RE: Kalaschnikow gegen Bleistift | 08.01.2015 | 13:39

Das was gestern in Paris geschehen ist schrecklich! Den Familien gilt mein ganzes Mitgefühl. Nichts ist schrecklicher als sich nicht verabschieden zu können, nichts schlimmer als wenn die die man liebt aus dem Leben gerissen werden.

Dabei ist es völlig unerheblich ob es sich um einen deutschen Arzt handelt, der durch seine Arroganz und Ignoranz den Tod meiner Mutter verursacht hat, oder Terroristen. Es handelt sich um Menschen die uns NAHE sind. Menschen mit denen wir verbunden sind, die uns NICHT egal sind!

Eben NICHT die anonymen Menschen aus den Nachrichten, die im Mittelmeer untergehen. Nicht die, die den nächsten Tag mit der nächsten Meldung in Vergessenheit geraten!

Es ist jetzt an UNS, das Vermächtnis an sie weiter zu tragen. Nicht nur den Widerstand, sondern auch ihre Großzügigkeit! Ihr ganzes Wesen! Nicht nur das, was uns in unserer Wut leicht fällt. Auch das, was wie ein Stachel leise löckt.

Und das ist viel schwerer! Emotionen nachgeben ist leicht ! Dazu braucht es nur Wut und Zorn! Viel schwerer ist es zu ERTRAGEN ! Dieser Wut nicht nach zu geben! Das braucht konstante Selbstdisziplin! Das fordert einen ständigen Kampf gegen die stille Wut und die Ungerechtigkeit des Lebens.

Es geht darum, sich gegenseitig kennen zu lernen. Wer einander kennt, wem der andere NICHT egal ist, der WILL auch nicht, dass dem Anderen etwas passiert. Dieser Mensch ist nicht mehr ANONYM, dieser Mensch ist keine Zeile mehr in einer Notiz! Denn mit dem Kennenlernen werden WIR betroffen!

RE: Die anonyme Tochter eines Hartz-IV-Empfängers | 02.01.2015 | 17:41

Ob geglättet oder nicht, die Problematik existiert und wird von der Regierung auch nicht ausgebügelt!

Da stehen sich Versäumnisse an ECHTEN Jobangeboten und der Mangel an teuren Zertifizierungsstempeln, die Auskunft über Fähigkeit und Kompetenz geben sollen, gegenüber.

Da fehlt es an ECHTEM Weiterbildungs - WILLEN Geld in die Hand zu nehmen und die erforderliche Crossover Jobkompetenz zu schaffen.

Was in diesem Bericht NICHT steht, ist die Aussage, dass die Jobcenter auf Nachkriegsberufe fixiert sind. Dass es an Aus- und Weiterbildung für die Jobcentermitarbeiter selbst mangelt. Aber auch die Frustration hinsichtlich der Tatsache, dass viele Jobcenter Mitarbeiter in einem Beruf festhängen, der sie zu Leibeigenen macht und sie selbst nach „Unten“ treten läßt. Sie also in Berufen festsitzen, denen heute die gesellschaftliche Anerkennung fehlt.

Aber auch die Kontrolle der „zugelassenen Maßnahmen“ fehlt. Da werden halb ausgegorene Maßnahmen gewährt, die von der Industrie ignoriert werden. Da wird übersehen, dass die Rahmenbedingungen für die Anerkennung im Beruf nicht gegeben sind.

Chaos und Angst regiert die Jobcenter! Und darüber die geflüsterten Anweisungen derer, die sich bei den Ministerialdirektoren ob der Einsparungen von Geldern einschmeicheln wollen!

