moinmoin

Das unterschreibe ich: Reich ist, wer wenig braucht. Zufrieden ist, wer mit sich selbst im Reinen ist. Glücklich ist, wer andere glücklich macht....
moinmoin
RE: In der Zwickmühle | 01.04.2020 | 23:07

Hallo iDoc, Ihre Argumentation hat es in sich. Ich habe viel gelernt. Danke. Ihre Beiträge haben mich motiviert mich gründlich mit der Thematik auseinaderzusetzen und entsprechend zu recherchieren. Auch deshal, weil in meiner Familie ähnliche Gedanken wie die Ihren geäußert wurden, denen ich anfangs sehr misstrauisch gegenüberstand.

Big Pharma ist ein gutes Stichwort und ein rotes Tuch für mich - aus gutem Grund. Ich steige hier besser nicht ein. Das wäre eine Extrabaustelle bei der die Fetzen fliegen würden.

<<Wir kennen das als Deutsche aus der Geschichte und haben mit Sicherheit gute Gründe solche Entwicklungen sehr kritisch zu betrachten,>>

Unbedingt!

<<Der Zusammenhang mit einer nie dagewesenen globalen Wirtschaftskrise ist kaum zu übersehen. ...>>

Ja! Längst prophezeihte Wirtschaftskrise - Coronavirusproblematik - NATOmanöver "Defender"2020 ...

Häusliche Gewalt steigt, heißt was? Letztlich wurde pro Jahr im Durchschnitt aller 3 Tage eine Frau von ihrem Partner oder Expartner umgebracht, Kinder wurden in Massen und grausam misshandelt und missbraucht. Es wird damit gerechnet, dass Massenarbeitslosigkeit bevorsteht, Masseninsolvenzen, Suizide, Wohnungsnot ..... Wie sah und sieht es in Krankenhäusern, auf Palliativstationen, in Pflegeheimen aus usw. ....

Dieser Staat und seine Regierungen waren - obwohl (nahezu) jeder weiß, dass Kriege mit ABC-Waffen geführt werden (können), nicht in der Lage dafür zu sorgen, dass für einen Katastrophenfall genügend Schutzmasken für die Bevölkerung und Schutzkleidung für medizinisches Personal zur Verfügung stehen.

<<wenn die Repräsentanten dieser Politik, plötzlich von Solidarität reden oder zB. von der Risikogruppe der über 80jährigen, die normalerweise unter schlechten und unpersönlichen Bedingungen in irgendwelchen Pflegeheimen vergammeln oder unter der mittlerweile berüchtigten Altersarmut leiden müssen. Noch lächerlicher sind freilich die, die der Politik dieses heuchlerische Gequatsche auch noch glauben wollen.>>

Wie Recht Sie leider haben.

RE: In der Zwickmühle | 01.04.2020 | 22:31

<<Tatsächlich wäre der amtliche/ärztliche Nachweis einer durchgemachten "Corona"- Infektion (kein Virus, bzw. kein Nachweis von Virus- Genmaterial, ausreichende Immunität (Ak, praktikable und sichere Tests werden gerade entwickelt)), sehr hilfreich, um diesen Menschen die Rückkehr an ihre Arbeitsplätze und eben auch den Besuch bei Angehörigen oder bekannten Personen, in Heimen und Wohnungen, zu ermöglichen. Solche Lockerungen, nebst den Angaben, was zum Nachweis dienen kann und wie ein solcher Nachweis leicht möglich wird, gehören in die nächste Runde der politischen Entscheider und müssen in der Öffentlichkeit diskutiert werden.>>

Es gibt schon zig Tausende bestätigte und getestete immunisierte (gesundete) Menschen, aber keine diesbezüglichen Ausnahmeregelungen, die vernünftig, nützlich und sinnvoll für viele wären. Was muss da noch diskutiert werden. Die Sache ist klar. Das Einzige was es braucht sind Nachweise der Immunität.

RE: In der Zwickmühle | 01.04.2020 | 22:24

<<Von der eigenen Situation und Betrachtung, muss man sich schon einmal ein wenig distanzieren, um nicht gleich auszuflippen. Oder?>>

Ich bin nicht in dieser Situation. Ich erwarte Verhältnismäßigkeit, sinnvolle Differenzierungen, nachvollziehbare Begründungen und gegebenenfalls Ausnahmeregelungen. Dazu sind Politiker, die sich auf das Infektionsschutzgesetz berufen und Grundrechte außer Kraft setzen, verpflichtet.

