RE: autopolitik. | 26.07.2017 | 20:26

ein mensch verschwindet dagegen vergleichsweise im nirgendwo

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kommt auf die eigene Sichtweise an. Im herrschenden Massensystem ist ein Mensch schlicht ein Nutzobjekt, egal ob nun ein Konsummonstrum und Thronhocker oder ein verhungerndes Kleinkind - wer sich nicht aus dem Wahnsinn frei schwimmt, bleibt wie ein Blatt im Wind dem Schicksalsstrom ausgeliefert.

Wir können nicht auf eine andere Gesellschaft warten, dabei aber in der bestehenden Gesellschaft leben, so wir es uns anders erhofften, ohne uns selber zu verachten.

Meiner Meinung nach kann man sich nur selbst achten, so man konsequent seinen Lebensentwurf realisiert.

Wer dies tut, hört langsam auf sich über den Wahn zu echauffieren - das spüre ich mit jedem Tag mehr.

Es nutzt nichts den Menschen vorzuhalten, was sie täglich leben, da sie es eben tun, sie werden es weiter und immer weiter treiben, bis sie ihr Ende finden.

Ich werde keine Kinder zur Welt bringen, werde niemals mehr Geld in die Hand nehmen und mit jedem Tag werde ich gleichgültiger sein, gegenüber all dem Wahnsinn, den meine Artgenossen treiben - mir liegt nur an den Pflanzen in meinem Lebensraum, mit liegt daran die Jahreszeiten gut zu überstehen und mir liegt daran, mein Leben im Raum zu empfinden, ich möchte es spüren, mein Leben - ich möchte mich fühlen, mich einfach nur wohl fühlen - mir bleiben ca. 80 Jahre Wohlfühlen - ich muss nichts für dieses System töten, nichts zerstören, ich muss einzig atmen, sauberes Wasser finden, Nahrung finden und für mich trockene Plätze, Wärme - meine Kultur sind die myriaden Künstler um mich herum - ist der Lebensraum in dem ich mich finde - der ich aufnimmt - ich verzichte auf die Sicherheit der Horde - da die Horde eine wahnsinnige ist.

Selbst jetzt wo im Grunde alles klar vor aller Augen gespielt wird, bleiben die Massen dem Wahnsinn treu ergeben - ich denke diese Wahnsinnigen werden mir noch viel Grund zur Verwunderung geben.

Mein einziger Wunsch - mögen sie mir nur niemals auf die Pelle rücken - mögen sie die von ihnen verlassenen Orte vergessen und niemals wieder finden!

.... das war es hier für mich -diese neue Diziplinseite, die einen wie am Halsband durch die Inhalte zieht kotzt mich so sehr an, das hat mir geholfen meine Restsozialisation zu überwinden - ich denke bald hab ich meinen letzten Rest Wahnsinn überwunden und geh in die Natur ein, als verrückte Nacktäffin, würde man mich finden - wäre ich vielleicht schon eine Art Wolfskind - kann sein, ich schaffe es, meine Sprache zu vergessen - mein ganzes wahnmenschliches Ich - ich lebe eine Regression des Irrsinns und fühle mich wohl dabei!

Ihr macht weiter, da bin ich mir sicher - .......................

RE: Nix gelernt, aber viel geerbt | 26.07.2017 | 20:00

Vielleicht kapiert es der ein oder andere vor seinem Tod - das Leben besteht nicht aus dem dümmlichen gaffen auf Besitz und Konsumkraft.

Wer das versteht, wer begreift, dass die Reichen alleine unter sich gerne bleiben sollten, man selber jedoch so weit entfernt, wie irgend möglich, von Lohnarbeit, Dienstleistung oder sonstigen Anbiederungen an das System seinen Lebensraum und seine Lebenskunst genießt, der hat kein Problem damit, dass wenige immer mehr besitzen, solange er nur irgendwo auf dieser Erde seinen Platz findet.

Es gilt kreativ, flexibel und individuell nicht im neoliberalen -Sinn - also als multifunktionaler Sklave, sondern im Sinn des Lebens an sich, als freier Mensch zu überleben!

