So hinaus, so in den Raum

Toledo Ein Reisebericht im Frühjahr der Natur
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Warum habe ich diesmal vor allem Bäume fotografiert? Mußte ich deshalb nach Toledo fahren? Von der einwöchigen Reise zurück, staune ich selbst darüber, wie sehr sich der Frühling in den Vordergrund gespielt hat. Ganz buchstäblich hat er das getan, denn obzwar mir nicht Bäume an und für sich in den Mittelpunkt meiner Fotos gerückt sind, sondern sie immer nur Vordergrund waren, wie man eben von Fotos auch Vordergründe erwartet, ist es doch immer wieder einer geworden, der sie dominiert und oft ihr ganzes Rechteck wie mit einem kaum durchlässigen Netz- oder Flechtwerk überschwemmt.

Eingebetteter MedieninhaltZum Teil erklärt es sich daraus, daß Toledo schon selber ungewöhnlich naturnah erscheint durch den Umstand, daß es, auf einem felsigen Hügel gelegen, zu Dreivierteln vom Tajo umflossen wird, dem längsten Fluß der iberischen Halbinsel, die Römer hatten ihn Tagus genannt, der dann noch eine lange Strecke zurücklegen wird, bis er als Tejo bei Lissabon in den Atlantik mündet. Einen wunderbaren Fußweg haben die Toledaner angelegt, der ihn die Ufer entlang begleitet und die beiden maurischen Brücken im Osten und Westen der Stadt miteinander verbindet. Das ist schon sehr anders, als wenn man Florenz besucht, aus dem Stadtinnern heraus die schöne bergige Naturumgebung in naher Ferne betrachtet und dann später, wandernd dorthin gelangt, nur enttäuscht sein kann, weil alles in Privatbesitz eingesperrt ist und keine Stelle sich findet, wo nicht geizige Mauern die Sicht verwehren.

Eingebetteter MedieninhaltEine Reise-Erinnerung hier einzustellen, ist schwierig geworden, weil nach dem letzten Relaunch Fotos im Breitformat nur noch mit abgeschnittenen Rändern wiedergegeben würden; meine fünf bisherigen Reise-Einträge sind dadurch zerstört worden. Man fotografiert nun einmal ganz überwiegend im Breitformat. Hochformatigen Bildern wenigstens wird nichts abgeschnitten, sie können aber nur noch als riesige eingestellt werden, was sich aufs Verhältnis von Text und Bild nicht günstig auswirkt. Ich arbeite nun mit diesen Einschränkungen. Hier noch ein drittes den Tajo dokumentierendes Bild. Frühlingsflora im Vordergrund, der sich zum Grund überhaupt aufspielt:

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Auch im Innern des Orts habe ich oft vor lauter Bäumen die Häuser kaum noch gesehen, was hier nur mit einem Foto dokumentiert sei, das die Ostseite des Hospitals de Santa Cruz zeigt.

Eingebetteter MedieninhalWarum so viel Frühling? Vielleicht hat auch mitgewirkt, daß das erste wichtige Buch des Philosophen Emmanuel Lévinas, Totalität und Unendlichkeit. Versuch über die Exteriorität, zuerst 1961 erschienen, zu meinen Urlaubslektüren gehörte. In schöner fremder Umgebung zu lesen, in der Bar auf der Straße bei einem Glas Campari Orange zwei oder drei Gauloises rauchend, die man mitgebracht haben muß, in Toledo gibts keine, gehört ja zu den größten Urlaubsvergnügen. Man ist viel entspannter als sonst. Jetzt im April wars draußen noch etwas kühl, so daß man morgens jedenfalls, beim schönen spanischen Frühstück, das ich mir längst auch in Berlin angewöhnt habe – pan con aceite, das sind getoastete Brötchen mit Olivenöl, gern auch pürierter Tomate dazu -, eher noch drinnen sitzt; aber auch dort vergißt man den Frühling nicht wegen des farbigen Lichtspiels auf einem gewöhnlichen Bartisch.

Eingebetteter MedieninhaltBei Lévinas nämlich las ich vom Glück, das dem Leben immer schon beigegeben sei. „Das Glück besteht in der Freude oder der Mühe zu atmen, zu schauen“, auch „sich zu ernähren, zu arbeiten, den Hammer und die Maschine zu handhaben“, einfach aber schon darin, zu schauen, und wenn es weiter nichts als der Frühling ist, der geschaut werden kann. Ist Ihnen schon einmal bewußt geworden, aus wie wenigen Sommern Ihr Leben besteht? Die Allermeisten kommen nicht auf hundert, was doch wenig ist verglichen mit der Zahl von Glückshöhepunkten, die man als solche anspricht, erleben will und tatsächlich erlebt. Das eigentliche Glück ist das Leben selbst und deshalb vor allem der im Frühling beginnende Sommer. „Die Wirklichkeit des Lebens“, sagt Lévinas, „ist schon auf der Höhe des Glücks und in diesem Sinne jenseits der Ontologie“, zum Beispiel der heideggerschen.

