Mario Gomez: «Drei Tage auf die Fresse» dann Lob

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TV-Kritiker Mehmet Scholl lobte Mario Gomez nach dessen beiden Treffern zum 2:1-Sieg gegen die Niederlande bei der Fußball-EM in der Ukraine. Dem Lob voraus gegangen war eine schwere Attacke des Ex-Nationalspielers Scholl gegen Gomez, weil der sich seiner Meinung nach zu wenig bewege und man Angst haben müsse, dass Gomez sich "Wund liege".

(SQD) Im Interview mit der "Bild"-Zeitung rudert Scholl nun zurück und findet gar lobende Worte für Gomez: „Ich bin stolz auf Mario. Einsatz und Erfolg haben zusammengepasst“, heißt es nunmehr.

Noch am Vortag hatte Scholl nach heftigem Medien-Echo an seiner Kritik festgehalten. Zitat: "Die Aussage mit dem Wundlegen war sicherlich grenzwertig, aber inhaltlich stehe ich zu der Kritik", sagte Scholl noch am Dienstag in der ARD.

Ein Kommentator des gestrigen Spiels gegen die Niederlande formulierte das dann so: "Es ist seine Story" und er meinte Gomez, der mit seinen zwei Toren gegen die Niederlande alle seine Kritiker Lügen strafte.

"3 Tage habe ich auf die Fresse bekommen" und "Es war Druck ohne Ende", gesteht der Bayern-Profi, der sich 100 Kilo leichter fühlt, nach diesem Erfolg gegen die Niederländer.

Der Wind dreht sich mit dem Erfolg. Wer Erfolg hat, hat Recht. Nun ist Gomez der Held und alle freuen sich mit ihm - bis zur nächsten Niederlage.

17:49 14.06.2012
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newsdesk

Autor und Journalist / Ressort Medien und Unterhaltung / Gesellschaft und Soziales
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