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RE: Gefühlseuropäer Gauck | 23.02.2013 | 14:45

Es lohnt sich genau hin zu hören:
Und so sprach er von "Moslems in Europa". Alltäglich befremdlich, mit religiösen Vorurteilen behaftet.
Statt von "Europäer die Moslems sind" zu reden, ein mords Unterschied, denn Bürger Europas sind nicht abhängig vom bewegten Weihrauchfassschwung gütiger Sonntagsprediger der Steintafelkultur.
Vielleicht wäre als Erstwohnsitz dann doch das Hambacher Schloss besser geeignet.

RE: Die Schneekrieger kommen | 16.02.2013 | 13:01

Österreicher haben immer schon eine besondere Beziehung zu herausragenden Persönlichkeiten, ob Burgschauspieler, Maler, Bildhauer oder Sportler, sie werden respektvoll bewundert und verehrt.

Dass der Einheimische für Wintersport ideales Gelände vorfindet, zeigt sich im Alltag. Mal "Liftln" ist ok, aber ansonsten steht man der industriellen Nutzung sehr distanziert gegenüber, rotierende Liftbügel eher verpönt. Am Wochenende sind bevorzugt zB Skitour, Snowboarden, Rodeln, alles mit sportlich langem Aufstieg verbunden. Es ist eben alles für alle "umme" vor der Tür. Demokratischer gehts nicht.

Wie in Deutschland Autobahnnutzer, deren F1Vorbilder auch immer wieder siegen müssen, sonst bricht des Tuners Herz, Deutsche pauschal des unkritischen Autowahns zu bezichtigen?

Sportler die als Idole die Jugend bewegen, sind unabdingbar und im Fußball zu hauf. Ein Sport, der auch schon zum Wintersport mutiert ist.

Am Wirtschaftsfaktor Wintersport in Österreich verdient Deutschland nicht schlecht. Und sonst arbeitslose Servicekräfte aus dem Osten sind in alpinen Herbergen geschätzt.

Also raus aus SportTV, weg vom gläsernen Schreibtisch, raus in die frische Winterluft, tief durchschnaufen und damit die Wunden der Selbstzerfleischung egotherapeutisch heilen.

RE: Trügerischer Frühling | 02.02.2013 | 20:33

@Magda

Kompliment, perfekter Schnappschuss.

Vor allem bizarr die vielen Details:

Landeklappen 40°, Fahrwerk ausgefahren, kein Dach abgedeckt.

Wars viel Lärm um nichts?

Jedenfalls schien das Wetter im Zielgebiet gut, hoffe das selbe für den Rückflug, dem dann mit Ingwerschokolade bestückten Rosinenbomber.

RE: Trügerischer Frühling | 02.02.2013 | 11:45

Wer immer das Stahlseil gespannt hat, er hat es zu tief gehängt ... aber wahrscheinlich den Erwartungen entsprechend.

RE: Endlich eine neue Affäre! | 26.01.2013 | 15:56

Sitzen ne flotte Biene und ne olle Drohne an der Bar,
unterhalten sich über: ein Volk, ein Korb ...
gings dabei um Größe oder Hindukusch?

War wieder keiner hier dabei ... tstststsss

RE: Opfer-AbonnentInnen | 20.01.2013 | 16:03

Es ist tatsächlich die Technik:aus WordPad copy&paste ohne zu ergänzen,
ich hätte deutlicher trennen sollen .
"was tun?" und " Da finde ich nun hat Pola Kinsky ......"
Eingangs war mein thread aus Erfahrungen im unmittelbaren soz. Umfeld, weiteres aus meiner Tätigkeit als "Hilfe zur Selbsthilfe" und letztendlich aus der Sicht des Alters. Die Beispiele sind übertragbar auf viele Fälle, aber nicht aus Pola Kinskys Leben oder Buch gegriffen. Das wäre anmassend gewesen.
Wenn ich durch nachlässige Formulierung den Eindruck erweckt habe bedauere ich dies.

Mit zunehmender Reife sieht man Abläufe klarer und könnte sich entschiedener mit dem "Täter" auseinander setzen.
Dieser lebt nicht mehr, schon zu seinen Lebzeiten war es unmöglich mit einander zu kommunizieren, aber einen "langen Brief" wollte man immer schon schreiben.
Wobei es unwichtig ist ob ihn der Brief jemals erreicht hätte.
Entscheidend ist das Nachdenken, Formulieren, Neuschreiben das zur Ordnung der Gedanken ( Defragmentierung?) verhilft.
Hat man das Schreiben von Anfang bis Ende x-mal korrigiert und findet es kann so stehen, hat man schon gewonnen.
Das Porto für den Brief kann man sich dann auch sparen, es war ja nie gedacht ihn abzusenden.
Übrigens eine psychotherapeutische Empfehlung

Da finde ich, es kann auch ein Buch sein.
Pola Kinsky hat damit wertvolle Arbeit geleistet.
Für mich die klare Aussage:" Ihr so genannten Kunst"liebhaber" ich bin kein Kolateralschaden des Kulturbetriebs, vor allem kein Alibi für euch !"
-
Bleibt noch Handwerkliches zum Blog zu sagen.
Es ist schön zu lesen wenn ein Beitrag offensichtlich von jemandem geschrieben ist, der gewohnt ist beruflich Berichte, manchmal vom Fach zum Thema, zu verfassen. Derer gibt es hier einige.

