Kritik am der Freitag

Hegelplatz 1 to kondo
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Bitte kann man diese Rubrik, Hegelplatz 1 ohne Kommentarfunktion aufräumen, einem to kondo unterwerfen, Sie in den wandernden Mülleimer entsorgen. Das erinnert mich an die Apotheker Rundschau. Ich lasse mir von Netflix und von dieser Frau mit Ihrer TV Serie, wie auch vom der Freitag nicht vorschreiben wie mein persönliches aufräumen geht. Das ist eine sehr starke indirekte Manipulation die hier ausgeübt wird und vermittelt, dass wir alle irgendwie unfähig sind und wir ohne Ratgeber von irgendwelchen Leuten mit unseren Lebensführungen nicht mehr zurecht kommen werden.

Das klingt nach der Vorstufe zu:

Wir sind alle unmündige kleine Kinder und es Bedarf einer neuen autoritären Führung in ein mündiges Seiendes Leben hinein und die kann ich dir geben, wenn du meine Anweisungen befolgst.

Wenn man in sich und um sich aufräumen will, dann macht man das für sich alleine und über angewande Selbstreflexion ohne manipulatives einwirken von irgendwelchen Ratgebern, weil dies eine Lebensveränderung mit beinhaltet und sich jeder im klaren sein muss, ob er diese Veränderungen auch eingehen möchte. Der Ratschlag besteht eigentlich nur darin, dass man für sich persönlich Informationen über die verschiedensten Aspekte der bisher gelebten Lebensführung einholt und Vergleiche zwischen dem jetzt und dem zukünftigen weiter als Weg anstellt und so seine Entscheidungen fällt, ohne Einfluss von dritter Personen. Ansonsten kann ich ja ein Büro aufmachen und Euch die Karten für Eure Zukunft legen, denn diese prophetische Selbsterfüllung hat den gleichen Charakter wie diese TV Serie. Aber alles an kartenlegerischer Entfalltung, bitteschön, nur gegen ganz viel an Endgeld.

Ist das die Veränderung die im der Freitag dann einziehen wird, hin zu einer Apotheker Rundschau, oder liegt diese Entwicklung allein an unserem eigenen Verhalten als Leser, wie wir Themen, Meinungen und Angebote für unsere Weiterentwicklung konsumieren wollen!?.

Was wollen wir eigentlich weiterentwickeln? (Das ist eine Frage an alle.)

Eine Ratgeberphilosophie mit fürsorglichem Mona Lisa Lächeln im Gesicht, dass da doch nur die finanzielle Absicht versteckt. Ich kann auch sagen das hier eine Kunstart der schwarzen Pädagogik angewandt wird und diese Kunstart gilt es zu bekämpfen. Das teuflische darin ist die menschliche intellektuelle Fähigkeit, damit manipulativ arbeiten zu können und alles nur, um sich als Akteur dieser Methode Vorteile gegnüber anderer zu erarbeiten.

Ist das dann der Spiegel mit seinem neuen Journalismus, bei dem auch prophetische Selbsterfüllung erzählt wird, um als Journalist seinen Arbeitsplatz behalten zu können, oder um andere aus seinem Arbeitsumfeld mit dieser Methode verdrängen zu können?

Die Arbeitswelt scheint sich über Ihre praktiken selbst zu vergiften und alle erkranken daran, fühlen sich gekränkt und brauchen dann Ratgeber die eigentlich auch nichts gutes bewirken, außer das dieses kurze fürsorgliche Mona Lisa Lächeln 5 min. beruhigt und später die Wut noch größer wird.

Doch auf was soll man wütend sein, wenn es einzig an uns selbst liegt, wie wir unsere Lebensführung gestalten.

Eingebetteter Medieninhalt

Jetzt wird man mich veilleicht sperren, aber das nehme ich in kauf.

10:02 13.01.2019
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Geschrieben von

na64

pink fear.
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na64

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