nela

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RE: Freitag Salon: Die Deutschen und ihre Armee | 11.04.2011 | 23:28

Dem kann ich zustimmen, dies sind Fragen, die auch meine Neugier befriedigen würden. Bundeswehr ist für mich ein abstrakter Begriff für eine graue Masse, welche oft seltsam anmutende, für mich als Durchschnittsbürger oft schwer verständliche Befehle ...ausführt. Ich frage mich schlicht: haben die etwas mit mir zu tun oder darf ich die verachten? Ganz klar: die schießen mit echten Waffen auf echte Menschen..und anscheinend brauchen wir sie. Warum? Warum heute noch bewaffnete Bodenkämpfe und wer und warum gibt sich dafür her? Braucht eine Demokratie eine Armee und wenn ja, wie soll diese aussehen? community.zeit.de/user/rexfort/beitrag/2011/03/02/armee-der-demokratie-kriterien-einer-reform-der-bundeswehr
Auch interessant: Ist Patriotismus ein Trieb mit suizidalen Konsequenzen? Stichworte wie Terrorismus, humanitäre Einsätze, meinetwegen auch "Friedenserzwingende Operationen" kann ich noch nachvollziehen. Trotzdem -und dies auch aufgrund der BW Online Darstellung, welche weder etwas hermacht noch etwas vormachen will (aber immerhin .. PDBS ist fast eine Headline...)- habe ich eher diesen 1991 -er Flashback der "Deutschen Scheckbuchdiplomatie" im Kopf..Ich würde mir wünschen, daß der Begriff Bundeswehr mit den recht interessant anmutenden Diskussionpartnern greifbarer wird. Ansonsten: die menschliche Komponente..schonungslos: Frauenquote, Kameradschaft, Klischees, Alltag, Disziplin, Macht, Gehorsam, Trainieren, Kloppen, Töten!