MS2012

Angestellter, Printmedien, 43 Jahre alt. Hobbies: Musik machen, Musik hören und Lesen, Lesen, Lesen
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RE: „Das ist der Pakt mit dem Faschismus“ | 06.02.2020 | 13:48

Hätte Die Linke in Thüringen etwas anders machen können? Sicherlich. Der eine oder andere Kotau vor der CDU in Thüringen weniger wäre hilfreich gewesen. Zum Beispiel hätte sich Ramelow nicht mehrfach für die DDR entschuldigen müssen.

RE: Das ist der Dammbruch | 05.02.2020 | 16:24

Bodo Ramelow meinte allen Ernstes, sich von CDU und FDP eine rot-rot-grüne Minderheitsregierung genehmigen lassen zu können. Ein Experiment, das nun krachend gescheitert ist, bevor es begonnen hat. Eine hoffentlich lehrreiche Erfahrung. Alle im Thüringer und anderen Landesverbänden der CDU, die eine Zusammenarbeit mit der AfD offenbar einer mit der Linken vorziehen, wird die Wahl von Kemmerich – Kandidat der mit fünf Prozent nur knapp in den Landtag eingezogenen FDP – Auftrieb geben.

RE: Bleibt Aufstehen sitzen? | 11.10.2018 | 16:45

Nachtrag: Ist es nicht bemerkenswert, dass Sahra Wagenknecht mit ihrer Verweigerung diesen einen Punkt, der angeblichen Forderung nach »offenen Grenzen«, nun zum bestimmenden Punkt der Diskussion um die #unteilbar-Demo macht?

RE: Bleibt Aufstehen sitzen? | 11.10.2018 | 15:15

Die #unteilbar-Demo ist eine des Minimalkonsenses. Es ist schon eine sehr exklusive Position, wenn man aus den Forderungen der Organisatorinnen und Organisatoren die eine herausgreift, die einem nicht passt. (Und noch exklusiver, wenn diese im Aufruf nicht vorkommt.) Schaut man sich allerdings an, wer bei dieser Demo alles mitlaufen wird – speziell SPD-Politiker – wäre eine konsequent antikapitalistische Position, aus der heraus sich »Aufstehen« (bzw. Sahra Wagenknecht) gegen die Teilnahme ausspricht, eher glaubhaft. Aber Antikapitalismus ist der Sammlungsbewegung Sache offenbar nicht.

RE: Qualm, Qual | 18.01.2018 | 10:01

Ein Artikel im britischen Morning Star (Nachzulesen unter morningstaronline.co.uk) zeichnet ein anderes Bild von Winston Churchill. Ein Originalzitat zeigt den noch-nicht-Premier als Vertreter einer forcierten Eugenik. Originalzitat: “100,000 degenerate Britons should be forcibly sterilised and others put in labour camps to halt the decline of the British race." Behinderte sterilisieren, andere in Arbeitslager stecken … Offenbar entdeckte Churchill seinen Antifaschismus erst sehr spät.

RE: Pazifismus kann tödlich sein | 25.08.2014 | 16:33

Perfekter Krieg

Der gegenwärtige Konflikt um IS läßt sich prima nutzen, um der Linken die friedenspolitischen Positionen auszutreiben. Vorbild: Die Grünen

Nicht umsonst hat Bundeskanzlerin Angela Merkel in diesen Tagen vor der Entscheidung des Bundeskabinetts über Waffenlieferungen in das Krisengebiet Irak/Syrien das Thema Jugoslawien-Krieg erwähnt. Damals begann, was wir heute als weltweiten Krieg erleben – unter Beteiligung der Bundeswehr. Der alte Grundsatz "Von deutschem Boden darf nie wieder Krieg ausgehen" ist längst beerdigt.

Die Bomben auf Belgrad und die Brücke von Varvarin fielen mit Zustimmung der ehemals pazifistischen Partei Bündnis 90/Die Grünen, die damals die willkommene Gelegenheit nutzte, ihren friedenspolitischen Ballast über Bord zu werfen, der für eine Beteiligung an einer Bundesregierung hinderlich war.

Von der Linken war damals keine Zustimmung zu bekommen. Beim gegenwärtigen Konflikt scheint nun die Ausgangslage perfekt – auch wenn dies äußerst zynisch gesprochen ist -, um auch Gysi und Co. ins Lager der Bellizisten zu holen: Die Lage der von den IS-Armeen (aufgrund ihrer im Kampf gegen Syriens Präsident Assad erworbenen Ausrüstung und Ausbildung muß man sie so nennen) eingeschlossenen und bedrängten Kurden und anderen Völkergruppen ist dramatisch. Der Kampf gegen das islamistische Heer scheint unausweichlich. Ein Kampf übrigens, den uns Henryk M. Broder & Co. seit Jahren geradezu aufgedrängt haben wollen. Es scheint so, aber es scheint eben nur so, als sollten die Publizisten von Welt & PI jetzt recht bekommen. Dabei sollte man aber nicht vergessen, in wessen Auftrag und mit wessen Unterstützung der IS bis vor Jahresfrist noch gekämpft hat. Und mit wem man jetzt - publizistisch oder mit Waffenlieferungen – plötzlich den Feind teilen soll.

RE: Pazifismus kann tödlich sein | 25.08.2014 | 16:07

"Pazifismus kann tödlich sein. Warum man als Linker für Kriegseinsätze sein muß"?

Zum Glück sind die Artikel von Michael Jäger und Lutz Herden nicht so - Verzeihung! - dämlich wie der Titel des aktuellen Freitag. Der Titel allein wäre ein Grund, das Abo zu kündigen.

RE: Pazifismus kann tödlich sein | 25.08.2014 | 16:06

"Pazifismus kann tödlich sein. Warum man als Linker für Kriegseinsätze sein muß"?

Zum Glück sind die Artikel von Michael Jäger und Lutz Herden nicht so - Verzeihung! - dämlich wie der Titel des aktuellen Freitag. Der Titel allein wäre ein Grund, das Abo zu kündigen.

RE: Pazifismus kann tödlich sein | 25.08.2014 | 16:06

"Pazifismus kann tödlich sein. Warum man als Linker für Kriegseinsätze sein muß"?

Zum Glück sind die Artikel von Michael Jäger und Lutz Herden nicht so - Verzeihung! - dämlich wie der Titel des aktuellen Freitag. Der Titel allein wäre ein Grund, das Abo zu kündigen.

RE: So werde ich also anonym | 17.07.2013 | 14:07

"Es müssen sich noch mehr Menschen Gedanken darüber machen, wie die Sicherheit der eigenen Kommunikation hergestellt werden kann", sagt Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich laut Tagesspiegel vom Mittwoch (17.7.2013).

Vor einem Staat, der seine Bürger vor sich selber warnt, kann man eigentlich nur noch davonlaufen.