Das kann ich nun gut sagen - da ich es tue - es ist spannend, jeden Tag, es ist sehr oft anstrengend, man hat auch ab und an Ängste zu ertragen, doch meist ist es wundervoll, tief in den Resonanzraum der Zeit einzutauchen!

Und ja, - die Winter sind härter als die Sommer - ganz entschieden, vor allem - so man keine ausreichenden Vorräte gesammelt hat - ........ - aber ja- das ist zu primitiv - der moderne Mensch sucht eben andere Wege.

Ich denke da anders - ich finde den modernen Mensch maximal destruktiv, gegen sich selbst und gegen seine Umwelt - aber bitte - lamentiert über die Verteilung des Reichtums und vergesst dabei völlig das Gesundheit und Leben eines jeden, sein einziger Reichtum sind - alles andere ist schlichter Schwachsinn!

RE: Kranke in Libyen bleiben ohne Versorgung | 22.07.2017 | 15:26

Kranke ohne Kaufkraft bleiben fast überall auf dem Spielfeld ohne Versorgung.

Manchmal ist es für Kranke jedoch besser, keine "Versorgung" zu erfahren, da diese eher einer Spinne gleicht, die Opfer erste einmal einwebt, um sie dann bei Bedarf auszusaugen.

Damit diese hochtechnisierte Krankheitsindustrie in den HDC´s wirksam betrieben werden kann, müssen unweigerlich die Elendszonen auf dem Spielfeld dafür stehen, vielen Menschen die Krankheit zu lassen, da man an ihnen schlicht nicht verdienen, ihnen keine Konsumkraft zuweisen kann, da im Jackpot nichts mehr für sie vorhanden ist.

Tja, bleibt die Frage, besser in einem HDC`Land verseucht und verarscht langsam in einem Zimmer wegzusiechen, am Krebs, an der Depression oder an der Tablettensucht - der Katalog ist dick - das Angebot noch viel reichhaltiger, oder in einer Elendszone an verdrecktem Wasser binnen einiger Wochen elend einzugehen, einen Virus nicht besiegen zu können, oder schlicht an Durst oder Hunger zu verenden...... - auch hier - es gilt auch hier - das Angebot ist bunt gemischt (Drohnenraketen sind ein teurer, gar exklusiver Abschied aus dem Niemandsland - auch das Ertrinken im Mittelmeer muss man erst einmal bezahlen......... - wobei Lybier könnten doch relativ billig direkt von der Küste aus ins Mittelmeer waten - bis sie schlicht verschwunden sind....... - der Konsumfreak aus Europa würde da sicher nicht weinen.....)

Jemen, Sudan, da, da, da, und da und da und da ...... - natürlich soll man die Dinge beschreiben, soll man sie anklagen die Verbrechen an der Menschlichkeit..... - nur - wie lebt die Autorin selber so?

Diese unverschämte Frage erlaub ich mir immer.... immer wenn ich das Gefühl habe, die Menschen wären wahrhaftig empört - nur über wen zuerst, über die Verbrecher oder über sich selber - sollten wir uns nicht erst alle über uns selber empören und selber wirklich Konsequenzen ziehen!

RE: Wer definiert, was, was nicht Gewalt ist? | 20.07.2017 | 17:43

Tja, das sind leider nur Gedanken, Gedanken ohne Wirkung.

Ich kann nur Wirkung erziehlen, indem ich gemäß meinen Gedanken handle, oder diese verleugne, was meist Handlungen bewirkt, die ich doch verurteilte, verleiche ich sie mit jenen, die ich gedanklich forderte - von allen, von der Mehrheit.

Es geht nicht das Spiel bestimmen zu wollen! Es geht nur sich selbst zu bestimmen!

Wer an den Menschen glaubt, würde so zu einer anderen Gesellschaft gelangen, da, würden alle so handeln wie sie es für richtig halten, eine anarchische, jedoch positiv wirksame, komplexe Gemeinschaft enstünde - interagierend und doch frei und individuell - eben kein Ameisenstaat, sondern eine Gemeinschaft die friedlich und symbiotisch funktioniert, ohne alles einer Königin unterordnen zu müssen, nur damit diese ihre Eier legt.

Ich lebe ohne Geld, da ich Geld als Unterdrückungsmedium betrachte.

