RE: Den „Findling“ wiederentdecken | 27.07.2017 | 17:51

Antiquarisch ist das Buch bzw. die gesamte Tetralogie ausreichend und preiswert verfügbar. Viel Freude beim Schmökern...

RE: Wie eine Dampfwalze | 04.07.2017 | 06:09

Danke an Daniela Dahn für die kluge Analyse. Dieser Kanzler hat die Ostdeutschen von Anfang an verkohlt. Die meisten von ihnen waren leider taub für kritische Argumente gegen die schnelle Vereinigung. Helmut Kohl schaffte es in kürzester Zeit, das altbundesrepublikanische Kartell aus Verwaltungsbürokratie und kapitalistischer Wirtschaft dem Osten überzustülpen. Dafür muss man ihm nicht danken.

RE: Nichts hören, nichts sehen, aber urteilen | 12.06.2017 | 10:28

Nicht verschwunden, eher unter dem Berg allgemeiner Wohlstandsansprüche verschüttet.

RE: Nichts hören, nichts sehen, aber urteilen | 11.06.2017 | 12:42

Was unsere Gesellschaft bitter nötig hat, ist Bildung. Nicht die des Hirns, sondern die des Herzens, Herzensbildung, Güte und Mitmenschlichkeit. "Seid nicht gerecht sondern gütig!" schrieb einst Bruno H. Bürgel. Daran mangelt es massiv in unserer Welt. Ich bezweifle, dass diese Art Bildung gelehrt werden kann. Sie kann m.E. nur im kleinen Kreis vorgelebt werden, in der Familie, zwischen Freunden, im Alltag.

RE: Die japanische Julie Zeh, | 11.06.2017 | 12:33

Sehr interessanter Buchhinweis, danke dafür. Es ist das alte Lied: die Menschen wollen Gerechtigkeit und aber bekommen den Rechtsstaat. Das kann sehr verstörend sein, weil gelegentlich das Gerechtigkeitsempfinden auf der Strecke bleibt.

RE: Ein Herz für die Lausitz | 02.06.2017 | 06:15

Danke für die freundlichen Worte. Ihn kennenzulernen ist kein Problem, denn inzwischen hat er sein Herz nicht nur an die Landschaft geheftet, sondern auch seine Pensionswirtin geheiratet. In der kleinen und sehr gemütlichen Pension kann man schöne Urlaubstage verbringen.

RE: Esau, Matthes Kulka und das Pferd Heidi | 04.05.2017 | 06:53

Vielen Dank, da bin ich ganz bei Ihnen. Beide Teile Deutschland hatten und haben Wesentliches zur Kultur beizutragen und die Beschäftigung damit erleichtert das gegenseitige Verstehen, auch und gerade für Jüngere, die die Teilung nicht mehr selbst erlebt haben.

Es gibt eben z.B. jenseits der gängigen Klischees eine erhaltens- und erinnerungswerte Literatur, die von den Absichten aber auch den Irrungen der gesellschaftlichen Entwicklung kündet. Daraus können wir noch heute lernen.

RE: Atomkrieg wird wieder denkbar | 21.04.2017 | 08:14

Bedrohlich: die Ignoranz der Mächtigen ist unermesslich geworden.

RE: Wenn die Worte fehlen | 13.04.2017 | 10:55

...ich bleibe dabei: mir fehlen die Worte im Angesicht der Grausamkeiten, in wessen Namen und auf welcher weltanschaulichen Basis auch immer ausgeführt. Ob je ein und welcher "Ismus" die Menschen aus dem Jammertal führen wird, weiß ich nicht. Ich fürchte aber, die Religionen werden es nicht sein...