MrSatchmoo

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RE: Maybot spielt verrückt | 23.11.2018 | 10:16

Leute, ich bin ja normalerweise "not picky", wenn es um Übersetzungen geht, aber dieser Text ist nur unter Schmerzen zu lesen! Beispiele?

"Bis zu ihrem Antritt als Premierministerin war Theresa Mays Karriere eines der großen, leeren Gefäße der britischen Politik gezeigt." (?)

"Sie wusste, gerade ein paar ihrer politisch rechts außen stehenden Minister zu verlieren." (??)

"Theresa Mays Geschichte ist die Geschichte des Post-Thatcher-Konservatismus. Dessen Job bestand in den 1980ern vor allem in der Zerschlagung der Gewerkschaften, der Privatisierung von Schlüsselindustrien und der Umwandlung des Staates in ein Wohlfahrtssystem für große Unternehmen und Banken." (1. halte ich es für unwahrscheinlich, dass der Post-Thatcher-Konservatismus schon in den 80ern entstand und 2. war doch wohl der beschriebende Job eben der von Thatcher selbst.)

Ich verstehe ja, wenn Ihr keine Zeit habt, solche Artikel zu redigieren, aber dann verlinkt sie doch bitte wenigstens im Original.

RE: „Es braucht Aufklärung“ | 09.10.2018 | 09:18

Es wird mir auf Ewig ein Rätsel bleiben, warum der Deutsche nichts mehr ablehnt, als die Vorstellung, dass sein eigener Vorteil (Lohnerhöhung) zum Vorteil aller führen könnte. Dieser so tief sitzende Wille zum Opfer ist rational nicht zu erklären.

RE: Italiens deutsche Falle | 01.06.2018 | 13:35

Zunächst sollte es nicht um "linke" oder sonstwie eingefärbte Ökonomie gehen, sondern um Logik:

1. Wächst die Wirtschaft nicht, steigt die Arbeitslosigkeit. 2. Jemand muss Schulden machen, wenn die Wirtschaft wachsen soll. 3. Die Bürger (als ganzes) sind Netto-Sparer, waren sie schon immer. Neuerdings ist das bei den Unternehmen genau so. Wenn man keinen Weg findet, einen dieser beitden Gruppen zu Netto-Schuldnern zu machen, dann bleibt nur der Staat oder das Ausland.

Wenn man sich mal auf diese Grundlagen einigen könnte ("Einigen" ist das falsche Wort. Wir können uns ja auch nicht darauf "einigen" dass die Sonne wärmt.), dann wäre darauf aufbauend auch eine vernünftige wirtschaftspolitische Debatte möglich. Die Antworten können dann eine Frage der politischen Positionierung sein.

RE: Verraten und verkauft | 06.04.2018 | 10:56

Das ist eine Reportage von Susanne Güsten, die in verschiedenen Regionalblättern abgedruckt war. Zur Frage, wer hier die ©Wahrheit berichtet, erlaube ich mir von Deutschland aus kein öffentliches Urteil, man sollte aber schon den Anstand haben, sich nicht mit fremden Federn zu schmücken.

RE: Sie müssen reden | 05.01.2018 | 10:08

Wenn ich die öffentliche Berichterstattung betrachte, komme ich nicht um den Eindruck herum, dass die Agenda zur Zeit von der Union, insbesondere von der CSU gesetzt wird. Im DLF z.B. nimmt das "Thema Flüchtlinge" mal wieder gefühlte 80 % ein.

Jetzt rächt sich, dass die SPD nicht sofort nach der Wahl klare Forderungen für eine Koalition gestellt hat. Sie hat ja anscheinend neuerdings inhaltiche Positionen und Ziele. Ich verstehe nicht, warum sie nicht diese Ziele formuliert hat (etwa Bürgerversicherung, Vermögenssteuer, Abrüstung, Familiennachzug. Gut, dass die SPD das alles umsetzen will ist illusorisch, aber irgendwas sozialdemokratisches ist den "Nichtseeheimern" ja vielleicht doch noch wichtig.) und dann sagt: "Wenn die Union eine Koalition will, dann nur unter der Bedingung, dass zwei Drittel (die Hälfte, was auch immer) unserer Themen in den Koalitionsvertrag kommen." Dann könnte die SPD-Führung jetzt ganz gelassen darauf warten was die Union macht und hätte für den möglichen Wahlkampf schon ihre Themen glaubwürdig (!) auf dem Tableau.

RE: „Komplimente erwünscht“ | 20.12.2017 | 16:20

Sehr schöner Kommentar. Leider scheinen nur noch wenige Menschen in der Lage zu sein, ein differenziertes Bild wahrzunehmen und dann auch noch wiederzugeben.

RE: Es rettet sie kein höheres Wesen | 06.10.2017 | 08:55

Von mir nur kurz ein "Vielen Dank" für einen interessanten, anregenden Artikel! Solche Artikel waren der Grund, weshalb ich den Freitag lange Jahre abboniert hatte.

RE: Die Dummen, das sind die anderen | 28.09.2017 | 08:56

1. Natürlich lassen sich Menschen unterschiedlich stark und von unterschiedlichen Dingen beeinflussen. Außerdem ist das Interesse an Politik unterschiedlich (stark) ausgeprägt. Beides hat natürlich auch mit der eigenen Lebenssituation und Perspektive zu tun. Daran zu zweifeln halte ich für naiv.

2. Es sollte doch wirklich jedem einleuchten, dass sich das Unterbewusstsein merkt, wenn ein einziges Thema die öffentliche Debatte bestimmt. Davor gefeit ist niemand. Wenn dieses Dauerfeuer dann auf eher leicht zu beeindruckende Menschen (Siehe 1.) trifft, ist weder die Wirkung überraschend noch die Schlussfolgerung originell, dass da eine Mitverantwortung besteht.

3. Dass gerade der Herrmann sich traut, sowas anzusprechen, ist ein typisches "Haltet-den-Dieb"-Phänomen.

RE: „Enteignung ist ein Instrument“ | 19.07.2017 | 11:24

Spannendes Interview mit einigen interessanten Einbicken!!

RE: „Enteignung ist ein Instrument“ | 19.07.2017 | 11:23

Bezweifeln Sie ernsthaft, dass die Voraussetzung für private Investitionen die Aussicht auf höhere Renditen ist? Immer wieder herrlich, wenn die Freunde des Kapitalismus dessen Funktionsweise nicht verstanden haben.

Noch ein Satz zu Ihren 5% Rendite: Im Durchschnitt war der See einen Meter tief, und trotzdem ist die Kuh ertrunken.

Das immer vorausgesetzt, dass diese Zahl auch stimmt...