Bestseller-Verfilmung „Acht Berge“: Die Geschichte einer Freundschaft fürs Leben

Kino Freundschaft fürs Leben? Der Film „Acht Berge“ von Felix Van Groeningen und Charlotte Vandermeersch erzählt, was das wirklich bedeutet – anhand von zwei Männern und ihrer Berghütte
Exklusiv für Abonnent:innen | Ausgabe 02/2023
Irre schwer, herauszufinden, wer hier Pietro und wer Bruno ist. Vielleicht verhält es sich so mit echten Freunden
Irre schwer, herauszufinden, wer hier Pietro und wer Bruno ist. Vielleicht verhält es sich so mit echten Freunden

Foto: DCM

Da draußen ist die Welt. Die Grenze, die du ziehst, existiert nur in deinem Kopf.“ Pietro (Luca Marinelli) sorgt sich um seinen Freund. Denn Bruno (Alessandro Borghi) möchte den Winter allein in jener Hütte im Gebirge verbringen, die sie vor einigen Jahren gemeinsam errichtet haben. Einen ganzen Sommer lang haben sie Steine geschleppt, mit einem Esel das nötige Material aus dem Tal herangebracht und bis zum Sonnenuntergang geschuftet. Die ursprüngliche, verfallene Hütte an diesem unwegsamen Ort mit grandiosem Ausblick wegzureißen und an derselben Stelle eine neue zu errichten, war auch ein symbolischer Kraftakt: Sogar den winzigen Baum, den er zwischen den Trümmern fand, pflanzte Pietro als Zeichen der Einweihung in unmittelbarer Nähe. Vie