RE: Wenn Polizisten Straftaten fälschen | 13.11.2014 | 18:20

Das Vorgehen der Polizisten ist eine Sache, das blinde Vertrauen auf Statistiken eine andere. Ja, Statistiken können hilfreich sein, allerdings nur wenn man sich die Mühe macht und die Rahmenbedingungen prüft. Wer sich auf vorgefertigte Statisken verläßt, die es als Geschäftsmodell an jeder Straßenecke zu erhalten sind, macht sich natürlich angreifbar und öffnet Mißbrauch Tor und Tür! Auch die leider häufigen Gefälligkeitsstatistiken sind wie Gefälligkeitsgutachen das Papier nicht wert auf das sie geschrieben sind. Sie werden benutzt um die Öffentlichkeit zu täuschen und mit klangvollen Titeln und Namen Eindruck zu schinden. Interessant ist, dass vor allem auch Wissen an Universitäten aufgrund uralter falscher Statistiken weiter gegeben werden. Das schlägt sich vor allem im Demografiebereich nieder. Dort wurde es unterlassen die Art und Weise der Bevölkerungszahlen zu hinterfragen. Erst ab dem Jahr 2008 werden alle Geburten gezählt. Davor wurden lediglich die Geburten intakter Familien (Ehemann/Ehefrau->Kind) gezählt. Und das nach 2 Kriegen, die einen Großteil der Männer und Bevölkerung dahin gerafft hat. Einem Frauenaufstand der in Pille und Alleinerziehenden Frauen resultierte! Passt schon, kann man da nur sagen!

RE: Generation Social Media | 14.10.2014 | 14:29

Wenn ich diesen Bericht lese, kommen mir die Einladungen an die Gastarbeiter Ende der 60ger Jahre in Erinnerung.

Eine Zeit als Marokkaner ins Land kamen und die ersten Italiener abreisten.

Bestimmend in dieser Zeit, gerade für Frauen waren die vielen Berichte über Reisen und Heiraten in den Orient und Süden. Märchenhochzeiten! Araber, die deutsche Fräuleinwunder in ihre Harem einluden.

Und die Frauen in ihrer Abenteuerlust verschwanden in Massen im Nahen Osten. Wenige tauchten wieder auf und produzierten Berichte wie: “Nicht ohne meine Tochter !“

Nur die Flucht aus diesem Martyrium gelang nur wenigen und in Deutschland hat sich in dieser Zeit KEIN Politiker für Frauen stark gemacht!

Persönliche Desillusion, Abenteuerlust, der Hang für die Armen und Schwachen an die Front zu gehen, Zorn und Hilflosigkeit, dabei im Mainstream schwimmen und dabei doch ritterlich zu erscheinen scheint mir die Droge zu sein, mit der diese Rattenfänger arbeiten. Selbstdarstellung wie sie von sog. Stars und Politikern vorgelebt werden!

Die Droge der Zuwendung und Aufmerksamkeit, die Sekten anwenden. Aber eben perfektionierte Sekten, die geschult sind in Manipulation und sogenannter Rechtstaatlichkeit.

Vergessen wird bei alledem, dass es sich um Rattenfänger handelt, die ihre eigene Biografie auf diese naiven Zuläufer aufobtroyieren. Daher resultiert auch die Verwendung am Herd und als Geburtsmaschine und das Zurückhalten der Kinder im Mittleren Osten. Aber auch die Scham auf derartige Bauernfänger hereingefallen zu sein.

Ändern wir die Lebensaussichten der Menschen von ohnmächtiger Hilflosigkeit zu Bildung und Lebensqualität, dann ändern wir auch etwas an der Bereitwilligkeit diesen Einflüsterungen zu folgen.

RE: MH17 von Kampfflugzeug abgeschossen? | 17.08.2014 | 12:49

Auch ich finde, Schuldzuweisungen bringen niemanden weiter und superkluge Analyseberichte und Spekulationen auch nicht. Fakt ist, dieses Geschehen hat einen schweren Vertrauensverlust verursacht und jede Nation, jede Wirtschafts-Bankenmacht, muss heute als terrorverdächtig und menschenverachtend gelten, um ihre Interessen durchzusetzen. Religiösen Fundamentalisten NICHT ausgenommen. Ein Zusammenleben und die Sicherheit auf die wir gebaut haben ist hinüber. Alles ist möglich ! Wer auch immer noch einen Funken Anstand hat, veröffentlicht die Ergebnisse und steht zu seiner Verantwortung. Ein schreckliches Geschehen, das beweist, dass Waffen, wenn sie zur Verfügung stehen, eingesetzt werden!

RE: Nein zu sagen reicht nicht | 11.08.2014 | 16:00

Ja, es trifft in erster Linie Behinderte, ? Ältere oder Immigrantinnen!

