenge an südeuropäische Staaten es sinnvoll erscheint, die Eurozone aufrechterhalten zu wollen. Je deutlicher in solchen Fällen die Unsicherheit beim Ziehen der Grenzen und der krisenbedingte Zwang, sie immer noch ein Stück zu verschieben, öffentlich bewusst werden, desto sicherer kommen manche zu dem Schluss, nichts führe an neu befestigten Grenzen vorbei und man müsse sie möglichst eng ziehen. Link führt das am Beispiel der öffentlichen Resonanz eines Thilo Sarrazin aus.

 

Normalität kann sinnlos sein

Normalität, so scheint es, ist eine von der größeren Freiheit der Individuen erzwungene Reaktion. Sie sind ja viele, und je freier sie geworden sind, desto komplizierter wurde es, sie zu koordinieren. Normalität ist ein Koordinationsmechanismus, gegen den man an und für sich nichts haben kann. Zu bedenken ist aber auch, dass es nicht nur Normalität, sondern auch noch die Normen gibt. Sollte es nicht so sein, dass freie Individuen sich auf sinnvolle Normen einigen und deren Befolgung oder Nichtbefolgung dann nachträglich als ihre quantifizierte „Normalität“ erscheint?

Tatsächlich sehen wir, wie sich Staaten untereinander auf Normen einigen und die Einigung den griechischen oder zypriotischen Individuen aufzwingen. Und die Staaten wiederum glauben sich nach „dem Markt“ richten zu sollen, zuletzt also werden nicht Normen zur Normalität quantifiziert, sondern umgekehrt wird eine sinnlose Normalität, die über allem schwebt, nachträglich rationalisiert und so erst in Normen gegossen.

 

Eine Gesellschaft besteht aus vielen „Subsystemen“, wie die Systemtheoretiker sagen: Ökonomie, Politik, Kultur, Moral und so weiter. Normalität bindet nicht nur die Individuen im einzelnen Subsystem aneinander, sondern sorgt auch für die Koordination der Subsysteme untereinander. Denn während jedes zwar eigenen Regeln folgt, die es von allen anderen unterscheidet, stimmen sie alle im Gebot der Normalität überein.

Das hat aber auch zur Folge, dass wenn ein so handfestes Subsystem wie die Ökonomie unnormal zu werden beginnt, die andern Subsysteme wie Dominosteine hinterherfallen können. Der Prozess ist heute in Griechenland zu beobachten: Ökonomie, Soziales, Politik und Massenpsyche stecken sich wechselseitig an; die Neuzulassung von Autos sinkt um 65 Prozent, und ebenso dramatisch steigt die Selbstmordrate. In Ländern aber, die den Bauch der Glockenkurve bilden, wird man nervös und wappnet vorsorglich die Psychologie: Wir sollen genauer hingucken, rät man uns, wo wir „normal“ sind und wo nicht. 

 

Unter dem Titel "Die Gesetzmäßigkeiten der Wirtschaftskrise" erschien dieser Artikel in Ausgabe 23/13 vom 07.06.2013

Dieser Beitrag erschien in Ausgabe 23/13.

Kommentare (11)

Joachim Petrick 22.06.2013 | 02:01

Hallo Michael,

gerade nach Barack Obamas Berliner Rede sind wir jetzt einmal mehr, trotz mancher sinngemäßer Zwischentöne seiner Rede zum Trotz, gewiss, die aufhorchen lassen, in keiner Nation kann unter dem Druck andauernder Kriege die Freiheit bestehen, dass der weltweite Kriegszustand nach Nine Eleven 01 gegen den angeblichen und wirklichen internationalen Terrorismus für ganz andere Zwecke Big Data, der Wirtschaftsspionage im Namen des Big Money, der Optionen auf Erpressbarkeit durch Dienste der Art des NSA Prism Projektes hegemonial ambitionierter Staaten anderen Staaten und Gruppen im In- und Ausland gegenüber als Normalzustand kommuniziert werden soll,

Im Zusammenhang mit Big Data wird das Losungswort trotzdem noch immer nicht herausgegeben

“Der Adler ist für immer gelandet!“,

weil es der Anschein unserer Normalität von Amtswegen nicht hergibt, einzuräumen, das das systematisch umfänglich gegenseitige und kooperierende Abgreifen von unternehmens- , personenbezogenen Daten im Internet, im Telekommunikationsbereich ist längst, anlasslos ohne Verdacht, an bestehenden Gesetzeslagen durch Hilfe fremder, befreundeter Dienste vorbei, Normalität und Alltag der G- 8 u. a. Staaten?

