Mister_Nobody

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RE: Krise? Welche Krise? | 07.10.2011 | 23:08

auf deutsch:

wir drehen uns im Kreis.

worums gehen würde:
-- fallen wir nicht immerzu? (Nietzsche)
-- the incredible shrinking man.
sind wir in einem B-movie ala Jack Arnold?
de.wikipedia.org/wiki/Die_unglaubliche_Geschichte_des_Mister_C.

1959.

aber das ist für einen Grünen-Funktionär wohl etwas zu weit hergeholt.

RE: Krise? Welche Krise? | 07.10.2011 | 21:04

Was mich interessieren würde:
1)
Diskutiert man unter 'Grünen' etwas wie die 'Degrowth'-Bewegung?
Wieviel grüne Deligierte waren da?
Alles schön nachzulesen bei en.wikipedia.org/wiki/Degrowth
+Links.
(mW: NUll. NIL. NADA.)
2)
Weiters gibt es seit mehr als 10 Jahren das Post-Autistic-Economics-movement.
en.wikipedia.org/wiki/Post-autistic_economics
(Nennt sich heute etwas anders. Egal)

Frage: wieviel Grüne sind da dabei?
Verdacht: NULL! nichtmal Sven Giegold.
(Also. mW: NUll. NIL. NADA.)

3) Wer macht eigentlich mal unter 'Grünen' das Maul auf bei tjn?
Tax-Justice-Network, die ungefähr so relevant sind wie attac?
taxjustice.blogspot.com/

Also nicht herumschwafeln, wenn man schon an den Hebeln der Macht sitzt, wie die anderen Nebelkerzenwerfer, die das ungestraft tun dürfen, ohne als Terroristen verunglimpft zu werden.
Was BEWEGEN!

'Repräsentative Demokratie' ist/sollte doch heutzutage etwas wie repräsentativer DISSENS sein, und nicht Konsens!

Verstanden?
Dann bedanke ich mich auch vielmals!

RE: Krise? Welche Krise? | 07.10.2011 | 20:31

Kleine Manöverkritik:
1)---Zitat:
..."Im Marktprozess ist durch die betriebswirtschaftliche Logik mit der Ressourceneffizienz ein Teil der Lösung sogar selbst angelegt."...

Ist es das?
In der BWL-Logik ist eine Ressource ebenso wie der Abfall erstmal eine Externalität. Das muss also erst in monetäre termini umübersetzt werden, sonst erkennt der BWL-ler, oder 'der Marktprozess' erstmal garnichts!
Der erkennt erstmal nur
a) FESTGESETZTE Kosten
oder
b) Forderungen zB eines warlords im Kongo.

Und dagegen wehrt er sich, oder überlässt es Lobbyisten, solche 'Kosten' zu minimieren oder erst garnicht entstehen zu lassen.

(Vgl zB Lawrence Summers, zulang auch Obamas 'economic adviser':
...Zu Kritik führten von Summers in einem internen Papier der Weltbank getroffene Aussagen, es sei ökonomisch logisch, Verschmutzung etwa in Form von Giftmüll in Entwicklungsländer zu exportieren, da dort die entgangenen Einnahmen durch erhöhte Krankheit und Sterblichkeit am niedrigsten seien. So gesehen seien Entwicklungsländer "unterverschmutzt" ... de.wikipedia.org/wiki/Lawrence_Summers )

2)---
..."In der Tat geht es um eine Art Postwachstumsökonomie, deren Grundgedanke sich von der linearen Anhäufung von Vermögen, Schulden und Gütern verabschiedet und sich stattdessen lebensverträglichen Zyklen und Stoffumwandlungen annähert."...

Linear?
Sagen wir doch, wie es ist: EXPONENTIELL!

Der Autor scheint etliches nicht recht verstanden zu haben, oder seine Thesen mit einer Überdosis 'Realo'-Weichspüler versetzt zu haben, und sich das schicke Mäntelchen des Besorgten umgehängt zu haben.

Die harsche REALITÄT sieht etwas anders aus.
Auf einen groben Klotz gehört ein grober Keil!
Der ist den Grünen im Schleim der 'Real'-Politik offenbar steckengeblieben.