RE: Eine neue Brille, bitte | 11.07.2016 | 19:14

Ich finde jeden Beitrag, der konstruktive Vorschläge zur Verbesserung einer gerechten Verteilung von Vermögen macht, positiv, inwiefern das Buch lesenswert ist, kann ich nicht beurteilen, die Frage nach unserer Arbeitswelt in der Zukunft versucht der Philosoph Fritjof Bergmann schon jahrzehntelang zu beantworten mit seiner Philosophie " Neue Arbeit ". Ausgangspunkt war die Autokrise in Detroit USA. Schlicht u einfach das tun, was "der Mensch wirklich, wirklich machen will", ist das Credo, mit dem Bergmann duch die Welt reist/e. Die vorhandene gewerbliche Arbeit solle so aufgeteilt werden, dass jeder einen Teil seiner Arbeitszeit abgibt, sagen wir, 25 %, man kann es auch teilen nennen, Solidarität mit denen, die keine gewerbliche Arbeit mehr haben. das Modell schafft die Möglichkeit, sich in Bereichen auszuprobieren, die man gerne als Hobby ausprobierte und durch intensivere Beschäftigung damit eine Professionalität zu erreichen, die es einem ermöglicht, beruflich daraus etwas zu machen. Was in der BRD sich im letzten Jahrzehnt entwickelte, war das Gegenteil, die, die Vollzeit arbeiten, sollen noch mehr " Stunden schrubben" die, die arbeitlos wurden, bekommen staatliche Stütze, denn Sozialabgaben, so denke ich, sind für zwei Arbeitnehmer teurer als für einen. So spart der Arbeitgeber. Was auch nicht mehr erwähnt wird, weil zur Selbstverständlichkeit/Normalität verkommen, Konzerne machen Gewinne und entlassen, um noch mehr Gewinne zu machen, seit Jahrzehnten normal , dabei völlig volksunwirtschftlich und arbeitnehmerfeindlich. Zum Thema Steuern umverteilen, ja, warum nicht ???? Auf Energieverbrauch höhere Steuern, wer die die Natur unserer Erde belastet, zerstört sie, also Steuern rauf, wer wenig verbraucht, sollte dafür belohnt werden, das wäre Gerechtigkeit, wie ich sie mir vorstelle.