Wann endlich wird das Streben nach Frieden in Gesellschaft, Wirtschaft, Medien, im Internet, World Wide Web, Kultur, Wissenschaft, Sport, lokal & global, urbi et orbi, wieder für Normalität gehalten?

Tschüss

Jochen

eldorado 22.06.2013 | 02:44

Michael Jäger, bin gerade eben auf Ihren Artikel gestossen. Wie ich sehe, setzen Sie sich mit der Normalität auseinander. Dieser Begriff wird ja immer mehr strapaziert, auch indem man Normen festmacht, um die Normalität zu zementieren. Das ist bedenklich und lähmend, finde ich.

Ein etwas anderes Thema:

In der Schweiz wird im 2014 eine Initiative zur Vollgeldreform gestartet. In unserer Region kommt montatlich eine Zeitschrift, der etwas anderen Art heraus. Sie ist auch online zur Verfügung. Da ist meines Erachtens ein interessanter Artikel Seite 19. Hier der link:

http://www.myexpress.ch/

Dann e-paper anklicken. Dann kommt als erstes die neueste Ausgabe. Wie gesagt, der Artikel über die Vollgeldreform ist Seite 19.

Nun ein paar persönliche Gedanken meinerseits zu der Wirtschafts- und Kapitalismuskrise:

Ich halte dieses System im Grunde genommen für todkrank. Es funktionniert, weil Heerscharen von "Sklaven", damit meine ich die Arbeitnehmer, diesem System zudienen. So kann sich das System immer weiter bereichern und nach unten wird es immer prekärer, schon sehr gut sichtbar in den EU-Staaten des Südens. Irgendwann wird sich dieses System überschlagen.

Uns wird eingebläut, dass Wirtschaftswachstum unabdingbar ist für den Fortschritt der Menschheit. Ich frage mich: Warum denn? Geht es hier um den Kapitalismus oder um die Menschen. Kapitalismus und Wirtschaftswachstum ist heute normal und hat eigentlich schon den Status der Norm.

Unsere Gesetze und Vorschriften sind so eingerichtet, dass sie die materielle Wertschöpfung schützen. Das hilft am meisten den global operierenden Firmen und den reichen Bürgern. Je weiter nach unten sind die Gesetze eher hinterlich und kontraproduktiv. Da findet man noch viel zwischenmenschliche Wertschöpfung und die wird da behindert. Das ist nicht Theorie. Gerade seit einiger Zeit werden, was Basel betrifft, immer wieder Fälle bekannt.

So wie der Kapitalismus und die globale Marktwirtschaft aufgebaut ist, bekommen kleine lebendige Innovationen nur Knüppel zwischen die Beine.

So, es ist spät geworden. Ich höre hier mal auf. Ich bin gespannt auf Ihre Antwort.

Daniel Martienssen 22.06.2013 | 13:17

Lieber Herr Jäger,

vielen Dank für Ihren Beitrag. Gerade die Abgrenzung zwischen Normalität und Norm finde ich sehr einleuchtend.

Ich habe mich an anderer Stelle einmal versucht dem Begriff "Krisennormalität" anzunähern. Krisennormalität definiere ich als eine Art Scheinnormalität, die den permanenten Ausnahmezustand versucht auszublenden bzw. erträglich zu machen. Dabei fand ich den dystopischen Roman von Doris Lessing "Memoiren einer Überlebenden" ziemlich hilfreich.

Ich bin der Auffassung, dass der Mensch nicht dauerhaft in einem Ausnahmezustand existieren kann bzw. einen bewussten Ausnahmezustand als permanente Stresssituation erlebt und daher lieber in eine Scheinnormalität flüchtet. Darüber kann es allerdings zu einer Werteverschiebung kommen, die ein Durchschnittsmensch dann sogar bereit ist zu akzeptieren, solange nur gewährt bleibt, einen Hauch von Normalität zu erhaschen.

Diesen Mechanismus, also die Sehnsucht oder gar Sucht nach Normalität in der breiten deutschen Bevölkerung hat übrigens Merkel exzellent verstanden und liefert sie ihr als Art "Dealerin". Das ist m.E. eine wesentliche Säule ihres Machterhalts.

