Jakobsjahr 2010

Bei diesem Beitrag handelt es sich um ein Blog aus der Freitag-Community

Hallo Por,

anläßlich des Jakobjahres 2010 - will ich hier mal deinen Part des besinnlichen Schreibers übernehmen. Zumeist ja für Humor zuständig, hat ja jeder Mensch auch andere Seiten. Das war die Einführung,

Mittelteil: es werden zum Jubiläumsjahr circa 240000 Pilger erwartet. Die Unterbringung wird nicht einfach, doch es gibt restaurierte alte Gebäude, Paradores. Zweitens gibt es die mittelalterliche Tradition, des Strohauslegens in Kircheneingängen. Stroh hätte ich als Radfahrer in den Bergen des Baskenlandes gut gebrauchen können, die kleine Kapelle lag aber zu hoch und weit weg, sodaß ich im Kirchenportal, die Füße berührten schon die Grenze zum Friedhof, nach 80 km Bergfahrt, recht gut geschlafen habe(habe heute noch das wiehern der Pferde im Ohr). Tag später noch 60 km gemacht bevor ich in der Landeshauptstadt Vittoria Gasteiz war. Die fußwanderndern Pilger machen heute pro Tag circa 30 km, soviel wie die römischen Legionen vor 2000 Jahren. Viele Freunde von mir machen aber nur Teilstrecken, ich hoffe doch nicht einen Betriebsausflug vom Stadtteilmagazin Bochum Hammer Kurier über die Route,

Köln, Aachen, Amiens, Paris, Bordeaux, Pamplona, Santiago

das wäre ja echt heftig, selbst mit dem Rad.

Wie sagen wir Norddeutschen, ich drück dich, Marcel

19:35 19.01.2010
Dieser Beitrag gibt die Meinung des Autors wieder, nicht notwendigerweise die der Redaktion des Freitag.
Geschrieben von

mpostert

Kulturschaffender, Blogger auf der Freitag und Ruhrgebietmitte, Video s auf Youtube, Freund der Ruhrgebiets, Design Klassiker, Industriekultur.
Schreiber 0 Leser 0
mpostert

Kommentare 1