nein_wirklich

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RE: Résumé einer Bahnfahrt | 09.01.2013 | 17:38

Vielen Dank für die differenzierte Sichtweise am Ende.

RE: Der „Freitag“ muss sparen | 20.12.2012 | 16:39

Was ich nicht verstehe, ist, wann kommt die paywall, die app oder so was? Wird ja anderswo schon recht erfolgreich vorgemacht.

RE: „Der Hass ist weg“ | 01.11.2012 | 17:24

Ich finde das sehr erstaunlich: Mein Generalverdacht gegenüber der Linken war und ist, dass da Leute sitzen, die verstanden haben. Gysi bestätigt mich darin eigentlich immer. Aber wie kann es sein, dass viele anscheinend nicht über das trennende Denken hinwegkommen? Dieses Denken, dass meiner Meinung nach zu den den größten Übeln zählt. Wenn sie nicht aufpassen, haben sich bald alle progressiv und sozial denkenden Menschen unabhängig und außerhalb von der Partei für die gemeinsame Sache versammelt. Dabei sollte es ihre Augabe sein, genau das zu erreichen.

RE: Abstimmung zum Liquid-Feedback-Interview | 17.10.2012 | 11:49

Auch wenn ich anfangs skeptisch war ob der "immer gleichen Fragen": Auf diesem Weg wurde tatsächlich mal ein differenziertes Bild der Partei in einem journalistischen Medium erzeugt (ohne zu wissen, ob das an anderer Stelle auch schon geglückt ist). Also das theoretische Konzept wurde - zumindest für mich - zum ersten Mal mit Leben gefüllt.

Freue mich auch schon auf die Visualisierung des Ganzen im Print.

RE: Interview mit einem Schwarmgeist | 11.10.2012 | 11:44

Könnte man nicht endlich die immer gleichen Fragen lassen? Die Einbindung von Meinungsbildern ist spannend, aber wir haben doch mittlerweile alle verstanden, dass die Piraten nicht wie eine konventionelle Partei funktionieren. Warum muss man darauf immer noch rumreiten? Kann man nicht endlich den Vorteil erkennen, das man auf diesem Weg weniger unter dummbratzigen Selbstdarstellern leiden muss?

RE: Lange nichts mehr von Benetton gehört? | 26.09.2012 | 22:35

Ich finde, nur weil sich etwas Werbekampagne nennt, muss es nicht sofort schlecht oder ausschließlich absatzorientiert sein.

Nicht wenige Werbeleute hätten Benetton vor allem die damaligen Kampagne um die Ohren gehauen. Wie soll man denn von einer politischen Aussage die gedankliche Verbindung zu einem Pullover hinbekommen? Schwierig bis unmöglich - bei mir klappt es z.B. bis heute nicht.

In der aktuellen zeigt man ja mehr Models usw., das hat mehr von der klassischen Mode-Werbung. Aber trotzdem: Die Aussage ist doch völlig richtig und das Aufmerksammachen aufs Thema wichtig. Entsprechend kann man es doch einfach würdigen, dass jemand mit ausreichend Mitteln eine wichtige Botschaft reichweitenstark aussendet.

RE: Erneuern, nicht verzichten | 22.08.2012 | 15:02

Ich bin bei Ihnen, dass "Ökologie, Ökonomie und ein demokratisches Wohlfahrtsverständnis" zusammen wirken sollten, um die Gesellschaft von der Überbewertung der Produktionsfaktoren Geld und Maschinen abzubringen: Eingesetztes Geld muss sich stets zinsenbringend vermehren, Maschinen werden abgeschrieben, um Geld für ihre Erneuerung zur Verfügung zu haben. Die anderen Faktoren, wie die Natur und deren Ressourcen und auch der Mensch sind nur störende Anhänge, um deren Erneuerung oder Erhaltung man sich nicht kümmert.

Insofern ist mir schleierhaft, warum man hier Investitionen in den "produktiven Kapitalstock" fordert, also m.E. die falschen Konsequenzen aus der o.g. wünschenswerten Verbindung zieht.

Weiterhin werfen Sie zu Beginn die - sehr wichtige - Frage nach der Messung des Wohlstands auf, gehen aber später einfach davon aus, dass die meisten Menschen eben im materiellen Wohlstand leben wollen und dafür die Güterproduktion weiterhin hoch bleiben muss. Sie übergehen dabei nicht nur die Bemühungen nach neuen Rechnungen unter Einbeziehung angemessenerer Faktoren als der produzierten Güter, sondern auch die Tendenz nicht zu verachtender Bevölkerungsteile bewusst und damit auch weniger zu konsumieren. Noch schlimmer: Sie setzen materielle Bedürfnisse auf die Stufe eines natürlichen Bedürfnisses, was meiner Meinung nach absolut nicht haltbar ist. Deren momentane Wichtigkeit ist die Konsequenz der erfolgreichen Einpflanzung sogenannter westlicher Werte und mithin ein Vorwand, um die derzeitige schädliche Produktionsweise fortzuführen. Auf diese nicht zu verzichten, ist der Fehler, Rückbesinnung die Lösung.

Leider wird auf dieses Schlagwort im Text nicht weiter eingegangen. Stattdessen eifert man nach dem Neuen, nach dem "Fortschritt", wobei anscheinend der technologische gemeint ist. Ich sehe nicht, was das "ökologisch und sozial Mögliche" in Verbindung mit Fortschritt bedeuten soll. Besser wäre es doch, von einem wünschenswerten Wertewandel zu sprechen, der eben Voraussetzung für das Zustandekommen des "Dreiecks" ist. Um "Innovationen und Investitionen" braucht man sich wohl am wenigsten zu sorgen.