Die Eurokrise ist ein stark wirkender Katalysator einer Werteverschiebung, die die breite Masse in ihrer Unsicherheit gar nicht mehr realisieren kann.

silvio spottiswoode 22.06.2013 | 13:39

>> Das hat aber auch zur Folge, dass wenn ein so handfestes Subsystem wie die Ökonomie unnormal zu werden beginnt, die andern Subsysteme wie Dominosteine hinterherfallen können. Der Prozess ist heute in Griechenland zu beobachten (...) Wir sollen genauer hingucken, rät man uns, wo wir „normal“ sind und wo nicht. <<

Griechenland ist eine Tragödie. Das hätte alles verhindert werden können. Aber, selbst wenn einzelne Akteure tatsächlich irgendwie noch als "normal" einzustufen wären, was hilft es schon, angesichts krasser Umstände?

Selbst wenn beispielsweise für bestimmte Länder – Deutschland – die Möglichkeit bestünde mit bestehenden Strukturen – ESM/EU – zu brechen, es besteht ja nach wie vor Verantwortung für die beschädigten Mitgliedsstaaten! Und ein Bruch hier hätte möglicherweise ungeahnt fatale Konsequenzen. Wer will das verantworten?

Hier stellte sich dann die Schuldfrage, die der kollektiven Verantwortung für die Schwächeren. Kurz, die nach zivilisiertem Umgang miteinander. Genauso eben, wie in Beziehungen: Egal wie angeschlagen eine/r selber sein mag, abhängige, schwächere Partner lässt man nicht im Stich. Nur, wie erhält man die Substanz, – begeht keinen Verrat am Fluss der Dinge –, gleichzeitig aber den Partnern noch respektvoll und auf Augenhöhe? Keine leichte Aufgabe, eine Gratwanderung.


Bevor sich also etwas Neues öffnen kann bedarf es sicher eines Ent- schlusses. Mehr noch, es ist eine Frage der Gestaltung, "da die Linie der Normalitätskurve eben nicht irgendwo von selbst aufhört". Vor allem, welche Modelle könnte es dafür geben ...

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Das ist jetzt nur mal so dahin geschrieben. Kommentare sind m. E. nicht notwendig. Die Texte sind einfach irre schön. Sie machen nachdenklich. Das reicht. :-)))

Michael Jäger 23.06.2013 | 11:37

Liebe Eldorado, danke für den Link zum Vollgeld-Artikel. Ich unterstütze diesen Ansatz als einen notwendigen Schritt zur Beendigung des ökonomischen Wachstumszwangs. Isoliert wird er dahin nicht führen können, aber er gehört dazu. Ja, daß der Wachstumszwang tatsächlich allen Ernstes als normal gilt und es unter den herrschenden Zuständen auch ist, das ist wirklich das schlagendste Beispiel für die Verwechslung von Normalzustand und (frei gewählten, sinnvollen) Normen. Eine andere Form der Wertschöpfung müßte durchgesetzt werden, auch auf der ökonomischen Ebene selber.

Michael Jäger 23.06.2013 | 12:13

Lieber Herr Martienssen, vielen Dank für Ihren anregenden Kommentar, auch für die Links und den Hinweis auf Doris Lessing. Über das Verhältnis der Begriffe „Normalität“ und „Ausnahmezustand“ zueinander findet sich bei Jürgen Link eine Analyse, passenderweise im Eingehen auf Carl Schmitt. Dies in seinem Hauptwerk: Versuch über den Normalismus. Wie Normalität produziert wird, 1. Aufl. Opladen 1997 [es ist inzwischen eine überarbeitete 2. Aufl. erschienen], S. 287-289. Schade, daß ich nicht den ganzen Text hierher setzen kann. Link behandelt Schmitt als klassisches Beispiel der Verwechslung und des Aufdenkopfstellens des Verhältnisses von Normalität und Normativität. Ich kann hier nur den Anfang der Analyse zitieren: „Der ‚normal geltende Rechtsstaat‘ ist [bei Schmitt] eben nicht einfach synonym mit der juristischen ‚Norm‘ (d.h. ‚Normativität‘), sondern meint den ‚störungsfrei funktionierenden‘ Rechtsstaat – den Rechtsstaat, sofern er sich nicht im Notstand befindet. [...] Dieser [...] ‚Engführung‘ von ‚Normalität‘ und ‚Normativität‘ entspricht nun exakt die theoretische Ableitung des ‚Normalfalls‘ aus dem Ausnahmefall: Für Schmitt ist es eben letztlich die staatliche Souveränität, die ‚Normalität‘ (als störungsfreies Funktionieren) allererst ‚schafft‘ (wie Gott die Welt: Schmitt statuiert explizit diese Analogie)“. „Normalismustheoretisch gesprochen, gehört es demnach zum Schmittschen Konzept, daß voll souverän nur derjenige ist, der darüber entscheidet, wo die Normalitätsgrenze liegt und wie weit sich das Normalitätsspektrum erstreckt.“ ... und zum Nach- und Weiterlesen anregen.

