Nelly

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Nelly
RE: Der kleine dumme Arier | 14.07.2015 | 13:47

LOL, wenn Leute, die leugnen, daß Menschen auch biologische Wesen sind, versuchen, ihren Standpunkt mit Biologie zu untermauern. Dann kommt so etwas ideologietriefendes dümmliches wie dieser Artikel heraus.

Die menschliche Intelligenz (und andere Eigenschaften) sind auf diesem Planeten nun einmal ungleich verteilt, das ist Fakt. Da könnt Ihr Euch auf die Hinterbeine stellen, die Schwerkraft wirkt doch auf Euch.

Aber keine Bange, der Durchschnitts-IQ in Frankreich ist zum Beispiel in den letzten zehn Jahren um fast vier Punkte gesunken. Er befindet sich also im freien Fall. Dreimal darf man raten, woran das liegen könnte. Es besteht also die begründete antirassistische Hoffnung, daß Frankreich demnächst auf das Niveau eines Dritte-Welt-Landes sinkt. Wobei alle westeuropäischen Länder davon betroffen sein dürften. Gut für Linke, schlecht für die Menschen.

RE: Schwarzer Türke Erdogan | 06.05.2015 | 19:44

Sultan Erdogan kommt übrigens am 8.Mai nach Deutschland, um in Karlsruhe Zehntausende seiner Landeskinder zu bespaßen und auf Kurs zu bringen. Deutsche Medien schweigen darüber. Einzig eine Karlsruher Lokalzeitung erwähnt es. Ein Wahnsinn, wie die ganzen "Qualitätsmedien" eingenordet sind. Es könnte am Ende jemand auf die Idee kommen und eine Demonstration gegen diese Art der Landnahme zu organisieren!

RE: Der Reiz, zu verachten - instrumenteller Moralismus als Medien-Stil | 23.04.2012 | 15:34

Ich möchte im Verhaltenskodex des Spießbürgers etwas nachschlagen. Wo geht das?

RE: Ziemlich beste Feinde | 30.03.2012 | 16:26

Alles klar, Islamismus-Gegner sind schuld an Morden durch Islamisten, genau wie Nazi-Gegner schuld sind an Morden durch Nazis.
Ähm..., sorry, irgendwas stimmt hier nicht, muß noch mal in mich gehen ... Vielleicht hilft mir jemand.

RE: Kommt ein Deutscher in die Bar | 24.11.2011 | 11:55

Der letzte Satz ist vollkommen zutreffend.
Ein wohltuend differenzierter Artikel. Daß die relative Unbeliebtheit der Deutschen wenig mit der Nazi-Vergangenheit zu tun hat, sieht man daran, daß ihr Image teilweise dort sehr gut ist, wo die Deutschen im Zweiten Weltkrieg am schlimmsten gewütet haben. In Rußland z.B. hält man viel auf die "zuverlässigen, pünktlichen, akkuraten, arbeitsamen, gewissenhaften ..." Deutschen, die ihre Arbeit "ordentlich" erledigen und gute Qualität abliefern. Alles böse, böse Sekundärtugenden ? Nun, man lernt ihre Vorteile zu schätzen , wenn man einige Zeit irgendwo gelebt hat, wo Dinge etwas weniger gewissenhaft und ordentlich erledigt werden.

Und was den "Befehlston" angeht: In manchen Gegenden Spaniens, wo auch viele Brite hinfahren, sind die Deutschen als Touristen deutlich beliebter, weil sie sich respektvoller verhalten.

RE: Cool sein wie die Oberschicht | 16.10.2011 | 01:35

Eins sei vorausgeschickt: Ich habe das Buch von Bude (noch) nicht gelesen. So, wie er in verschiedenen Besprechungen wiedergegeben wurde, scheint er mir von zwei Prämissen auszugehen, die beide nicht stimmen. Erstens, alle Menschen sind gleich befähigt und können alle gleich viel lernen (wenn man sie nur ließe). Die "Bildungsverlierer" z.B. läßt man nicht. Zweitens, Menschen konkurrieren um Wissen, d.h. was einer gelernt hat, kann ein anderer nicht mehr lernen - es ist quasi "weggelernt".
Beides ist natürlich Mumpitz.
Wer Bude gelesen hat, möge mich berichtigen, sollte ich falsch liegen.

RE: Dagegen ist Murdoch ein Sozialist | 29.09.2011 | 17:37

Sehr guter Artikel.
Es sei noch hinzugefügt, daß die Autoren der Wissenschaftsjournale, die Wissenschaftler nämlich, null komma nichts für die Veröffentlichugnen bekommen. Mehr noch, sie müssen dafür bezahlen, um veröffentlicht zu werden, natürlich wiederum mit öffentlichen Mitteln, mit denen ja schon die Forschung finanziert wurde. Man stelle sich das in irgendeiner anderen Verlagsbranche vor.

RE: Wodka mit Zitroneneis | 26.09.2011 | 00:30

"Beschiss im Forschermilieu" läuft genauso, der Drehbuchautor hat sich möglicherweise vom Fall Hermann / Brach inspirieren lassen: www.g-o.de/dossier-detail-110-5.html

Was mich sehr ärgert ist, daß dieser Tatort der "Bevölkerung" suggeriert, Wissenschaftler seien irgendwie gut situiert und wohnten sämtlich in vom Institut gestellten (!) Designerbuden mit jeder Menge moderner Kunst an der Wand. Auch, wie die Leute gekleidet waren - mir hat's die Schuhe ausgezogen.

Sehr schlechte Recherche.

Ach ja, das auch noch: Gene exprimieren nicht !

RE: Der trinkt wieder | 29.08.2011 | 01:13

Todtraurig und nicht "köstlich", die Szene, in der Pfurtschi von den Speckknödeln seiner Mutter schwärmt. Sie wird sie nämlich nicht mehr machen.

RE: Wir haben uns geliebt | 20.06.2011 | 10:04

Den Titel "Schlechtester Tatort aller Zeiten" hat gegenwärtig der von voriger Woche inne. Dieser war dagegen so mittel. Kein Grund zur Aufregung für mich. Es gab sogar ein paar berührende Momente, vor allem mit Rennert.
Die Musik war allerdings nicht "das einzig Lobenswerte". Im Gegenteil, ich habe eindeutig zu viel bekommen, als Folkerts den kickenden Kindern im Regen zuschaut und der Sänger anhebt: "Born into a world of (stone ???)..." Das hätt's echt nicht gebraucht.