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Ich denke, also bin ich...
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RE: Deeskalation beginnt mit Rhetorik | 08.04.2014 | 22:32

Das Hoffnungsvolle in den Systemmedien sind doch die Leserkommentare, die den klaren Disconnect zwischen systemgesteuerten Medien und der Meinung der denkenden Leserschaft offenbart. In der FAZ wächst wohl so langsam schon die Angst davor, die Rolle des Neuen Deutschland in der DDR zu übernehmen. Das hat auch kaum jemand gelesen, aus dem gleichen Grund. Deshalb immerhin ein kleiner Hoffnungsschimmer, der aber wohl ein Schimmer bleiben dürfte...

http://blogs.faz.net/wost/2014/04/06/die-schlafwandler-deutsche-medien-der-krim-krise-953/

RE: Deeskalation beginnt mit Rhetorik | 08.04.2014 | 22:21

Jedes Volk bekommt die Politiker die es verdient.

Wann füllt sich der leere Wasserkopf der Wähler mit Geist...?

RE: Das große Fressen | 16.03.2014 | 11:14

"...Der musste nach der Epochenwende von 1990 zwar ohne die gewohnten Blöcke auskommen, fand sich aber zusehends durch einen System- und Kulturkampf mit Russland ersetzt. Wenn der inzwischen immer unversöhnlicher ausgetragen wird, hat dies viel damit zu tun, dass Putin Anfang 2000 das marode Patriarchat eines Boris Jelzin aus den Angeln hob, als neuer Staatschef das Land stabilisierte und so geostrategische Interessen einer Großmacht nicht nur reklamieren, sondern verfolgen konnte."

Putin hat nicht nur das land stabilisiert, sonder es vor dem Ausplündern durch den Westen bewahrt. Amerikanische Ölgesellschaften standen unmittelbar vor der Übernahme riesiger Ölfelder in Sibirien. Dass dieser und ander Coups in letzter Sekunde von Putin verhindert wurde, das haben sie bis heute nicht verwunden. Hinzu kommt, dass man die djüngsten diplomatischen Niederlagen nicht verwinden kann, die da wären, die Verhinderung eines Militärschlages in Syrien und eben dass Snowden in Russland im Asyl sitzt. Und in gewissen politischen Kreisen deutschlands hat man die totale Niederlage von 1945 bis heute nicht verwunden...

RE: Kriegstreiber beim Namen nennen - Folge V | 11.03.2014 | 22:45

Der sogenannte Westen, unter der Führung der USA, hat sich selbst in einen unaufhaltsamen Sinkflug gesteuert und ist nicht mehr in der Lage diesen zu beenden um wenigstens in einen kontrollierten Horizontalflug überzugehen. Die Geister die damals Reagan und Thatcher in Form von Hedgefonds, Spekulanten und kriminellen Finanzjongleuren auf den Plan riefen, werden sie nun nicht mehr los. Obama versucht die unmittelbar bevorstehende Staatspleite u.a. durch Schrumpfen der Streitkräfte auf das Niveau von 1940 abzuwenden. Für den militärisch-industriellen Komplex in Amerika der schlimmste aller Albträume. Fazit, es muss ein potenter Gegner her um Obama zur Umkehr zu zwingen. (Janukowitsch hat ihnen die Steilvorlage geliefert). Aber das wird den Sinkflug letztendlich nur noch beschleunigen. The american dream is over, including his way of life... Ein europäischer Großkonflikt spielt einzig und allein nur den Amerikanern in die Karten. Neu entstehende Allianzen zwischen alten Verbündeten und neuen aufstrebenden Mächten müssen aus ihrer Sicht um jeden Preis gestört oder noch besser unterbunden werden. Mit einer militärischen Auseinandersetzung in Europa, wären gleich zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen. Noch halten sich die Chinesen auffallend zurück, weil sie wissen dass sie die nächsten auf der Liste sind. Die europäische Außenpolitik macht nur Sinn mit Hinblick auf die noch zu starken Verflechtungen des alten Europa durch übermächtige europäisch/amerikanischen Interessengruppen. Diese könnten sich aber mittelfristig als fatal herausstellen. Allerdings, schaut und hört man genau hin, kann man erkennen, dass hinter den europäischen Kulissen bereits andere Pläne nicht nur geschmiedet werden. In Russland nimmt man das sehr wohl zur Kenntnis... Wir sind Zeugen von sich grundlegend ändernden globalen Kräfteverhältnissen und einer sich in ihrer Entwicklung befindlichen neuen Weltordnung. Ob sie friedlich von Statten gehen wird, hängt sehr stark von den handelnden Personen ab...

RE: Heraus aus dem Bunker | 22.02.2014 | 14:49

Da wird mit Sicherheit noch viel passieren, eventuell auch etwas unangenehmes für Deustchland, nämlch, wenn wie bereits in der russischen Presse diskutiert, Deutschland weiterhin sein Verhältnis zu Russland auf's Spiel setzt, und somit deine Rolle als Hub für russische Energielieferungen nach Europa verlieren könnte. Das ist Diplomatensprache, aber doch sehr deutlich und verständlich, meine ich...