Sikkimoto 24.06.2013 | 02:18

Ein sehr guter Artikel. Bin schon länger auf die Fehler unseres Geldsystems gestoßen (worden), aber immer nur häppchenweise. Eine so gut strukturierte und auch einsteigerfreundliche Darstellung ist mir noch nicht untergekommen (auch wenn man das Thema sehr viel weiter fortführen könnte, insbesondere in der Fehleranalyse). Die Idee des Vollgeldes ist interessant.

Ehrlich gesagt ist es mit aber schleierhaft was diese sehr VWL lastigen Erknenntnisse mit einer Ablehnung des Wachstumsgedankens oder des Kapitalismus gemein haben. Der bemerkenswerte Unterschied ist das man es hier nicht mit leeren Phrasen von Hobbyphilosophen zu tun hat, sondern mit handfesten Systemfehlern.

Sikkimoto 24.06.2013 | 02:26

Das klang im ersten Anlauf vielleicht zu abwertend, ich versuche mich noch mal klarer zu fassen: Richtig ist das unser aktuelles Gledsystem auf Wachstum angewiesen ist um zu funktionieren. Sie aber scheinen mir fälschlicherweise einen Umkehrschluss daraus zu ziehen: Wachstum sei falsch. Das ist es nicht. Fatal ist nur der Zwang zum Wachstum.

Zum "Kapitalismus" wäre vor allem zu sagen das das Say'sche Theorem, Axiom aller Angebotsorientierten Wirtschaftspolitik in unserem Geldsystem nicht mehr erfüllt ist (Gründe nachlesbar im Wikipediaartikel Say'sches Theorem). Das heißt der klassische Kapitalist der Geld zur Verfügung stellt hat in unserem Geldsystem keinerlei volkswirtschatliche Existenzberechtigung -Geld kann ja bei Nachfrage aus dem Nichts geschaffen werden. Das heißt der Zinsgewinn führt zu einer Verschiebung der Vermögen die in keiner Weise dem Volkswirtscaftlichen Nutzen entspricht. Und das ist, als Anreizsystem, fatal.

drhwenk 10.08.2013 | 17:46

die theorie des normalismus ist schon mit "macht" verzahnt und der dominanz der recht brutalen bertiebswittschaftlichen ökonomisierung der sozialen verhältnisse. da der "technische" fortschriztt nut mit diesr ökonimschen chatisachrn marktdynamikextrem machtbesetzt verbunbdenb ist, folgt eine "denormalisierung" aller anderen funktionssysteme, die "reaktiv" sich an das letzte halbwegs vor der denormalisierende krise funktionierende zu klammern trachten. imdsofern sind die eliten strukturelle "krisengewinnller", allerdings auf kosten desd ensteherns extrem harte kollektiver als gegner, mit konflikten,die sehr schnell katsasdtrophisch werden. ds grundmodel des 2die normen beser einhalten" ist sehr tiefgenkollektivpsycholgish aus den seuchenzeiten des mittelalters, die in den kirchrn in vielerlei sittenund diskursen überlebten, übrnommen worden. hinzu komt dr "statitstiische druck" undie inrtenmsivierung der arbeit, die auch füre mehr "norrmungsbedürfnis" sorgen. der stress der modernen welt inihren massenzusammenballungen. früher hiess es die sozialen vermittlungen, heute sieht man so recht kein "subjekt" solcher vermitlungen mehr und die rohen gesetze der großen zahl - ergebnis normalverteilung - schlagen zu. die zermamlmung des individuums durch die masse der statistik ist ein sehr modernes thema. ande "tatsche" des normalismus führen nur fehldeutungen vorbei. dsa de mensch wegrenuntekapßzitöät die tendenz hsaztt, die vieln zu einer "forderung" an ihn zusammenzufassen, kan der "mathematische" block da exttrem befreiend wirken. esd gibtsehrviel"abweichler", man mus nur richtig unbeirrtbar "signalisieren". ansosnten: "sie wissen nicht was sie tun.. DAS IST EINE EIGENE DEUTUNG!!