BSI weist erneut Schadsoftware nach

Notiert Smartphones sind mit Spähsoftware infiltriert, die Daten an externe Server übermitteln sowie die Fernsteuerung des Gerätes oder von „Smart Home”-Anwendungen ermöglichen.
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Wie bereits im Februar 2019 hat das Bundesamt für Sicherheit in der Infomationstechnik (BSI) erneut bei mehreren neu gekauften Smartphones vorinstallierte Spähsoftware mit unfangreichen Zugriffsmöglichkeiten auf die Endgeräte entdeckt.

„Unsere Untersuchungen zeigen ganz deutlich, dass IT-Geräte mit vorinstallierter Schadsoftware keine Einzelfälle sind“, sagt Arne Schönbohm, Chef der Bundesbehörde. „Eine besondere Gefährdung entsteht zudem, wenn das infizierte Smartphone genutzt wird, um das smarte Zuhause inklusive Fenstersicherung oder Alarmanlage zu steuern.“

IT-Geräte mit vorinstallierter Schadsoftware keine Einzelfälle

Weiter heißt es: „Eine manuelle Entfernung der Schadsoftware ist aufgrund der Verankerung im internen Bereich der Firmware nicht möglich. Nutzerinnen und Nutzer haben daher keine Möglichkeit, die Geräte zuverlässig zu bereinigen.“

14:02 15.06.2019
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