RE: Krieg der Machos | 22.04.2018 | 16:50

Ich versteh ja, daß die USA ihre Waffen gern realitätsnah testen wollen, müssen. Erstens haben sie soviel davon, daß es auf ein paar mehr oder weniger nicht ankommt. Zweitens neigen sie im großen und ganzen zur Gewaltanwendung. Im Inneren staatlich mittels Todesstrafe oder als stolzer privater Waffenbesitzer, der sich als jugendlicher oder erwachsener Amokläufer mit dem Gebrauch einer Problemlösung selbst versichert.

Da frag ich mich schon, ist das jetzt ein Geburts- oder ein Charakterfehler?

Daß May sich bei all ihren Schwierigkeiten im UK (Brexit und damit Verbundenes) als Frau der Tat sehen, und ihrem Volk zeigen will - ist möglich. Ähnlich verhält es mit Macron. Der deutsch-französische Motor, der die EU voranbringen soll, ist außer Betrieb. Also stürzt er sich mit Trump und May in ein überfüssiges Abenteuer.

Aber zurück zur USA. Im Gegensatz zur USA haben die Sowjets keine Atombomben geschmissen, nirgendwo mit Napalm gebombt oder großflächig Agent Orange verschüttet oder My Lay verschuldet, viele My Lays. Auch die Russen als Rechtsnachfolger der SU hat sich keinen Casus Belli zusammen gelogen, um einen Krieg führen zu können, Länderdurch Kriegshandlungen destabiliesiert ...

Ich versteh ja, daß Europa die USA wirtschaftlich braucht. Wir importieren und exportieren aber müssen unsere Politikerr die amerikanische Regierung willfährig bei ihren Verbrechen begleiten?

Die Russen haben, Putin hat sicher das Buch "Die einzige Weltmacht" gelesen und kluger Weise Georgien zwei Provinzen abgezweigt und die Krim "heimgeholt" Ist das wirklich soviel schlimmer als Arombomben schmeißen oder AgentOrange zu verschütten?

Hätte Putin das anders gehandhabt, ständen heute amerikanische Atomraketen auf russischem Boden!

RE: Unter Druck | 14.03.2018 | 11:42

Zum hundertjährigen Frauenwahlrecht, ein paar Antworten eingesammelt und ...?

Ja, und was? Wohin wollte man mit den Antworten der Damen Hausen, Kaminsky und Korbik? Für wen und wofür stehen drei Generationen von Akademikerinnen in unserer Zeit? Wie hilfreich sind ihre Leben und Lebensentwürfe verglichen mit der Lebenswirklichkeit alleinerziehender Geringverdienerinnen mit unzureichenden Altersvorsorgungen und, wenn kein Wunder geschieht, mit einer sicheren Altersarmut?

Amüsant fand ich Karin und Peter und wie sie das Abdecken des Tischs bewältigten. Die geltenden Regeln in er Kleinstadt mögen manchmal nervig gewesen sein, waren aber vertraut.Und damit hatte es sich aber auch schon. Das Frauenwahlrecht hat wie die erste eigene Stimmabgabe keinen besonderen Eindruck hinterlassen.

Interessant wird's erst wieder mit Frau Korbiks Vermutung, daß Männer Angst hätten, ihnen würde was weg genommen! Das ist ein Mythos, Frau Korbik ins Stammbuch geschrieben, der Mann stellt nur sachlich fest "Die Konkurrenz ist größer!"

Überhaupt Frau Korbik "Die Kultur muß sich verändern?" Es ist leicht nur zu fordern, aber da sind wir alle angesprochen. Auch Sie!

Ich hab mein Herz für Marlies Krämer entdeckt. Sie hat Spaß mit ihren Schrullen, und sie seien ihr gegönnt, gleichgültig wer die Kosten für den Weg durch die Instanzen trägt.

Leid ist mir um die deutsche Sprache!