Ich bin durchaus für Arbeitsteilung und wissenschaftlichen Fortschritt, der auf empirischen Erfahrungen gründet und uns neue Möglichkeiten erschließt.

Plastik wäre wohl niemals eingeführt worden, die Verbrennungsmotoren wären bestenfalls eine Randerscheinung geblieben, Mobilität hätten wir längst in völlig anderen Varianten, vor allem aber lebten wir in einer vollkommen anderen Werteordnung - kein Mensch käme auf die Idee, sich in eine Aluröhre quetschen zu lassen, dafür gar zu zahlen, nur um dann an einem, ihm völlig fremden Ort, auszusteigen, sich dort erneut wie eine Objekt behandeln zu lassen (was anderes als ein geleitete Tier ist ein Tourist?), um nach einer kurzen Zeit wieder den Rückweg auf die gleiche Art und Weise anzutreten.

Reisen ist etwas anderes!

Wir haben alles in den Konsumterror eingewoben.

Sogar die Kunst, wirklich alles wird seiner wahren Werte beraubt und durch den Konsumfleischwolf gedreht.

Ich bleibe hier im Allgemeinen, da es schlicht den Raum sprengt, meine genaue Sicht der Welt en Detaille zu schildern.

Nur - ich bin überzeugt, jeder Mensch, wirklich jeder - zöge dem Krieg den Frieden vor!

Er müsste sich ändern, der Mensch, damit dies auch passiert.

RE: Wer definiert, was, was nicht Gewalt ist? | 20.07.2017 | 16:01

Es ist doch so, Gesetzte dienen den Renditen.

Plastik würde erst dann verboten, wenn binnen kürzester Zeit dermaßen massive Beeinträchtigungen anstünden, dass alle anderen Branchen entsprechend Druck ausüben, Vernunft und Einsicht sind praktisch niemals die Antriebskräfte für staatliche Politik, für die Gruppendynamik.

Daher wird eben das Individuum mitgerissen, so es sich nicht absondert - nur - am gewählten Beispiel wollte ich zeigen, wie leicht sich der Einzelne auch mitreissen lässt, ohne sich dagegen konsequent zu sträuben.

Wie viele "Plastikverweigerer" mag es wohl in unserer Gemeinschaft (Deutschland - Europa) geben - ich tippe auf bestenfalls 1 Prozent, wahrscheinlich weniger.

Das System hat es verstanden, die einzelnen Menschen anzutreiben, gegen ihre eigenen Interessen zu handeln.

Wenn heute zu mir jemand sagt, der Mensch sei Egoist, ergo könne man keine friedliche Gemeinschaft per se erwarten - halte ich ihm entgegen, wäre er wirklich Egoist, würde nichts anderes als eine friedliche Gesellschaft existieren - den was wünscht sich der Mensch am sehnlichsten?

Ich denke nicht Reichtum, ich denke Gesundheit, Frieden und eine soziale Gemeinsacht in der Vertrautheit und Vertrauen oberste Priorität haben.

Doch er dient einem System, das den Reichtum weniger zum obersten Prinzip erhebt und diese Wenigen sind in der Regel psychisch alles andere als der Mehrheit entsprechend veranlagt - diese Psychopathen sind in der Tat in der Lage egoistisch nach ihrem Gusto zu handeln - doch das ist nun ebenso eine winzige Minderheit, die normalerweise keine Chance gegen eine Gruppe von "gesunden" Egoisten hätte.

Die Mehrheit opfert sich selbstlos der Gier einer Minderheit und marodiert dabei die Lebenschancen in der Zukunft.

Wenn wir die Zeit der "Hochkulturen" in der Vergangenheit betrachten - was beobachten wir?

Sind sie nicht alle mehr oder weniger in einem blutigem Chaos versunken - und waren nicht auch die Hochkulturen Südamerikas dem Untergang geweiht - auch ohne die Aliens aus dem Osten.......

Sprich, es ist lange her, sollte je eine nachhaltige gesellschaftliche Ordnung existiert haben - wobei jedoch die Zeit wie wir sie erleben, schon wieder eine Relation ins Spiel bringt - was sind schon 10.000 Jahre - nur für uns sind ja schon hundert kaum zu überbrücken - vielleicht der Grund für die Wahl des bequemeren Wegs, auch wenn er ins offensichtliche Verhängnis führt.