Ihre geistigen Ergüssen bezüglich der Verbindung zwischen westlicher Kultur und Bildungsstand zwischen West- und Ostukraine sind schon starker Tobak. Kommt aber mit hoher Wahrscheinlichkeit aus einer Himmelsrichtung in unserem Land, wo man es nicht gelernt hat das Wort Ukraine auf kyrillische zu buchstabieren, sich aber trotzdem, wie auf fast allen anderen Gebieten, anmaßt im Besitz der absoluten Wahrheit zu sein. Dort begreift man erst, wenn der Liter Diesel 10 Euro kostet.

RE: Beton gegen Beton | 23.01.2014 | 22:23

Das eigentlich Beunruhigende ist, dass die führenden westliche Industrienationen wo sie nur können dabei sind Brände zu legen, um eine Neuordnung der globalen ökonomischen Machtverhältnisse zu verhindern. Was sich da in Kiew abspielt ist ein Stellvertreterkonflikt der eigentlich Russland treffen soll.

Der Westen hätte, mit einem Beitritt der Ukaraine zur EU und zur NATO, zum wiederholten Mal sein Versprechen gebrochen, mit welchem er damals Gorbatschow, u.a. die Zustimmung zur deutschen Wiedervereinigung abgerungen hat, nämlich, dass ehemalige Sowjetrepubliken nicht Mitgleid der NATO werden.

Aus russischer Sicht ein völlig unakzeptables Szenario. Sie reizen die Russen bis aufs Blut. Die politische Situation nimmt immer mehr Parallelen mit der Zeit vor dem 1. Weltkrieg an. DAs ist es was mich am meisten besorgt...

Übrigens, hat Herr Klitschko eigentlich mal die Frage beantwortet, wie die ukrainische Wirtschaft, das mit einem Beitritt zu Europa automatisch in Kraft tretende Exportverbot von einem großen Teil der Waren nach Russland kompensieren möchte? Außer billigen Arbeitskräften und Prostituierten wird dan wohl nicht mehr viel mehr übrigbleiben.

RE: Bei Wagenknecht bekam der Lanz keinen Stich. | 19.01.2014 | 11:32

DAs wird deshalb nicht passieren weil die Volksverdummung ein Fundament der Machterhaltung ist.

Die beiden Spezies haben eindrucksvoll bewiesen, dass das Einsteinzitat Der Horizont der meisten Menschen ist ein Kreis mit dem Radius 0. Und das nennen sie ihren Standpunkt. leider wahr zu sein scheint. Das dürfen die regelmäßigen Konsumenten dieser geistigen Ergüsse auch für sich in Anspruch nehmen...

RE: Bei Wagenknecht bekam der Lanz keinen Stich. | 19.01.2014 | 11:21

Was für eine erbärmliche Inszenierung von Lanz und Jörges, dem Hofnarren der neoliberalen Presse.

Das war ein wildes Umsichschlagen, stellvertretend für alle neoliberalen. Es zeigt, dass Wagenknecht sie immer wieder an den entscheidenden Stellen trifft, und ihnen die Argumente ausgehen. Man darf auf die kommenden politischen und persönlichen Diffamierungen gegen Frau Wagenknecht gespannt sein, die mit Sicherheit wieder unter die geistige un moralische Gürtellinie gehen werden. Frau Wagenknecht, meine Hochachtung.

RE: Mein Land ist der Horror | 30.12.2013 | 20:38

Die "Bild" oder "SZ" würden einen solchen Artikel sicher NICHT drucken! Denn dort liegt das Feindbild ausschließlich in Russland!

Völlig richtig erkannt. Ideologie war und ist ein wichtiges Fundament wenn sich Politik gegen das eigene Volk wendet. Nach dem Motto. "Schaut ihn euch an den Putin das menschenwerachtende Monster. Bei uns hingegen ist alles gut." Reine Volksverdummung. Aber ein dummes Volk regiert sich aber nun mal leichter.

Deshalb ist der Freitag so wichtig, um denen dort oben das Regieren gegen das Volk, wenigstens ein klein wenig, zu erschweren...

RE: Die Akte Chodorkowski | 20.12.2013 | 20:16

Wenn du von deinen Feinden gelobt wirst, hast du etwas falsch gemacht....

Aus der Sicht des Präsidenten Russlands, kann sich Putin also sicher zu sein alles richtig gemacht zu haben. Bei Jelzin, dem Duzfreund von Helmut Klohl, sieht das wohl etwas anders aus. Der wurde in den Medien hoch gelobt. Man darf annehmen, dass auch der russische Präsident einen Eid darauf schwört, das russische Volk vor Schaden zu bewahren. Das hat er getan, mehr nicht.