RE: F**** euch! | 25.03.2019 | 14:39

Ein Problem sehe ich auf jeden Fall. Die deutsche Sprache ist langfristig wohl eine aussterbende Sprache. Falls sie noch länger und sperriger wird, noch schwieriger zu erlernen, wird es diesen Prozess beschleunigen. Unter Umständen in Zukunft noch als 2. Sprache gelehrt. Wozu auch immer. Vielleicht um die Klassiker noch im Original lesen zu können.

RE: Sie werden gehasst | 25.03.2019 | 02:41

Sie können wohl nicht ohne Beleidigungen. Insofern bin ich froh, durch Nichtunterstützung ihre Taktik zu behindern.

Habe ich etwas zu den Abgaben der Selbstständigen geschrieben? Es wäre für mich schon ein Erfolg, wenn sich zu ihren Ergüssen einmal korrektes lesen von Texten gesellen würde.

Ich habe eine Frage gestellt die sie wieder einmal nicht beantworten konnten oder wollten. Wer so wenig beantworten kann sollte nicht wie sie laufen der Welt Ratschläge geben. Die sind wohl eher als Desaster anzusehen, genau so wie ihr lesen von Texten.

Ich habe nicht geschrieben, die Wirtschaft schwächelt deswegen. Sorry, kommen ihre vilen Fehlinterpretationen von mangelndem lesen und verstehen? Wenn ja sollten sie sich mit ihren Beleidigungen und Zurechtweisungen etwas zurückhalten. Wer sich so weit aus dem Fenster hängt sollte mehr an Fahigkeiten und Wissen zur Verfügung haben.

Auch wenn es weltweit "schwächelt" ändert es nichts an der Tatsache. Und wieso glauben sie auf einmal Thinktanks ? Weil diese gerade ihre Meinung vertreten? Diese haben sich schon so oft geirrt, warten wirs ab.

Übrigens war die wirtschaftliche Situation in Frankreich ebenso wie die Verschuldung vor 10 Jahren auch nicht viel besser.

Ich nehme an, ihr eigener Kommunismus oder Sozialismus hat auf alles die erlösende Antwort. Sicher übernehmen sie auch jede Garantie des Gelingens so wie sie schreiben.

Wir wissen ja seit 50 und mehr Jahren, der Kapitalismus geht in wenigen Jahren zugrunde. Mittlerweile sollten diese Untergangspropheten eine Decke über den Kopf ziehen. Er wird wohl irgendwann untergehen, aber sicher nicht zur vorhergesagter Zeit.

Was untergegangen ist sind die vielen mörderischen Experimente der Kommunisten und Sozialisten. Und dazugehörig die Schwätzer, Verführer und Mörder.

RE: Kein Fleisch für niemand | 24.03.2019 | 15:28

Die Jugendlichen fordern sicher keinen Systemwandel. Sie betrachten ein isoliertes Problem und realisieren häufig die Tragweite nicht. Das schmälert nicht ihren guten Willen und ihr Engagement.

Ein Wandel wird wohl eher im Kleinen stattfinden und nicht durch Forderungen im Großen.

Dem entgegenstehend wäre die weiter fortschreitende Spezialisierung und sinkender Überblick bei allen Bürgern, quer durch die Bank. Alleine beim Einkauf von Gütern und Dienstleistungen fällt es immer mehr Menschen schwer zu entscheiden, was ist sinnvoll, haltbar, einigermaßen ökologisch. Man verläßt sich auf eine Drittmeinung die meist interessengesteuert ist und wundert sich, daß die Auswirkungen oft gegegteilig der bezweckten sind.

RE: Sie werden gehasst | 24.03.2019 | 15:09

Es gibt doch eine Grenze bei etwa '55 geborenen, vorher 60 Rentenalter, später 62, oder?

Selbstständige habe ich nicht so im Focus, da sie in der Minderheit sind. Die Masse macht ja den Löwenanteil der Rentenzahlungen aus. Bei Selbstständigen gibt es Sondereffekte die schwer zu verechnen sind, da zu unterschiedlich.

Die Sozialausgaben sind in Frankreich mit die höchsten der EU bezogen auf das BIP. Das wird gerade wenn die Wirtschaftsleistung schwächelt ein großes Problem. Einfache Lösungen bieten sich kaum an, da auch die Lebenserwartung relativ hoch ist.