RE: Wer definiert, was, was nicht Gewalt ist? | 20.07.2017 | 13:01

Straßen sind strukturelle Gewalt par excellance - Schulen ebenso - Straßen wirken hauptsächlich physisch - doch auch psychisch - Schulen wirken hauptsächlich phsychisch, immer noch auch physisch.....

Privatisierte Sozialindustrie ist ebenso abgegebene Gewaltausübung ans Schützlinge - die im Grunde Ausgelieferte sind!

Hier könnten wir ein breites Spektrum aufmachen - und eines bleibt doch - die letzten Entscheider sind jene, die die Renditen am Ende einstreichen - egal ob es durch den korrupten Staat, oder die privaten Beutetruppen erfolgt - die Bevölkerung ist immer nur ausgelieferte Verfügungsmasse.

Übrigens ist es auch strukturelle Gewalt, wenn ich Politpuppen mit einer Kaufkraft ausstatte, die das x-fache eines gewöhnlichen Staatsbürgers beträgt, da es impliziert, dass man sehr wohl eine Klassengesellschaft wünscht und je höher man steigt, desto mehr Gewalt darf man exekutieren, desto weniger Gewalt muss man erleiden. (zumindest wenn man halbwegs clever ist und sich einer gesunden Ignoranz erfreut - manche üben trotzdem GEwalt gegen sich selbst aus - in From von Völlerei, Sinnloskonsum, gefählichen Spielsachen, Drogen etc. etc. - tja, manchmal wirkt dann die Konsumgewalt direkt auf den ein, der den Konsumakt tätigt.

Das kann man sehr differenziert betrachten, würde aber wohl einige hundert Seiten füllen - was nun wieder ein Kollaborationsakt wäre, da diese Seiten vermarktet würden.

Gibt es sicher schon irgendwo im Regal, ideales Kaufkraftgenerierungsmedium - "Fachbücher" publizieren.

Kurz könnte man fassen - solange Gewalt immanenter Bestandteil des menschlichen Wirkens ist und diese zu 99% aus Selbstzweck und nur zu 1 % aus vielleicht überlebensnotwendigen Komponenten besteht, rast der Mensch mit der Kraft dieser 99% in sein totes Gleis hinein.

RE: Wer definiert, was, was nicht Gewalt ist? | 20.07.2017 | 12:49

Aber Entschuldigung - "Failed States" sind doch trotzdem Staaten, einzig dort ist das Gewaltmonopol noch nicht von den Stallbesitzern, den Menschenschindern, ausverhandelt.

In meinen Augen sind die HDC die Ställe, wo das Vieh satt ist und eine Art Freilandhaltung gewährt wird.

In den Schwellenländern ist es schon härter für die Tiere - doch zumindest versucht der Bauer, der meist nur Zulieferer für einen HDC Stallbesitzer ist, seine Tiere ruhig zu halten und er verfolgt das Ziel in die HDC Liga aufzusteigen.

Die Entwicklungsländer sind völlig abhängig von HDC - oder und auch Schwellenställen - das perfide für die Tiere dort - sie sind pure Verfügungsmasse, sie dienen kaum als Fleischlieferanten (Konsumenten), es ist ein Überfluss vorhanden, der das Vieh dort wertlos macht, einzig als Nutzvieh für die billigsten Varianten von "Diensten" können sie noch ausgebeutet werden, meist um die Rohstoffe in den Regionen zu schürfen, sofern es nicht mit Maschinen günstiger ist.

Failed States sind am ausverhandeln wer das Nutzrecht letztlich erhält, wer der Stallbewacher, die Knechttruppe stellen darf, die die Tiere beaufsichtigen.

Für Kriegsspiele werden diese Regionen immer gerne genommen! Was wäre die Waffenbranche ohne ihre tausend Schlachtfelder überall auf der Welt - die Ärmsten dienen somit auch als Opfergeneratoren für das Empörungsszenario jener Menschen die ich so verachte, für die ich hier soviel Ablehnung einfahre - die Menschen die das alles durchschauen, doch trotzdem brav weiter kolloaborieren.

