Mein Gott, man kann doch mal die Nerven verlieren!

Bei diesem Beitrag handelt es sich um ein Blog aus der Freitag-Community

Er legte gern ein gutes Wort ein.

Für diesen. Für jenen.

Man suchte seine Nähe.

Er öffnete Türen.

Man wusste sich zu bedanken.

Er nahm ganz gern.

Er dachte sich nichts weiter dabei.

Alle waren immer so freundlich.

Sie lächelte fein.

Man trug Urlaube an.

Politik ist hartes Brot.

Die Sonne scheint auf alle Menschen.

Hin und wieder klingelte ein fremdes Handy.

Ganz in der Nähe. Griffbereit.

Er zahlte gerne bar.

Anrufe müssen hin und wieder sein.

Mein Gott, man kann doch mal die Nerven verlieren!

Staatsbesuche stehen an.

Staatsanwälte auch.

Und überhaupt die ganzen Anwälte.

Sie sind gut beschäftigt in solchen Zeiten.

Die Opposition war merkwürdig still.

Sie wird ihre Gründe haben.

Und sie wird auch wissen, wann die Stille pausieren muss.

Er lächelt nicht mehr so offen.

Man kann das verstehen.

Aber man kann da nicht viel machen.

Ob bedauern hilft?

Oder beten?

Um was?

Für wen?

Einfach nur fürs Ende am Ende?

Dieser Beitrag gibt die Meinung des Autors wieder, nicht notwendigerweise die der Redaktion des Freitag.
Geschrieben von

Nashira

Ich sprenge Lichtlöcher in meinen Dunkelraum, bewege mich zwischen den Stühlen und verschatte mir das Tageslicht, um schärfer sehen zu lernen.
Nashira

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