Wer behauptet, er würde sich um ältere und kranke Menschen sorgen, sollte sie nicht zwingen einen sicheren Ort zu verlassen und sich an einen Ort zu begeben, an dem er sich leichter infizieren kann und sich unwohl fühlt (Es betrifft mich nicht.)

RE: In der Zwickmühle | 01.04.2020 | 22:13

<<Leichen: Sofern sie noch Körperflüssigkeiten absondern, sowie deren Hautoberflächen, sind potenziell infektiös.>>

Und die von Lebenden abgesonderten Körperflüssigkeiten (abgesehen von denen durch Niesen , Husten und Sprechen) sind ebenfalls potenziell infektiös oder nicht?

<<Dann könnten die sich untereinander anstecken. Sind es ältere Leute, womit ja zu rechnen ist, treffen sich da Risikogruppen.>>

Können sie sich auch anstecken, wenn alle einen ordentlich angelegten Mundschuttz oder eine "Behelfs-Mund-Nasenmaske" tragen. Die Sorge um die älteren Menschen bezweifle ich aufgrund ausgiebiger Erfahrungen (vor dieser Coronaproblematik).

RE: In der Zwickmühle | 01.04.2020 | 21:57

Vernunft fragt: Was nützt und was schadet. Und wägt ab.

Ich habe in meinem vorigen Beitrag Beispiele genannt, bei denen ich bezweifle, dass diesbezüglichen Entscheidungen und Verhaltensvorgaben Vernunft zugrunde gelegen hat.

RE: Corona: kurz & knapp & konstruktiv | 01.04.2020 | 21:39

<<Diese Masken "N95 respirator and surgical"-Masken sind gut, .....>>

Haben Sie den Artikel aus dem Ärzteblatt überhaupt gelesen?

Zitat:

"Einweg-Atemmasken vom Typ N95 filtern mindestens 95 % aller Aerosole aus der Luft. Dennoch haben sie in einer Studie (siehe JAMA 2019, Band 322, Seite: 824-833) das Gesundheitspersonal in der Erkältungssaison nicht häufiger vor Atemwegserkrankungen einschließlich einer nachgewiesenen Grippe geschützt, als einfache chirurgische Gesichtsmasken."

Worum geht es? Es geht um den Vergleich der teuren N95-Masken mit einfachen OP-Masken = chirurgische Masken.

Was wird behauptet?

Obwohl die N95-Masken teurer sind als einfachen OP-Masken, seien sie nicht signifikant wirkungsvoller.

Zitat:

"Es gab also berechtigte Zweifel, ob die N95-Atemschutzmasken im klinischen Alltag wirklich eine größere Schutzwirkung erzielen als eine einfache chirurgische Gesichtsmaske. Die aktuelle, randomisierte Studie, die die CDC an sieben Zentren durchführen ließ, bestätigt jetzt diesen Eindruck."

Fazit:

Es geht in dem Artikel nicht - wie Sie suggerieren - um einen Vergleich mit irgendwelchen "selbstgenähten Gesichtsmasken", von denen es sehr unterschiedliche Qualitäten gibt, auch solche "Behelfs-Mund-Nasenmasken" aus doppellagigen, dicht gewebten Baumwollstoffen mit einem zusätzlich eingelegten, atmungsaktiven Hygienevlies.

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"Die anderen Typen, die auch in Krankenhäusern verwedendet werden, liegen nicht lückenlos an."

Eben! Genau das ist der Grund für ihre geringere Wirksamkeit gegenüber der N95-Masken. Dass sie nicht auf der Gesichtshaut anliegen. Und dieses Problem gilt es wie auch immer zu lösen! Erst recht, wenn keine anderen Masken zur Verfügung stehen.

Der Rest, den Sie schreiben, ergibt keinen Sinn. Bitte seien Sie so freundlich und lesen Sie die Informationen, auf die ich mich beziehe und geben diese korrekt wieder. Danke.

RE: Corona: kurz & knapp & konstruktiv | 01.04.2020 | 20:48

"Achten Sie also bitte darauf, was Sie empfehlen."

Sehr gerne. Was empfehle ich denn?

RE: Corona: kurz & knapp & konstruktiv | 01.04.2020 | 16:42

Das intellektuelle Niveau entspricht dem der Dame, die heute gg. 15:00 Uhr im ZDF heuteXpress behauptete, dass ALLE EXPERTEN sagen würden, dass Mundschutzmasken (muss man die jetzt "Hilfs-Mundschutzmasken" nennen?) keinen medizinischen Schutz bieten würden.