Ich behaupte aus purem Eigennutz und Bequemlichkeit, da sie aj alles anprangern, dabei aber privat nicht wesentlich anders leben, als der Ingenieur bei Kraus Maffei oder der korrupte Politzwerg, jene die mit niedrigen sechstelligen Jahreskonsumkraftsummen abefüttert werden - in dem Bereich liegen auch die Professoren, die publizierenden Multiplikatoren der "kritischen" Gesellschaft -- kurz das kritische Ensemble der anerkannten Intellektuellen.

(Es gibt sehr, sehr wenige Beispiele von anerkannten Intellektuellen, die einen ähnlichen Weg wie ich beschreiten - die sind aber nicht mehr vermarktbar, die lehnen auch mal eine Fields-Medallie ab und pfeiffen auf das Preisgeld - publizieren aber auch keinen Strich mehr!)

Wären die Lehrer nicht brave Konditionierer, sondern aktive Menschenaufklärer und kritisch handelnde, ihre Gedanken vorlebende Individuen, das System krachte binnen kürzester Zeit zusammen!

Doch gerade der Lehrkörper ist ein disziplinierter Koloss, der sich selbst im Sinne des Systems bestens reguliert, die "alternativen" leben schicke Transition, die konservativen strenge Regeltreue - so bleibt den Schülern das Gefühl in einer reflektierten Atmosphäre zu schwimmen, so bleibt das schicke Klima eines pontemkischen Pluralismus hinter dessen Fassade der blanke Konsumterror wütet!

RE: Wer definiert, was, was nicht Gewalt ist? | 20.07.2017 | 12:33

.... konstruktive Vorschläge machen Millionen Menschen täglich - sie schlagen z.B,. vor auf Plastikverpackungen zu verzichten und schaffen nach drei Tagen nicht einmal diesen Vorsatz einzuhalten.

Die Theorie einer friedlichen, gerechten Gesellschaftsform ist längst erdacht und in unzähligen Facetten niedergeschrieben.

Ich finde es ist eben eine sehr, sehr schlichte Tatsache, dass wer sich am Konsum beteiligt, das System stützt und somit destruktiv wirkt.

Jeder Konsumakt ist ein Gewaltakt - zumindest sofern er Ware, Dienstleistung gegen Geld erfolgt.

Natürlich schreibe ich viele gequirlte Scheisse - immer wenn ich beschreibe wie das System wirkt, rühre ich in der Scheisse!

Ich nerve, es ist schön, dass ich sie manchmal doch noch so nerve, - andererseits, solange sie nicht bei mir im Gebirge ankommen und wir Mensch zu Mensch kommunizieren - ohne diese Energiewandlung, dieses Klickgenerierungsmedium zwecks erhöhung der Konsumtripperprämie - solange ist es ja destruktiv was wir treiben - wir heilen nur unsere momentanen Drang und mitzuteilen.

Sobald ich das Ding verlasse, bin ich in der Natur zurück - hier bin ich Teil vom System, spiele ich mit - doch sorry, Plastikmüll habe ich schon seit Jahren keinen mehr produziert!!! (nur um ein Beispiel zu nennen - und natürlich ist das simpel, einfach, ohne großen Tiefgang - doch wie tief ein See wäre, der allen Plastikmüll den wir Menschen bis dato produzierten, auf einer Oberfläche von 1 km² aufnimmt (ok vereinfachend nehmen wir an das Plastik ist so kommprimiert, dass es 1 Tonne pro qm wiegt.... - ups - immerhin er wäre wohl ca. 10.000 Meter tief ein tiefes Loch - was ist schon ein Quadratkilometer, von den ca. 10 Mrd. Tonnen Plastikdreck (ok es gibt auch Quellen die sprechen von acht.... - aber ist das wirklich noch relevant?) - man könnte natürlich auch eine Oberfläche von 100 km² bedecken und dann wäre es ein fläches Gewässer (1 Meter tief), keiner würde da groß ins Grübeln kommen und 100 km² ist ja ein winziger Fleck auf der Erde, nicht wahr - nur was wenn; es genau ihre Heimat bedecken würde.......?

Also sie Probleme sind wohl sehr flach, die die tiefschürfenden Denker mit ihren Theorien so ignorieren, da sie sich viel wichterigen Aspekten zuwenden, Aspekten, die ihre bequemen Leben meist keinesfalls tangieren dürften.

