RE: Ohne Vertrauen klappt es nicht | 31.07.2021 | 10:40

Eine Übersterblichkeit, die "nicht beängstigend hoch" war, eben weil präventive Maßnahmen getroffen wurden. Es wird immer so getan, dass Corona gar nicht so schlimm sei/war/ist, im gleichen Atemzug werden aber immer die massiven Einschränkungen genannt, die das Ziel haben, Kontakte zu reduzieren, um das Risiko einer Übertragung und Ansteckungen zu minimieren, damit die absolute Anzahl an schweren Krankheitsverläufen und am Ende auch Corona-Toten(!) reduziert wird. Wie viele Menschen wären wohl ohne Maske, Abstand und Kontaktreduzierung und gestorben? Somit bleiben Sie am Ende wohl selber bei Ihrem Schwarz-Weiß-Diskurs... oder wollen Sie darüber diskutieren, ob Ihr Besuch im Biergarten bei 1000 Toten noch gerechtfertigt gewesen wäre, bei 2000 aber nicht mehr?

RE: Ohne Vertrauen klappt es nicht | 31.07.2021 | 10:08

2 Anmerkungen hierzu: Erstens, die Indikation für eine "unnütze" MRT-Untersuchung oder ein "unnütze" Medikament stellt nicht der Patient, sondern die behandelnden Ärzt:innen. Dann liegt das Problem ja wohl eher auf deren Seite.

Zweitens: Sie sprechen von der "intellektuelle Leistung, das Risiko der Präventionsmaßnahme gegen das Risiko der späteren Erkrankung abschätzen zu können" und erzählen dann zum Schluss, dass jeder für sein Leben selbst verantwortlich ist. Wie sollen sozial Schwache, die nicht über das universitäre medizinsische Wissen verfügen, richtige Entscheidungen treffen können? Es ist keine "Bevormund", sondern Aufgabe des Arztes/Ärztin, Wissen und Fakten den Patient:innen verständlich zu vermitteln. Erst dann können diese eine wirklich freie Entscheidung treffen...