Ort: ZDF moma, am 13.o4.2o18, es geht um das um diese Uhrzeit noch zu erwartende BGH-Urteil. Moderatorin ist Dunja Hayali, ihre Gäste sind Simone Schmollack und Peter Eisenberg,

Hayali "..., aber glauben Sie nicht vielleicht alle beide, wenn sich die Sprache verändert und der Lebensrealität der Jetztzeit anpaßt, daß sich möglicher Weise auch Machtverhältnisse verschieben können?"

es folgt ein Hinweis auf die Uni Leipzig, darauf Schmollack "..., und wenn sich die Gesellschaft verändert, verändert sich auch die Sprache und muß sich dem anpassen!"

Später "..., kommen wir kurz noch einmal auf die verschiedenen sprachlichen Möglichkeiten, die es leider gibt - man muß sie nicht verwenden, man kann sie aber verwenden!" Und fragt am Ende ihrer Ausführungen "So what?"

An der Stelle setzt Simone Schmollack die Sprache der Beliebigkeit aus. Inzwischen sind wir, nur zwei Beispiele, mit "werden wird" und ihrer Umkehrung im täglichen Gebrauch schon beim Futur III angekommen und das bei Leuten, die mitdem Gebrauch der Sprache Geld verdienen: Journalisten(!). Nicht anders verhält es sich mit der Plusquamperfektisierung mit "war gewesen" und ihrer Umkehrung. Sehr erfolgreich sind Journalisten und Moderatoren in den Medien (TV,Radio, und Druck) mit dem intransitiven Gebrauch von "erinnern" anstelle des transitiven Gebrauchs wen und woran!

Ingo Lorenz

RE: Die Grenzen fließen | 04.11.2017 | 19:28

In Ulrike Guérots und Robert Menasses Europa, werden sich nur wenige Menschen in Europa finden. Mit Sicherheit werden die in den Chefetagen der börsenindizierten Unternehmen Europa bejahen. Die europäischen Politiker in ihrer Gesamtheit tun es, ob es sich nun um das Flüchtlingsproblem, die Entsenderichtlinien, um nur zwei Beispiele anzuführen, wie man es täglich sehen kann, nicht.

Die Initiative Jugend für Europa in Großstädten aufzubieten ist kaum mehr als ein Mißbrauch begeisterungsfähiger junger Menschen. Von der Lebenswirklichkeit Alleinerziehender, von Altersarmut bedrohter Menschen wissen die wenn überhaupt nur entfernt

Was ist Europa, was die EU

Ein bunter Flickenteppich von unterschiedlich wirtschaftlich starken nationalen Vorteilsnehmern. Vom großen Netto-Zahler Deutschland bis zum ihm benachbarten größten Netto-Empfänger Polen. Fragwürdig ist auch, daß Dänemark den € nicht als Landeswährung einführen muß. Jedes Land hat seine eigene Steuerhoheit und politisch anders als die beiden bevölkerungsreichen Staaten Kalifornien und New York in den USA gibt es in der EU eine unbedingte Sicherung deutscher und französischer Vormachtstellung, das ein Überstimmen in den Gremien schwierig macht, wenn nicht verunmöglicht.

Wollte man Flüchtlinge dem Verteilungsschlüssel entsprechend gegen Polen und Ungarn gerichtlich erzwingen, müßten beide Staaten geklagt werden, um das Veto-Recht des andern auszuhebeln - das Verhalten der verbleibenden Visegrad-Staaten Tschechei und Slowakei bleibt dabei unkalkulierbar.

Ihrer Vorstellung, Ulrike Guérot und Robert Menasse, von dem was sich in Europa gestalten läßt, fehlt die Bodenhaftung! Vor einem Europa der Regionen müßte diese EU beendet werden. Die Politiker dieser so unterschiedlichen europäischen Staaten werden um den Preis des Landesverrats keinen der jetzigen Bestände und Vorteile aufgeben können.