RE: Sie werden gehasst | 24.03.2019 | 03:01

Nun, man sollte auch das Rentenalter in Frankreich berücksichtigen, 60-62 Jahre. Wie ist das zu finanzieren? Die Verteilung der Lasten ist ungenügend, aber auch anders steht Frankreich das Wasser teilweise bis zum Hals.

Wer früh in Rente geht und viel Wohneigentum besitzt muß sich Gedanken machen ob das nicht zum Wohlstand zählt. In Frankreich wird es sicher eher schlechter als bisher laufen, Forderungen stehen anderen Interessen entgegen und nur höhere Besteuerung ist zwar gerechter, löst diese Probleme aber nicht.

RE: Sie werden gehasst | 24.03.2019 | 01:48

Die Hybris sollte langsam der Realität weichen. Laut Prognose zur Europawahl die linken, 6-7%. Da sollte man nicht unbedingt behaupten, die Bürger stehen hinter den linken oder haben sich nennenswert überzeugen lassen. Selbstmitleid ist keine Wahlaussage.

RE: F**** euch! | 23.03.2019 | 01:06

Da sind wir ähnlicher Meinung.

RE: Sie werden gehasst | 23.03.2019 | 00:56

Kann sein, jedoch muß ich sagen ich sehe sehr selten jemanden. Dieses immer wieder genannte Beispiel stimmt zwar, aber nicht in der kolportierten Dimension. Und gab es vor 30 Jahren ebenso. Für linke ein untaugliches Argument. Die Flaschensammler sind nicht gerade Freunde einer linken Politik. Und linke Intellektuelle möchten mit diesen auch wenig zu tun haben. Sie sind Mittel zum Zweck.

Es gibt wenige linke die mit ehrlichen Argumenten arbeiten, meist sind sie ebensolchen zugeneigt wie die der Kapitalbesitzer, nur gegenteilig.

Wer meint eine 1% Minderheit soll die Revolution beginnen ist auch für eine Diktatur, so wie solche Experimente immer geendet haben. Es geht auch nicht anders, wenn man die Mehrheit in Schach halten will. Die Mehrheit der Gelbwesten will mehr Geld, gibt man ihnen das ist denmeisten alles andere egal.

Nur linke sind wieder mal so naiv, daß sie denken hier sind ihre Mittstreiter oder besser, Erfüllungsgehilfen. Es gibt auch linke die die Gelbwesten nicht unbedingt als "Brüder" sehen, denn diese würden auch eine linke Regierung bekämpfen wenn ihre Wünsche nicht erfüllt werden. Und eine linke Regierung kann und würde viele Wünsche nicht erfüllen. Wie man auf der ganzen Welt beobachten kann. Ganz einfach, weil links nicht gleich links ist. Es gibt auch linke die gerne eine Diktatur errichten würden und mit denen habe ich nichts gemein. Wie man weltweit sieht haben sie fast nur dieses bisher zustande gebracht. Weil sich viele linke nicht von solchen Leute distanzieren, immerhin erhöhen sie damit ihre "Mitstreiteranzahl". Ein Fehler den die AFD am Anfang auch machte, das Ergebnis sieht man jetzt.

Die AFD könnte zumindest ähnliche Zahlen auf die Straße bringen, wären dann die linken auch dafür, daß sie ein Recht haben gegen die Mehrheit ihre Interessen durchzusetzen? Dieses Recht mag in Sonderfällen legitim sein, die sind aber nicht gegeben.

RE: Sie werden gehasst | 22.03.2019 | 22:13

Die meisten wollen in erster Linie mehr Geld, egal wer bezahlt. Die linken meinen gleich wieder, sie wollen einen Systemwechsel.

Kaum einer berücksichtigt, daß Franzosen bei weitem mehr Häuser und Wohnungen besitzen als Deutsche und auch das sollte zum Vermögen gerechnet werden.

Die Demonstranten gerechnet auf die Einwohnerzahl sind eine verschwindende Minderheit und die linken erhoffen sich schon wieder einmal einen Systemwechsel.

Autos und Geschäfte anzünden oder plündern hat mit links nichts zu tun. Das können Faschisten auch.

RE: Sie werden gehasst | 22.03.2019 | 19:08

Muß ich nicht, es reicht schon, wenn ich nicht laufend auf ein totes Pferd setze um anschließend wieder den gefrusteten linken geben zu müssen. Ist nicht auf sie gemünzt. Die richtigen werden sich schon erkennen.