Die Dame disqualifiziert sich schon durch das Benutzen ihrer ALLaussage.

Frage: Gehören Lungenärzte, die Folgendes sagen, zu den Experten oder nicht?

"Chirurgische Gesichtsmasken filtern die Atemluft von Ärzten und Pflegepersonal und verhindern dadurch eine Infektion des Patienten. Für einen Schutz in die andere Richtung sind sie eigentlich nicht vorgesehen, da die Masken nicht lückenlos an der Gesichtshaut schließen. Außerdem werden die Masken häufig „lässig“ getragen. Mit Viren oder anderen Krankheitskeimen besetzte Aerosole können seitlich an der Maske vorbei in die Atemwege eindringen."

Der medizinische Schutz besteht darin, dass Infektionen bei Patienten (bzw. im Coronafall bei dem ungeschützte Gegenüber) verhindert oder zumindestens eingeschränkt werden.

Größtes Problem den (einfachen, mehrlagigen) OP- Masken bezüglich des Selbstschutzes ist, dass sie nicht lückenlos an der Gesichtshaut anliegen und deshalb infizierte Tröpfchen an den Seiten eindringen können. Dieses Problem sollte eigentlich lösbar sein. Könnte die Maske nicht so beschaffen sein, dass sie nicht an den Seiten des Gesichts abschließt, sondern ganz um den Kopf herumgeführt wird etwa wie ein Rollkragen, unter dem Kinn mit einer Kordel geschlossen wird und über der Nase .... Könnte euch etwas einfallen, wie man die Stellen dicht bekommt. :-)

Des Weiteren heißt es im Text:

"Eine frühere Laborstudie an Dummies hatte gezeigt, dass die chirurgischen Gesichtsmasken besser sind als ihr Ruf, wenn die Masken lückenlos auf der Haut anliegen: Viren wurden in einer Testserie in bis zu 94,5 % zurückgehalten (siehe Clinical Infectious Diseases 2012, Band 54, Seite: 1569-77). Der Unterschied zur N95-Atemschutzmaske, die 99,8 % der Viren zurückhielt, war nicht sehr groß. Wenn die Masken nur „locker“ angelegt wurden, hielten sie weniger als 70 % der Viren zurück. Auch die N95-Atemschutzmaske war nicht effektiver, wenn sie nicht sachgerecht angelegt wurde."

RE: In der Zwickmühle | 01.04.2020 | 15:49

Mir macht das Angst.

Was das Infektionsschutzgesetz und die vom Staat verordneten Grundrechtsbeseitigungen betrifft stellt sich die Frage, ob der Staat dazu überhaupt ermächtigt ist, ob die verordneten, z.T. völlig sinnlosen Anordnungen, verhältnismäßig sind und es keine milderen, wirkungsvolleren Mittel gibt.

Siehe hier:

https://freiheitsrechte.org/corona-und-grundrechte/

Kann mir mal irgend jemand sagen, welche Ansteckungsgefahr von einem an Coronaviren infizierten Verstorbenen, der für die Beerdigung in einen Plastiksack verpackt wurde, ausgeht?

Warum mussten Zoos und Campingplätze schließen, wenn Ansteckung durch Abstandhalten, in die Arbeuge husten und niesen und/oder Maske tragen verhindert werden kann?

Warum müssen alte Menschen ihren zweiten Wohnsitz (z.B. Ferienhäuschen) verlassen, wo so gut wie keine Ansteckungsgefahr besteht und werden zurück in die Großstadt (z.B. HH mit viel höherer Infektionsgefahr geschickt?

Warum dürfen von Corona Geheilte, die immun sind und niemanden anstecken können, ihre Angehörigen in Alten- und Pflegeheimen nicht besuchen und/oder ihnen beim Sterben (selbst dann, wenn sie infiziert sind) nicht beistehen?

Der Staat will Menschen schützen? Insbesonders die Alten und Kranken? Seit wann? Was war denn los in den Pflegeheimen und Krankenhäusern? Was hat der Staat vor der Coronakrise gegen dies Missstände getan?

RE: Globaler Wohltäter | 01.04.2020 | 15:17

Und die Intention Ihres pauschalisierenden propagandistischen Kommentars ist Großherzigkeit oder Aprilscherz?