RE: Das Monster stürmt zur Attacke | 28.10.2017 | 12:41

Die amerikanische Unabhängigkeitserklärung beginnt mit

"Wenn es im Laufe der geschichtlichen Ereignisse für ein Volk notwendig wird, die politischen Bande zu lösen, die es mit anderen verknüpft hat, ..."

und hatte, wie sich die Bilder gleichen, das erbitterte Festhaltenwollen in London zur Folge. Noch kostet die Haltung Rajoys kein Blut. Aber daß die spanische Vefassung keine Scheidung vorsieht, schützt Spanien wie aktuell zu sehen ist, nicht vor Unabhängigkeitsbestrebungen.

In diesem Zusammenhang ist das Verhalten der EU mehr als unverständlich, weil doch die EU-Verfassung seinen Mitgliedern ein Recht auf einen Exit einräumt. Es ist nicht anzunehmen, daß es in der EU einmal bedauert wird, nicht einmal Vermittlungen angeboten zu haben.

Rajoy scheint gewillt die Katalanen eher kujonieren und konditionieren, als einen Ausgleich finden zu wollen. Er hat den "155" aktiviert, die Auswege aus der Krise werden weniger und wenn er und Puigdemont ins Gefängnis schickt, wird er bei den hoch emotionalisierten Katalanen kaum einen Gesinnungswandel erreichen - unabhängig von den Zahlen von Menschen die für Verbleib oder Loslösung von Spanien stehen davon wie Rajoys Neuwahl am 21. Dezember ausgehen wird.

Auch die Machthaber in der EU sollten darüber nachdenken, was die EU verlieren oder gewinnen könnte, wenn sie unabhängig gewordene Regionen als Staaten insgesamt behält? Aber charakterlich stehen unsere Politiker wie der Kaiser ziemlich nackt da!

RE: „Mein Katalonien“ | 10.10.2017 | 10:48

Hallo Querlenker,

also "Die Polizeiaktion der Regierung Rajoy in Katalonien war in der Tat dämlich." ist eine nur schwer erträgliche Verniedlichung, Verharmlosung!

Die Polizeiaktion war schmerzhaft und demütigend, wie der an seinen Haaren gezogene es wohl empfunden haben wird!

RE: Neutralität ist schädlich | 06.10.2017 | 17:24

"Neutralität ist schädlich" titelt Lutz Herden, und endet "Man kann es auch so formulieren: Wenn sich die EU nicht einschaltet, hat Spanien, hat Europa auf jeden Fall verloren. Wird vermittelt, besteht immerhin eine Chance, dies zu vermeiden."

Die Katalanen haben meine Sympathie, sehr sogar, aber es ist unrealistisch zu erwarten, daß sie zu einer Eigenstaatlichkeit kommen können. Nicht einmal den stolzen (was mit dummen durchaus angemessen gleichzusetzen ist) Spanier Rajoy wird die EU beeinflussen können, sie wird es nicht einmal halbherzig versuchen wollen. Denn Brüssel und da Juncker und Berlin, wo jede deutsche Regierung ihre Direktiven aus den Chefetagen der börsenidizierten Unternehmen erhält, sind gegenwärtig auf den Erhalt des Bestandes EU eingestellt.

Herden hat nur den aktuellen Fall Spanien-Katalonien, Frankreich und Korsika und das UK als Beispiele angeführt. Warum er Italien mit der gegenwärtig zwar schwächelnden Lega Nord und den Abspaltungsbestrebungen (Referenden) in Venetien und der Lombardei nicht angeführt hat, wäre nicht uninteressant.

Ich denke, daß die EU als Ganzes nur zusammengehalten wird, weil die Bevölkerungen in weiten Teilen ängstlich an einem "was wir haben (so schecht es auch sein mag!) wissen wir, was wir bekommen könnten ...?" festhalten. Die europäischen Habenichtse werden Jahr für Jahr zahlreicher. Sie zahlen jede direkte und indirekte Steuer ohne sich bei der Steuereklärung armrechnen zu können. Die meisten dieser "Nutzmenschen" aber gehen einer sicheren Altersarmut entgegen. Ihnen zeigt keine Bank Wege auf, wie man Steuern vermeiden kann, und niemand ist ihnen beim Steuerhinterziehen behilflich. Zur Bankenrettung aber fließen Milliarden. Auch für Flüchtlinge ist Geld da. Davon leben populistische und rechte Parteien.

