Mehr Offensive wagen

JOSCHKAS SALAMI-TAKTIK Die antikommunistischen Streitmuster sind voll erwacht. "Moskau" gibt es zwar nicht mehr, aber Fischer. Sich nur kleinmütig zu verteidigen, wäre für ihn und die Linke fatal
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Die Schwierigkeiten, in die Joschka Fischer wegen "seiner Vergangenheit" gerät, werden immer interessanter. Das liegt nicht an Vorgängen, die jetzt zunehmend "an den Tag kommen". Denn da kommt nichts an den Tag, und Fischers Vergangenheit ist eher uninteressant. Der Vorwurf, dass ein Mann, der in seiner Jugend an einem PLO-Solidaritätskongress teilgenommen hat, nicht Bundesaußenminister sein könne, ist ja lächerlich - die ihn erheben, haben wohl übersehen, dass sie vor allem den Rücktritt von Präsident Arafat fordern müssten, wenn es ein Problem der internationalen Beziehungen sein soll, dass Fischer ihm schon 1969 lauschte und heute sogar mit diplomatischen Ehren von ihm empfangen wird. Auch die Verallgemeinerung zu "1968 und die Gewalt" m