Momo Faust

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Momo Faust
RE: Neue Schuhe sind Luxus | 29.04.2015 | 14:16

die Hälfte des Kindergeldes an den Exmann abtreten, der sich offensichtlich weder um die Kinder kümmert noch den vollen Unterhalt bezahlt, soll logisch sein? Pustekuchen! Der zahlt Ihr das Geld doch eh wieder indirekt mit dem Unterhalt zurück und hat keinerlei Anspruch auf das Geld, weil er sich nicht kümmert. Das Geld gehört den Kindern, sollte also zur Gänze an den betreuenden Elternteil gehen.

RE: Vom trotzigen Stolz der Armen | 28.12.2014 | 14:02

Übermut ist dann, wenn andere Champagner trinken, eine 4 Euro zu teure Proseccoflasche zu kaufen und diese dann kichernd mit Freunden im Wind auf einer Brücke auszutrinken.. nicht darunter.

RE: Vom trotzigen Stolz der Armen | 28.12.2014 | 14:00

Kein Wunder das diese Frau gehypt wird, sie treibt die Ärmsten an, weiter brav ihren Herren zu dienen!

wie bitte? da glaubt man doch, nicht richtig zu lesen... sie treibt überhaupt niemanden an, jemandem zu dienen oder sich für das establishment aufzuarbeiten. sie beschreibt auf eloquente art fakten und betreibt aufklärung. glauben sie denn allen ernstes, dass es hierzulande manchen wesentlich anders geht, obwohl wir in einem vermeintlich "besseren system" bezüglich gesundheitlicher absicherung zum beispiel leben? glauben sie allen ernstes, jemand der zwei oder drei jobs hat obwohl er oder sie fertig studiert hat oder eine abgschlossene lehre - oder vielleicht garnichts von diesen beiden - findet das lustig, und arbeitet und rackert sich ab für "eine sekunde glück" im leben?

könnten sie nicht nur lesen sondern auch gelesene zusammenhänge konkret und korrekt interpretieren, würden auch sie darauf kommen, dass es hier nicht um eine platte definition von mut abseits des mainstreams geht, und auch nicht konkret um trotz, welcher als wort ja grundsätzlich infantil behaftet ist, nein, es geht hier um stolz. um das recht, stolz auf sich zu sein, wenn man trotz widrigster umstände es schaffen kann, selber zu überleben und nicht sich bemitleidend auf der couch rumliegt, weil man keine lust hat für armseligste löhne zu arbeiten. auf stolz darauf, sein leben selber in die hand zu nehmen. auch wenn es hart ist. manch lesendem wie ihnen wünsche ich ein wenig mehr verständnis für andere welten ausserhalb der eigenen comfortzone und nicht das dauernde bedürfnis, immer weiter nach unten zu treten, weil man die unbestimmte ahnung hat, selbst niemals nach oben zu kommen.