Es werden Konzerne vor Klagen geschützt. Freihandelsverträge verhandelt ohne über den Stand der Verhandlungen zu informieren, auch nicht imnachhinein!

Diese unvollständige Zustandsbeschreibung sehe ich als den Treibsand auf dem die EU existiert. Da kann keine "Balkanisierung" erfolgreich sein! Da werden unsere Kinder oder Enkelkinder durch müssen, wie immer sich das dann auch gestalten wird!

Zbigniew Brzeziński schrieb in seinem Buch "Die einzige Weltmacht", daß die USA zwei Ziele verfolgen muß - Georgien und die Ukraine aus dem russischen Einflußbereich heraus zu brechen oder eine Macht unter mehreren zu werden. Er hat Recht behalten: Wir haben, seit mehreren Jahren schon, eine multipolare Welt.

Allein China zu beobachten, mit welcher Zielstrebigkeit in Afrika Bahnverbindungen geschaffen werden, auf denen Bodenschätze zu den Küsten verfrachtet werden, wie es das Projekt "Seidenstraße" vorantreibt, als "Investor" in den ASEAN-Staaten auftritt und (von leisen Unmutsäußerungen der USA begleitet) auch militärisch Tatsachen schafft, läßt es nicht ganz unwahrscheinlich scheinen, daß es den Gedanken (ähnlich der EU) eine Wirtschaftsgemeinschaft schaffen will die von einem wiedervereinten Korea (ohne US-Truppen) im Osten bis zur Türkei im Westen reicht.Erdogans Bekundung nicht mehr in die EU zu müssen könnte eine Bestätigung dafür sein. Verträge dazu werden dann in Schanghai geschlossen. Schon jetzt kontrolliert chinesisches Militär gemeinsam mit pakistanischem eine Hafenanlage in Pakistan. Wirtschaftliche Gemeinsamkeiten gibt es auch zwischen dem Iran und Indien. Wen's interessiert: Mit offenen Karten - Belutschistan!

Es ist unter diesen Umständen leicht vorstellbar, daß kurdische Freiheitsbestrebungen zum Beispiel, es gibt auch andere, unerfüllt bleiben werden.

RE: „So nicht, Madrid“ | 02.10.2017 | 19:35

Lieber Maximilianspapa, es hätte mir nicht wenig gefallen wenn Sie sich den Satz

"Ich gehe nur davon aus, das es noch schlimmer kommt (nicht nur in Katalonien) wenn es keine starke Macht im Hintergrund gibt, die eine gewisse Ordnung und Stabilität garantieren kann."

verkniffen hätten, denn von einem starken Staat kann im Falle Spanien meinem Verständnis nach nicht die Rede sein. Ein wirklich starker Staat hätte Menschen nicht den Hundebissen (Animal Farm!) ausgesetzt, wie sie im TV zu sehen waren, sondern Gespräche angeboten. Ersparen Sie mir genaue Daten nachschlagen, nachlesen zu müssen, aber das Aufbegehren der Katalanen ist die Reaktion darauf, daß man in Madrid seit 2o1o und später zugestandene Rechte wieder einkassiert hat.

Ich bedaure die Fortsetzung Ihres Satzes "Ich gehe nur davon aus, das es noch schlimmer kommt (nicht nur in Katalonien) wenn ..." der Ordnungsmacht. Ich Teile Ihre Befürchtung, daß es schlimmer kommt ...!

