Morpheus

cogito ergo sum
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RE: „Krieg ums Liebig-Haus“: die Räumung, die Propaganda, die Debatte | 02.02.2011 | 14:12

für mich ist deine frage, "ob ein rot-roter Senat und ein grüner Bezirksbürgermeister wirklich nicht anders gekonnt hätten", die entscheidende! meiner meinung nach wurde hier keinesfalls ernsthaft und nachdrücklich versucht eine friedliche lösung zu finden. das waren ausschließlich alibiaktionen, die zu keinem zeitpunkt geeignet waren, das problem zu lösen.

und wie zu dem thema gerade die partei die linke in den letzten wochen auf tauchstation gegangen ist, ist ein trauerspiel. von spd und grünen kann man eh nicht mehr viel erwarten, dass aber der berliner linken immer mehr der "linke kompass" abhanden gekommen ist, ist mehr als offensichtlich.
stattdessen erklärt man sich hier in berlin in ellenlangen pressemeldungen, warum man gegen (!) den volksentscheid "unser wasser" ist.

RE: Der Kommunismus bei "Anne Will": eine Farce | 17.01.2011 | 19:13

natürlich bist auch du "involviert", denn auch du hast ja eine meinung, die sich nicht aus dem nichts herleitet.
btw: es gibt im übrigen auch keine absolute objektivität. schon gar nicht, wenn es um politisches geht

RE: Der Kommunismus bei "Anne Will": eine Farce | 17.01.2011 | 18:49

ist vielleicht missverständlich: ich habe auf forenboys kommentar geantwortet

RE: Der Kommunismus bei "Anne Will": eine Farce | 17.01.2011 | 18:46

nur gut, dass deine brille scheinbar völlig ungefärbt ist und du den einzig objektiven durchblick hast. ;)

RE: Der Kommunismus bei "Anne Will": eine Farce | 17.01.2011 | 15:52

@ Katharina Schmitz:

Wenn man mal betrachtet, wie unterwürfig und naiv fragend Anne Will sonst ihren Gästen gegenüber tritt, kann man Deine Beobachtungen nur teilen. Bei Lafontaine und anderen Politikern der Linken fühlt sie sich quasi rechtfertigend, dass sie diese Gäste überhaupt einlädt, von dem verbissenen Ehrgeiz getrieben, diese dann auch möglichst bloßstellen zu wollen. Dieser Versuch scheiterte gestern erneut kläglich und diese Tatsache wird auch nur von denen bestritten, die z.B. Lafontaine politisch sowieso nicht nahe stehen oder mit ihm noch ein Hühnchen zu rupfen haben.

Die Einspieler waren wieder einmal mehr als nur "tendenziös" - um nicht zu sagen eine Frechheit - und der Hinweis Wills, dass doch Butterwegge ein "Linker" sei, wünschte ich mir mal an anderer Stelle ähnlich "aufklärend", wenn einer ihrer sonstigen "Experten" von einem der Wirtschaftsinstitute spricht, die hinten und vorne von Unternehmen gesponsert sind.

RE: Cheerio, Mr. Ackermann! | 26.08.2009 | 15:41

es geht nicht um die tatsache, dass die kanzlerin auf kosten des steuerzahlers einlädt. das ist durchaus üblich und hat grundsätzlich sicher in vielen fällen auch seine berechtigung.

wenn aber ackermann sich auf vorschlag der kanzlerin nur anlässlich seines geburtstages 30 "freunde" einladen darf und dafür der steuerzahler zu zahlen hat, dann ist es für mich nicht ersichtlich, welche berechtigung dies haben soll oder welcher nutzen für die allgemeinheit hier vorhanden sein könnte. hier sehe ich nur ein persönliches interesse der kanzlerin die ihr politisch nahestehende personen zu protegieren, um dann diese unterstützung dann an anderer stelle selbst zu erfahren und die schon vorhandenen verflechtungen zwischen politik und finanzwirtschaft noch zu vertiefen.

wen wundert es dann noch, wenn ackermann bei allen wichtigen entscheidungen und gesetzgebungsberatungen zur finanzwirtschaftskrise mit am tisch gesessen hat?

und wenn dann beispielsweise noch wochenlang ula schmidt die schlagzeilen und titelseiten der cdu-nahen presse (zufällig war deren führungspersonal auch auf der ackermann party) schmückt, während im fall merkel/ackermann meldungen in den gleichen blättern schwer zu finden sind und dort gleichzeitig noch mit verwunderung über die aufregung reagiert wird, dann stinkt das schon gewaltig und zeigt zum einen, wie weit die küngelei schon voran geschritten ist und zum anderen, wie hier mit zweierlei maß gemessen wird!