RE: Opfer-AbonnentInnen | 20.01.2013 | 13:48

"solche Missbrauchsgeschichten" sind immer individuelles Schicksal dem man gerecht werden muss. Sexuelle Regungen bleiben sicher nicht aus.

Dazu klare Sprache mit leicht nachvollziehbarem Beispiel:

Mutter streichelt den sich in der Folge erregenden Penis ihres Sohnes im Alter von 3 bis 10J.

Der Sohn empfindet das nach anfänglicher Neugier zunehmend ekelig.

Dabei weiß der Erwachsene genau was er treibt, er ist in der Lage sich zu kontrollieren.

Das Kind aber ist sich seiner Gefühle keineswegs im Klaren, im Gegenteil es ist völlig verwirrt.

Das Argument, darstellende Kunst sei erst durch solch "krasse Typen" zu "Kinsky-Höhen"möglich, trifft sicher zu.

Wenn dieser Künstler allerdings nicht mehr zwischen Traum und Wirklichkeit unterscheiden kann, ist Schluss mit Unterhaltung.

Der Vorhang fällt und muss ihm um die Ohren geschlagen werden.

??????????? Das kleine Luder wollte es ja so ???????????

Die so formulierte Rechtfertigung stammt von Euch Monstern!

Halt! Stopp! Schluss!

Finger weg!!!

Wenn die Tochter dabei auf der Strecke bleibt, ist das kein Kolateralschaden des Kulturbetriebs, das ist kriminell!

Dies sei allen Unholden hinter die Ohren geschrieben!

RE: Opfer-AbonnentInnen | 20.01.2013 | 11:42

"Magda 19.01.2013 | 22:30

Mir fällt nur noch am Rande ein, dass die Mutter von Pola Kinski sich ja auch sehr verschleiernd geäußert hat."

Ja Magda, ein wesesentlicher Punkt: Mütter als coworker.

Schweigen aus vielerlei Gründen wie, sexuell gestörte eheliche Beziehung wovon das soziale Umfeld nichts erfahren soll, Angst vor absehbarer väterlicher Gewalt (welch Widerspruch),

archaisches Vaterbild an dem nicht gerüttelt wird : wikipedia entnommen: Bis in die Neuzeit hinein wurden Kinder jahrtausendelang von Geburt an zu den Besitztümern der Eltern gezählt. Insofern hatten die Kinder keine spezifischen Freiräume, in denen sie sich zu eigenständigen Individuen entwickeln konnten. Sie waren in ihrem Lebensweg (Schule, Ausbildung, Beruf) ausschließlich von den Wünschen ihrer Eltern abhängig und mussten sich dem Familienoberhaupt bedingungslos unterordnen. Beispielsweise hatte der pater familias im alten Rom das uneingeschränkte Recht, über Leben oder Tod seines neugeborenen Kindes zu entscheiden (ius vitae et necis).

Die UN-Konvention für Kinderrechte enthält mehr Schutz für Kinder als kirchliches und staatliches Recht Deutschlands.

Es ist in der Tat ein weiter Weg bis die verharmlosende "xunde Watschn" in all ihren Erscheinungsformen Eltern endlich aberzogen ist.

Durch Aufklärung und Gesetz.

RE: Opfer-AbonnentInnen | 20.01.2013 | 10:47

Ihre Reaktion in Form von fünf Wörtern war nun wirklich nicht von Welt, meine Dame. Ich habe Ihnen darauf sehr ausführlich auf mehreren Seiten geantwortet.

Aber nicht abgeschickt.

RE: Opfer-AbonnentInnen | 20.01.2013 | 00:56

Tja das war vor 20 Jahren so, (nicht bei Kinskys):

Der Richter meinte, er wolle das Kind nicht durch eine Gegenüberstellung etwa gar traumatisieren.
Der Anwalt rechnete immense Kosten für ein zu stellendes Gutachten vor.
Der Psychologe war der Auffassung Kind und TäterInn müßten weiterhin Umgang haben, sie müssten wieder einen Weg zu einander finden, fand ich nachvollziehbar.

Erfreulich ist, dass ein allmähliches Umdenken stattfindet.
Nämlich der Grundsatz: am Missbrauch ist etwas dran, der Aussage des Kindes wird eher geglaubt als an seinen Aussagen zu zweifeln. Wurde mir jüngst versichert.

Wenn nun die obligatorische psychotherapeutische Betreuung langfristig versagt, alle Bücher zum Thema gelesen sind und vor allem
daß das Missbrauchsopfer typischerweise keine anhaltende Beziehung zu pflegen in der Lage ist, weil es immer wieder an das selbe zum Scheitern verurteilte Partnerprofil gerät,
was tun?

Da finde ich nun hat Pola Kinsky richtig gehandelt.
Ich sehe das Buch als nie abgesandten Brief an ihren Vater, worin sie sich alles von der Seele geschrieben hat.
Ihm ganz klar gesagt welches Unheil er mit seinem Handeln an ihr angerichtet, wie fürchterlich er sie zerstört hat.
Nicht abgesandt weil sie auch gar keine Antwort von ihm hören wollte.
War ihr ja auch völlig egal ob der den Brief bekommt, der "Kinsky" ist ausradiert.
Sie war so endlich die Handelnde, die Selbstbestimmende über ihr Leben, das keiner mehr manipuliert.
Damit hat sie das schreckliche Kapitel abgeschlossen.