Das Problem liegt nach wie vor in der gesellschaftlichen Akzeptanz, dass Frauen nach wie vor als Gut betrachtet werden, über dass Mann verfügt oder glaubt das Recht zu haben verfügen zu können. Darin ändern auch 20 Jahre Gleichberechtigung nichts, sondern dieser Prozess muss über ettliche Generationen durchgekämpft werden.

Ein Urteil, dass 2 Jahre Gefängnis für eine Vergewaltigung als richtig ansieht, dagegen 5 oder 8 Jahre für Raub oder schweren Raub, Steuerhinterziehung etc. spricht ganz alleine von der Wertschätzung, die hinter diesem Urteil versteckt liegt.

Selbst Richter, Staatsanwälte und Anwälte raten jeder Betroffenen davon ab Anzeige zu erstatten, weil allein die unwürdige aggressive Befragung eine tiefe Retraumatisierung auslöst und der Schaden noch tiefer wird. Weder Polizei noch karrierewütige Kriminalbeamte legen die geringste professionelle Handhabung des Geschehens an den Tag.

In ländlichen Gegenden heisst es sogar: Wir haben eine eigene Art damit umzugehen! Weder wird dort eine Krisenintervention noch Aids-Test aus Kostenersparnis durchgeführt.

Geistig Behinderten wird von vorne herein eine Mitschuld gegeben, es kommt also zu keinem Verfahren.

Ja! Es braucht ein Umdenken! Aber dies muss vor allem unter den Richtern stattfinden. Unter Anwälten und Staatsanwälten! Sie wird sich allerdings nicht durchsetzen, wenn es nur noch Huren als Anwälte gibt, die die Übernahme von Prozessen vom Profit abhängig machen. Denn auch dies ist mittlerweile ein Problem geworden!

RE: Putin, der Schurke | 07.08.2014 | 09:33

Wichtig ist es meiner Meinung nach sich bei all der Aufregung zurück zu nehmen und sich zu informieren. NICHTS ist einfach und nichts schwarz/weiss. Es wird nur so propagiert! Wir sind vermehrt zusammengewachsen, entsprechend verflochten und komplex sind unsere Familienbande. Ein JEDER will berücksichtigt werden. Friedensforschung, Selbstbestimmung, Freiheit stehen Wirtschaftsinteressen, Rassismus, Verarmung und Menschenrechtsverletzungen gegenüber. Wegducken oder Abwehr, Kämpfen oder Abgrenzen? Eine gute Verständigung mit unseren Nachbarn, ein Zusammenwachsen friedensstiftend - und trotzdem können und wollen wir NICHT unser Leben für die Profitgier der Machthaber hier in Deutschland, WEST und OST aufgeben! Nichts ist eben einfach oder s/w! Statt emotionaler Schnellschüsse fordert dieses Leben immer mehr Überlegung und Zurückhaltung von allen und vor ALLEM von denjenigen, die sehr viel zu verlieren haben! Denn sie sind es, die am Ende sehr schnell von all den freigesetzen Emotionen überrollt werden.

RE: Die Schavan-Flüsterer | 04.08.2014 | 07:01

Da es hier um ein öffentliches Amt, also Macht und Einflußnahme sehe ich das Aberkennen des Titels als gerechtfertigt.

Was mir allerdings NICHT gefällt ist ein Herausziehen alter Vorgänge und sie zur Diskreditierung einer Person zu verwenden.

Es sind gerade diejenigen, die noch vor Kurzem Internet noch als Zwischengesicht übersetzt haben, die heute mit dem Schlagstock auf Plagiate losgehen.

So klauen sich Parteien gegenseitig Ideen, Wahlslogans und Programme aus dem Netz! Gut ist, was machbar ist und Aufmerksamkeit generiert! Aber auch, was sich gegen den Gegner verwenden läßt.

Mindestens jeder 5 Doktortitel aus den Jahren 1990 – 2000 kann als teilweise Internet inspiriert anzusehen sein. Und gottseidank, dass es das Internet aus den Kinderschuhen herausgeholt hat, denn sonst wären wir noch tiefer in der Steinzeit hängen geblieben.

Es geht hier nicht um Tötungsdelikte die keine Verjährung zulassen, es handelt sich um ein verändertes Denken. Jugendsünden dafür heranzuziehen halte ich für bigott und einer aufgeklärten Gesellschaft für nicht würdig.