Eingebetteter MedieninhaltIch glaube, es kann einem nur bewußt werden, wenn man älter wird, aber gefühlt und genossen werden die Sommer von Anfang an. Ein Genuß bleiben sie auch dann noch, wenn das Glück zur „Mühe“ und bloßen Erinnerung geworden ist, so daß sie sich wie unwirkliche Schleier über die Dinge legen, und gerade auch das hat man immer schon einmal gefühlt, mag auch nur das stärkere Unglücksgefühl bewußt geworden sein; Shakespeare beschreibt es in einem der Sonette aus der Perspektive des älteren Mannes:

Seit ich dir fern bin, ist mein Aug‘ im Sinn:
Und jenes, das mich führt von Ort zu Ort,
Teilt seine Tätigkeit; zum Teil ist’s blind;
Scheint sehend, doch in Wahrheit ist’s verdorrt.
Denn keine Formen, keinen Widerschein
Von Blum‘ und Vogel, was sich zu ihm drängt,
Nichts bringt sein schnelles Sehn dem Herzen ein,
Ja seine Sehkraft hält nicht, was sie fängt.
Denn schön und häßlich, was es schauen mag,
Unförmlichkeit, wie süßestes Vergnügen,
Berg oder Ozean, Nacht oder Tag,
Taub‘ oder Kräh, es formt’s nach deinen Zügen.
So voll von dir und fähig sonst zu nichts,
Wird so mein treuster Sinn Verführer des Gesichts.

„In Wahrheit ist’s verdorrt“, aber es ist doch nicht die ganze Wahrheit, denn in Wahrheit blühen die Bäume und sind „voll von dir“.

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Eine andere Urlaubslektüre war Sloterdijks neuer Sammelband Was geschah im 20. Jahrhundert?, Berlin 2016: Dieser Ontologe will den verhängnisvollen Weg des Westens daraus ableiten, daß das Glück immer erst habe gesucht werden müssen, und zwar immerzu in „Experimenten“ – er stellt sich die Menschen als „Menschenpark“ vor und die Erde, von der sie leben, als Raumschiff -, was inzwischen so ausufernd geschehen sei, daß die schlimmen Nebenwirkungen sich zur ökologischen Katastrophe angehäuft hätten. „Eben weil die Globalisierung der Glückssuche zur allgemeinen Ausbreitung des experimentellen Verhaltens führte, mußte sie eine Inflation von Vernachlässigungen mit sich führen. Aus den unerträglichen Effekten dieser Inflation entsteht das Umweltbewußtsein, wie es sich seit dem letzten Drittel des 20. Jahrhunderts in der industrialisierten Welt artikuliert. Was wir die Umwelt nennen, ist zunächst nichts anderes als die vernachlässigte Größe in einem Experiment, die nachträglich zur Kenntnis genommen wird“, und da wundert man sich nicht, daß der Ontologe zwar zum ökologischen Eingreifen auffordert, wie es ja alle tun, aber doch sehr viel Verständnis für die Schadensverursacher aufbringt; denn gegen „Glückssuche“, wenn sie erforderlich wäre, könnte ja niemand etwas haben.

„Immer besser“, meint er, sehen wir „ein, warum und mit welchem Recht sich die modernen Akteure in ihre Unternehmen stürzen, die sie an ihr anderes Ufer tragen sollen“ - ich räume fairerweise ein, daß er nicht auf TTIP anspielen will -; „wir begreifen, wie sich jeder einzelne Experimentator in seinem eigenen Chancen-Tunnel vorwärtsbewegt, indem er sich auf einige wenige Elemente fokussiert, namentlich Kosten und Profite, und zahllose äußere Faktoren ignoriert.“ Nein, es stimmt nicht. Das Glück muß nicht erst gesucht und schon gar nicht experimentell konstruiert werden; es ist da. Es kann einem freilich weggenommen werden. Schreiben Sie doch einmal über Unternehmen, die das Glück wegnehmen, Herr Sloterdijk. Das Glück ist aber auch von sich aus nicht beständig außer in der Erinnerung, ganz abgesehen noch davon, daß es gar nicht ausreichen würde, nur glücklich sein zu wollen. Aber selbst wenn es stimmte, daß profitorientierte Unternehmen der Glückssuche dienten, würde dadurch doch nur ihr Egoismus bewiesen und ihre Unfähigkeit, dem wirklich Anderen ins Gesicht zu schauen, das ist nämlich der begegnende Mensch in seiner von Lévinas betonten unendlichen, unauslotbaren Verschiedenheit.