Konkreter Widerstand ohne direkte Aggression gegen das System ist eben läppisch - naiv - wie sie möchten.

Die Tücke liegt im Detail - in den Relationen - und genau so - und ich meine nur so, könnte ein Einzelner etwas bewirken, in dem er die Aspekte betrachtet und in seiner winzigen Sphäre nach seinen Ansichten - ohne seine Einsichten zu ignorieren!!! - handelt.

Ich denke der Plastiksee ist schon heute ein Wahnsinn - egal ob nun ein tiefes kleines Wasserloch - oder ein seichtes anscheinden in der Relation immer noch winziges Wasserpfüzchen - ergo möchte ich ihn nicht weiter befüllen.

Das mach ich so! Ich quatsch nicht nur, ich handle - und meist kann man eben nur durch nicht handeln, vermeiden negativ zu handeln.

RE: Wer definiert, was, was nicht Gewalt ist? | 19.07.2017 | 19:54

.... wer ist Kojak? Stimmt ohne akademischen Grad, wird jeder Gedanke zu einer lächerlichen Nummer - seicht und undiffernziert - nur - wie differneziert glauben Sie werden die Milliarden ihr Elend auskosten dürfen?

Sie sind ja eher am Ende ihres Zyklus, sie haben ja so differnziert ihr Leben gestaltet, sich so unglaublich reflektiert durch die Zeit bewegt, ganz sicher - gratuliere - gehen sie auf in ihrer grandiosen Selbstgerechtigkeit, bis zum letzten Tag gut mit Rentenzahlungen vollgepumpt, damit das Vöglein konsumieren kann.

RE: Wer definiert, was, was nicht Gewalt ist? | 19.07.2017 | 15:32

... also der Vergleich passt nun wirklich nicht. Ich spreche vom einzelnen Menschen, vom selbstbestimmten Menschen.

Der Staat übt permanent strukturelle Gewalt aus - und ja - in gewisser Weise ist die Verweigerung von staatlicher Leistung auch eine Form von Gewalt - nur das ist aktive Umverteilung, nicht Rückzug.

Es wäre schön würde sich der Staat auflösen. Doch diese Struktur benötigen die Menschenausbeuter, um die Menschen ausbeuten zu können.

Man kann es Staat nennen, man könnte es aber auch Menschenfarm nennen.

Nicht umsonst ist der Spruch die Menschen wählen sich ihre eigenen Metzger formuliert worden - er trifft den Kern der Sache sehr gut.

Tiere die aus dem Stall fliehen, mit der Verweigerung des Stallbetreibers, seinem Vieh wenigstens genügend Futter zu geben, das bedeutet, man verlangte vom Vieh wenigstens brav im Stall zu bleiben, da seine Pflicht die Lieferung des Lebens an das Ausbeutersystem sei - wenigstens der Mensch soll brav sein, wenn schon das System immer härter und gröber mit ihm umgeht.

.... und letztlich drückt das die Stimmung der Mehrheit aus, die dem Kämpfer gegen das System immer die kalte Schulter zeigt und mit den Achseln zuckt, hängt er am Galgen - "selber schuld!"

In vielen repressiven Systemen wird Verweigerung mit dem Tod bestraft - wir hier hätten die Chance, es ohne Gefahr der Todesstrafe zu exerzieren - wir müssen nur auf materiellen Wohlstand verzichten und uns auf andere Werte besinnen.

Um mir meine Nahrung zu besorgen und mich gesund zu halten, brauche ich das System nicht!

Die Erde ist da, die Luft, das Wasser - ich denke, wer im System wirkt, der trägt nur dazu bei, diese Grundlagen zu vernichten, einzig um selber ein bequemes Leben im Wahnsinn führen zu dürfen.

Gestern Abend war hier ein fürchterliches Gewitter, doch die Pflanzen haben es wunderbar überstanden, es gabe keine Erdrutsche im Tal, da hier nur alte Wege existieren, keine moderne Infrastruktur!

Mein Glück!

Wäre der einzelne Mensch so gewaltsam, wie er es im Verbund des Systems ist, er würde keinen Tag überleben!