Denn die Balkanisierung war für gewisse Kreise im Westen gut und richtig - für Spanien, genauer Katalonien ist eine Balkansierung nicht gewollt! Zum einen könnten sich andere spanische Regionen verselbständigen wollen. Da hat man nämlich die Basken vertraglich zum Stillhalten gebracht und so Selbstbetimmungsbestrebungen französischer Brüder und Schwestern damit gar nicht erst virulent werden lassen. Ganz ähnlich gin ja auch Katalonien bis in den Raum von Perpignan. Dann gärt es auch unter den Bretonen, womit das Problem, wir sind noch immer bei der Balkanisierung, auch die Franzosen einProblem hätten!

Warum schweigt Brüssel? Warum schweigt Berlin?

Sie haben schon genug Probleme mitder EU - Sezessionsbestrebungen sind das Letzte was man braucht!

RE: „So nicht, Madrid“ | 02.10.2017 | 16:12

"sollte man doch mit Kritik sehr vorsichtig sein." Ein solches Verlangen, Maximilianspapa, lehne ich grundsätzlich ab, weil es einer Entmündigung gleichkommt und schlimmer noch, sich die Situation nach mehreren Tagen verändert (verschlimmert oder im Idealfall verbessert) haben kann. Die Soldaten und Polizisten habe ich gar nicht im Blick gehabt, sonden Rajoy, der diese Leute in Uniform in Kenntnis der Folgen, die ein solcher Einsatz haben kann und wie im TV zu sehen war auch hatte. Zu Punkt 2 möchte ich bemerken, daß die spanische Regierung, besser wäre hier Rajoy sich frei und ungezwungen selbt in die Schwierigketen brachte. Man hätte den Stier (die katalonische Regierung) bei den Hörnern packen können und das Gespräch suchen können - die Möglichkeit eine Liechtensteinisierung gesprächsweise anzubieten scheint entfernt keinThema zu sein! Ihre Punkte !, 3, 4 und 4 :-) legen nahe, daß Ihnen eine wie immer geartete Ordnung wichtiger ist als die körperliche Unversehrtheit Andersdenkender.

RE: „So nicht, Madrid“ | 01.10.2017 | 21:54

Rajoy macht also Ernst. Wenn Du (Katalonien) nich tzu mir gehören willst, wirst Du mich kennenlernen!

Und ich frag mich, reagiert er wie ein abgewiesener, verschmähter Liebhaber oder ist er irgendwie verwandt oder verschwägert mit Franco oder hat er beisem gelernt - Rajoys Vorgehensweise läßt es für mich ziemlich naheliegend scheinen!

Andererseits - will er so andere Abwanderungswillige auf diese Art und Weise abschrecken?

Handelt er gar im Sinne der EU? Brexit, andere unsichere Kantonisten?

RE: Siegen heißt verlieren | 29.09.2017 | 17:39

"Siegen heißt verlieren"?

Es war zu erwarten, daß ein Volk, das für die Russen weniger, die USA mehr die Kastanien gegen den IS aus dem Feuer geholt hat, am Ende dafür auch etwas haben will. Und das größte Volk ohne eigenen Staat auf dieser Welt will diesen Staat.

Die Abstimmung ist jetzt in der Welt und kann, wie man seit Dürrenmatts Physikern weiß, nicht mehr zurückgenommen werden und die Türkei Erdogans, auf deren Territorium die meisten Kurden auf größtem Siedlungsgebiet leben und der Iran fürchten sich. Zurecht? Auf den Iran dürfte das durchaus zutreffen, denn der iranischen Provinz Kurdistan benachbart liegen die turksprachigen Provinzen mit Aseris und Turkmenen. Auch sie könnten auf den Gedanken kommen eigenständig werden zu wollen.

Diese beiden Staaten und der Iraq wären gut beraten, den Verhandlungsweg zu beschreiten. Ein draufhauen, behindern, einsperren wie es Rajoi in Spanien praktiziert, dürfte im Endergebnis kontraproduktiv sein. Leider ist es wenig wahrscheinlich, daß Edogan oder die Mullahs etwas anderes als die Sprache der Gewalt verstehen - der nahe Osten dürfte deshalb noch eine Weile ein Brandherd bleiben!