Natürlich habe ich interessante Bauten und Objekte im Innern des Ortes auch dann fotografiert, wenn mal keine Bäume davorstanden.

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Eingebetteter MedieninhaltDer Ort Toledo ist als solcher interessant. Er war Hauptstadt in vielen Epochen Iberiens, bis Philipp II., im 15. Jahrhundert, die Residenz auf einen viel geräumigeren Hügel ganz in Nähe verlegte, wo sie seitdem Madrid heißt; man fährt heute mit der Bahn in einer halben Stunde von Ort zu Ort. An die maurische Vergangenheit erinnern vor allem eine Reihe hufeisenförmiger Tore in der Stadt, deren eindrucksvollste den wichtigsten Platz Toledos, Zocodover, an der Ostseite öffnet und den Blick ins Flußtal und darüber hinweg ins weite Land freigibt, weil gleich hinter dem Tor eine Treppe tief herabführt. Diese unerwartete Transzendenz eines typisch innerstädtischen Platzes ist sehr eindrucksvoll.

Eingebetteter MedieninhaltAuf dem Platz vibriert das Leben wie überall in spanischen Städten, aber man sieht auch, wie viel ärmer Toledo als Madrid sein muß, denn zwei der drei Cafés / Restaurants am Platz sind in den Händen der beiden großen Hamburger-Ketten, Burger King und McDonald’s. Neben dem Zocodover sind die Kathedrale, die Zitadelle, eine Synagoge nebst Museum der Stadtgeschichte der Juden ,

Eingebetteter Medieninhaltdie mit ihren Säulenreihen ganz entfernt an die Moschee in Córdoba erinnert,

Eingebetteter Medieninhaltein eein gotisches Kloster und El Greco (1541-1614), der zuletzt in Toledo wohnte und von dem einige Bilder über verschiedene Orte der Stadt verstreut sind, hervorhebenswert. Die Zitadelle ist vor allem historisch interessant, weil sie mehrfach in ihrer Geschichte Schauplatz harter Kämpfe war, zuletzt noch im spanischen Bürgerkrieg, von dem heute eine Ausstellung kündet. Franco-Anhänger hatten sich hier verschanzt und die Stellung gehalten, weshalb sie für Ewiggestrige bis heute ein Wallfahrtsort sein soll. Die Kathedrale hat mir wegen ihres gigantomanischen Prunks nicht sehr gefallen. In jenem Kloster jedoch, San Juan de los Reyes, kann ein Kreuzgang besichtigt werden, der nach Auskunft des Baedekers zu den „glänzendsten Schöpfungen des spätgotischen Stils in Spanien“ gehört. Man glaubt es ohne Weiteres.

Eingebetteter MedieninhaltEingebetteter MedieninhaltEingebetteter MedieninhaltEl Greco mag ich eigentlich nicht besonders. Seine Art, das Neue Testament zu illustrieren, ist oft schwülstig und daher schwer zu ertragen. Wahrscheinlich versteht man ihn nur angemessen, wenn man seine ganze Entwicklung seit dem Ausgangspunkt in Kreta, wo er noch Ikonen malte, nachvollzieht. Er gehört aber zweifellos zu den ganz Großen, wovon wohl am meisten seine expressionistische Farbgebung zeugt. Das ist einer von denen, die sicher auch gern gegenstandslos gemalt hätten, wenn das damals schon erlaubt gewesen wäre. In den Toledaner Bildern wird diese Dimension nicht überall deutlich, dafür sieht man aber, was er seinem Aufenthalt in Venedig und Rom zur Zeit des Manierismus verdankt. El Grecos längliche Menschen sind nämlich nicht mehr so rätselhaft,

Eingebetteter Medieninhaltwenn man sie mit Parmigianinos bekanntestem Bild, der „Madonna mit dem langen Hals“, vergleicht. Hier wird allerdings auch der Abstand zwischen beiden sehr deutlich, denn verglichen mit El Grecos religiöser Inbrunst fragt man sich bei Parmigianino, der von 1503 bis 1540 lebte, ob er sein Sujet als religiöses überhaupt ernst nimmt. Nebenbei ist der rechte Rand des Parmigianino-Gemäldes interessant, weil er für Giorgio de Chirico (1888-1978) anregend gewesen sein muß. Bei Chirico ist sozusagen nur noch der Rand übriggeblieben, während der übrige Raum bedrückend leer erscheint.

