RE: An der Sache vorbei | 01.10.2016 | 22:10

UNsere Politiker sind weder dumm noch skrupelos. Sie kennen sich eben mit Machtarithmetik aus.

Ein Nein bewirkt nichts und wird bei Seite geschoben ggf. wird Gabriel dabei noch gedemütigt, indem er öffentlich etwas zustimmen muss, bei dem seine Partei nein sagt. Gleichzeitig werden die Wähler der Linken und der Grünen befriedigt. Was bleibt dann ein demontierter Kanzelkandidat und keine Stimme gewonnnen.

Ein Ja, erspart die öffentliche Demontage des Herrn Gabriel und befriedigt den rechten Flügel der SPD sowie der Bevölkerungsteile, für die er steht, also SPD-Wähler.

Was hätten Sie getan?

RE: Zündstoff von der Bühne | 18.05.2016 | 19:10

Das Einzige, das am ESC 2014 peinlich war, waren solche beleidigende Kommentare, wie Sie ihn formuliert haben, um Conchita Wurst in einen Zusammenhang mit Monstern und Freaks zu bringen. Verzichten Sie doch darauf ihr Konzept von Geschlechterrollen anderen aufzwingen zu wollen, indem Sie anderen Menschen, die kein heteronormatives Rollenverständnis haben, beleidigen und lächerlich machen.

RE: Ein guter Rat in Zeiten polemischer Debatten | 17.01.2016 | 09:14

Aber ich kann dir einige Tipps geben, wie populistische Artikel wie der von Schirmbeck zu identifizieren sind:

...

Der Artikel handelt von diskriminierten oder rassifizierten Gruppen (zb. People of Color, Flüchtlinge, Muslime, Juden, Frauen, Transgender, Homosexuelle) und der Autor ist ein weißer heterosexueller Mann mittleren Alters, der für eher konservative Zeitungen schreibt (trifft fast immer zu)

Vielleicht sollte man populistische Artikel nicht an der Hautfarbe, der sexuellen Orientierung, am Geschlecht und dem Altern des Autors festmachen, sondern an den Inhalten.