Die Lösung für das IS-Problem

Mirza Masroor Ahmad Der Kalif des Islam ist die Lösung für das IS-Problem
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Die Terrormiliz IS

Die Terrormiliz IS marschiert immer weiter vor, Städte und Siedlungen fallen in ihre Hände, unschuldige Menschen — darunter Frauen und Kinder — werden tagtäglich grausam ermordet und die Welt schaut zu.

Jeden Tag kommen knapp 150 neue Mitglieder hinzu, die sich der IS anschließen. Sie kommen aus der ganzen Welt, England, Deutschland, selbst aus Kalifornien. Man mag sich die Frage stellen, was einen Menschen, der mit einem guten Studienabschluss in Kalifornien in vergleichsweise luxuriösen Verhältnissen lebt, dazu bewegen kann, ein gutes Jobangebot abzulehnen, um nach Syrien zu gehen und dort für die IS zu kämpfen und gar sein Leben zu verlieren.

Tatsächlich ist der Welt die immer größer werdende Gefahr gar nicht bewusst. Man gibt sich damit zufrieden, die Schuld dem Islam oder anderen Gruppierungen zuzuschieben. Doch hat das alles überhaupt etwas mit dem Islam zu tun? Und wie kann diese Terrormiliz gestoppt und die Welt vor einem grossen Unheil gerettet werden?

Gruppen wie die IS streben nach weltlichen Interessen. Spiritualität oder Religion sind für sie ein absolutes Fremdwort. Jeder friedliebende Muslim empfindet großen Schmerz, wenn der Islam auf eine solche Art und Weise missbraucht wird. Unter keinen Umständen ist es im Islam erlaubt, eine andere Person zu zwingen, den Islam oder irgendeine andere Religion anzunehmen. Im Koran heißt es eindeutig: "Es soll kein Zwang sein im Glauben!“ (2:257)

Es heißt, Muslime müssten sich von all dem distanzieren und auf die Straße gehen, um dagegen zu demonstrieren. Der Aufschrei nach einer muslimischen Stimme wird immer lauter und diese Stimme gibt es tatsächlich.

Der Kalif des Islam

Hadhrat Mirza Masroor Ahmad, weltweites spirituelles Oberhaupt der Ahmadiyya Muslim Gemeinde – ein Botschafter des Friedens - ist die Lösung für das IS-Problem.

Ganz im Gegensatz zum selbsternannten „Kalifen“ Abu Bakr al-Baghdadi ist seine Heiligkeit, Hadhrat Mirza Masroor Ahmad, ein spiritueller Führer von mehreren zehn Millionen Muslimen weltweit. Abu Bakr al-Baghdadi ruft zu Mord, Krieg, Unterdrückung und Verfolgung auf. Er ist ein Terrorist, will Macht und strebt politische Herrschaft an.

Hadhrat Mirza Masroor Ahmad ruft zum Gebet für die Welt auf. Er lehrt „Liebe für alle, Hass für keinen“ und befürwortet eine Trennung von Staat und Religion. Im Jahre 2012 sprach er unter anderem im Capitoll Hill und im Europäischen Parlament. Seine Heiligkeit warnt die Welt seit vielen Jahren vor den Gefahren, mit denen wir in Kürze konfrontiert werden und zeigt auf, wie sie verhindert werden können.

Friedenskonferenz

London, 8. November 2014.

Der Kalif des Islam hält eine historische Rede auf der 11. Nationalen Friedenskonferenz. In ihr werden die Aktivitäten der ISIS und die anderer extremistischer Gruppen kategorisch als "gänzlich unislamisch" verurteilt. Außerdem wird zum Ausdruck gebracht, dass diese Gruppen auf der ganzen Welt auf „bösartige Weise ein Netzwerk des Terrors verbreiten“.

Mit zahlreichen Auszügen aus dem Koran belegt Seine Heiligkeit, dass der Islam eine Religion des Friedens sei, die Toleranz, gegenseitigen Respekt und Verständnis füreinander auf allen Ebenen der Gesellschaft fördere. Darüber hinaus hinterfragt Seine Heiligkeit, wie extremistische Gruppen wie die IS gegründet und unterstützt wurden.

Seit etlichen Jahren gibt es in Ländern wie Syrien und Irak innerstaatliche Konflikte. Fakt ist, dass es einige ausländische Regierungen beziehungsweise Mächte waren und noch heute sind, die solche rebellische Gruppen finanzieren, ausrüsten oder unterstützen, die nun rapide angewachsen sind. Die Welt muss verstehen, dass militante Gruppierungen wie die IS Ergebnis einer derartigen Politik sind, die nun ihr Terrornetzwerk weithin verbreiten und damit eine Bedrohung für die gesamte Welt darstellen.

Die Lösung für alle Probleme und Konflikte ist ganz simpel. Der Kalif findet hierzu wichtige wegweisende Worte: „Wenn wir die Welt retten wollen, dann muss auf jeder gesellschaftlichen Ebene wahre Gerechtigkeit etabliert werden.“

Weiterhin ermahnt seine Heiligkeit die Großmächte und sagt: „In regelmäßigen Abständen sehen wir, dass die Großmächte dazu in der Lage sind, die muslimische Welt stark zu beeinflussen oder gar die Politik von muslimischen Ländern in unterschiedlichen Hinsichten zu bestimmen, so dass die Frage aufkommt, warum sie hier, wo es wirklich notwendig ist, nicht ihren Einfluss geltend gemacht haben? Dass sie erst jetzt damit begonnen haben, ist zu spät. [...] Es wird uns nicht vor einem Krieg bewahren oder uns von unserer Verantwortung befreien, wenn wir einfach nur dem Islam oder einzelnen Gruppen die Schuld zuschieben.“

Das Gebot des Korans, niemals mit Neid auf die Reichtümer anderer Nationen zu blicken, ist die goldene Regel für diese Zeit.

Die Agenda und Ziele der IS und anderer Gruppen sind äußerst erschreckend und babarisch. Gemeinsam müssen Anstrengungen unternommen, all dies zu stoppen. Aus der Geschichte müssen Lehren gezogen werden. Der Stimme des Kalifen des Islam, die zu Gerechtigkeit und Frieden aufruft, muss dringend Aufmerksamkeit geschenkt werden. Wenn nicht jetzt, wann dann?


Foto: © www.alislam.org

19:27 21.03.2015
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Geschrieben von

Mubarez Mumtaz

Student an der Georg-August-Universität Göttingen. 20 Jahre. Blogger. Email: mubarezmumtaz@gmail.com
Mubarez Mumtaz

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