Beeindruckt haben mich El Grecos Bilder der Apostel, ein von ihm mehrfach ausgeführter Zyklus, von denen einer im Toledaner El Greco-Museum ausgestellt ist. Die Apostel sind individuell gestaltet und zeigen nur bei denen, die schon im Neuen Testament als Charaktere geschildert sind, die von daher erwarteten Züge. So ist Johannes der ernste, aber auch feurige junge Mann, der Jesus besonders lieb gewesen sein soll, und er hat den reichsten Haarschopf. Auch Thomas, der Zweifler, ist ein junger Mann, seine Augen sind weit aufgerissen. Petrus hat die Schlüssel zum Himmel in der Hand - denn die Kirche soll entscheiden, wer hereinkommt, und er ist „der Fels“, auf dem sie erbaut werden soll -, wirkt aber trotzdem bedrückt, weil er ja Jesus „dreimal verriet“, wenn auch weniger schwer als Judas. Gerade dieses Versagens wegen, aber auch weil er es bereute, was El Greco in anderen Bildern gesondert darstellt, wird er zu diesem ausgesprochen paradoxen „Fels“ und Ahnherrn, in dessen Nachfolge sich alle Päpste sehen. Zu den Herrenmenschen indes, als welche sich viele von denen dann aufspielen sollten, gehört er für El Greco nicht, vielmehr ist ihm die Schande ins Gesicht geschrieben. Judas kommt nicht vor, an dessen Stelle hatte ja schon die erste Gemeinde nach Jesu Tod einen anderen, Matthias, eingesetzt, wie die lukanische Apostelgeschichte berichtet. El Greco setzt aber nicht Matthias, sondern Paulus ein, und es springt ins Auge, was er in ihm sieht: den intelligentesten von allen. Paulus hatte sich selbst zum Apostel gemacht und galt der Kirche später als „der“ Apostel schlechthin.

Die anderen, von denen wir nur die Namen kennen, hat El Greco einfach als Vorlage für weitere mögliche Charaktere einer initialen Gruppe, die sich um ein Programm schart, genutzt. Da sind manche offenbar weniger intelligent, mühen sich aber, wie sie können, einer kämpft schwer mit irgendeiner bösen Versuchung, die ihn nie losläßt, einer schreibt nieder, was er weiß (Matthäus, von dem der Maler glaubt, er sei der Verfasser des Matthäus-Evangeliums), ein anderer liest, und diese beiden scheinen zwar nicht zu den Beschränktesten, aber auch nicht zu den Klügsten zu gehören. Jesus in der Mitte ist der Einzige, der den Betrachter ansieht.

El Greco war lange Zeit vergessen, wurde erst im 19. Jahrhundert und dann besonders um 1900 wiederentdeckt. Zu denen, die für ihn empfänglich waren, gehörte Rainer Maria Rilke. Der Überschwang war beiden gemeinsam. Wenn Rilke Ende 1912 Toledo beschreibt, wo er sich für ein paar Wochen aufhält, verdichtet er offenbar, was er selbst gesehen hat, mit dem Bild, das der Maler vom Ort anfertigte, denn ein erlebtes Gewitter „über der Öde der davon verdüsterten Landschaft“ veranlaßt ihn zu dem Satz, er ahne, „zu was für Bildungen die Atmosphäre hier greifen muß, um sich zum Bilde der Stadt gehörig zu verhalten“. Rilkes Schilderung steht hier gut am Ende, weil sie zum Anfang meines Berichts zurückleitet. Denn auch für sein Erleben war die Naturumgebung Toledos ganz wichtig, obwohl er nicht im Frühling dort war,

Eingebetteter Medieninhaltsondern im November: „Man kann es niemandem beschreiben, es ist voll Gesetz, ja, ich begreife augenblicklich die Legende, daß Gott, da er am vierten Schöpfungstag die Sonne nahm und stellte, sie genau über Toledo einrichtete: so sehr sternisch ist die Art dieses ungemeinen Anwesens gemeint, so hinaus, so in den Raum –, ich bin schon überall herumgekommen, hab mir alles eingeprägt, als sollt ichs morgen für immer wissen, die Brücken, beide Brücken, diesen Fluß und, über ihn hinüber verlegt, diese offene Menge der Landschaft, übersehbar wie etwas, woran noch gearbeitet wird. Und dieses Glück der ersten Wege, die man versucht, dieses unbeschreiblich sichere Genommen- und Geführtsein –“ „täglich durch diese Stadt durchschreitend, könnte man irgendwo einbiegen und sich in der Enge unscheinbar abgeben, so am Äußersten steht dies hier, nach außen kann man darüber nicht hinaus. Aber draußen auch wieder, kaum hundert Schritte vor dieser unübertrefflichen Stadt, müßte es denkbar sein, auf einem der unverheimlichten Wege einem Löwen zu begegnen und ihn sich durch irgend etwas Unwillkürliches in der Haltung zu verpflichten. Zwischen diesen beiden Gebärden etwa möchte das Leben hier liegen –“

21:39 05.05.2016
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