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RE: Auf dem Weg zur Maximaldemokratie | 01.05.2012 | 23:17

@Popkontext: Die vollen Sendungen Presseclub sind in der ARD-Mediathek aufrufbar und zu sehen.

@claudia: Ich merk schon, ich habe was nicht mitbekommen. :-)

RE: Auf dem Weg zur Maximaldemokratie | 01.05.2012 | 22:15

@Popkontext: Eben, ich beziehe mich auf ihren Presseclub-Auftritt, in dem sie mehrfach und explizit verneinte, dass es da rechtes Gedankengut gäbe, und das obwohl ein Tag zuvor diese Holocaust-Abstimmung beim Piratenparteitag war. Sie tut auch der Linken damit keinen Gefallen. Also, so oder so, ich versteh das alles nicht mehr, liegts am Datum, 2012, Untergang und so.

RE: Auf dem Weg zur Maximaldemokratie | 01.05.2012 | 21:31

Aber man muss schon ernüchternd feststellen, dass es "den Medien" kaum noch um Glaubwürdigkeit geht, sondern sie hinterherrennen und ich meine auch ihr wahres Publikum aus den Augen verlieren, jetzt mal konkret: wenn sich Frau Pohl ins Fernsehen setzt und die Piraten begrüßt und auch noch sagt dort gäbe es keine rechten Tendenzen, dann kippe ich aus den Latschen. Es kann doch nicht sein, dass, nur, weil man den "etablierten" ans Bein pinkeln will einem jeder Mittel zum Zweck recht ist. Und später, mal angenommen die outen sich als rechts oder rechtsstehend, was dann? Denkt Frau Pohl nicht soweit. Oder sind die alle betriebsblind?

RE: Auf dem Weg zur Maximaldemokratie | 01.05.2012 | 18:47

Ich kann auch nicht ausschließen, dass einige Presseleute einfach vor denen Angst haben.

RE: Auf dem Weg zur Maximaldemokratie | 01.05.2012 | 18:39

Gestern dazu bei 3sat, etwa gleich lautend mit "Der Welpenschutz ist vorbei" (ich schließe nicht aus, dass sich die Redaktion das hier zunutze gemacht hat): eine Piratin der zweiten Generation, die meinte, sie könne sonntags vom Sofa aus bequem Politik machen. Die hat zu 50% nicht gecheckt, was sie da sagt und zu 50% ist es persönliche Einfalt, seine "Argumente", denen der Realbezug fehlt, als Politik zu bezeichnen. Was mich an der ganzen Sache zutiefst verstört ist, dass die Medien da nicht genauer hinsehen, das bleibt ein paar im Netz überlassen. Ist das jetzt opportunes Mitlaufen der Presse oder Blindheit auf dem rechten Auge, oder beides? Und wie reagieren dieselben wohl, wenn mal ein Rechter bei den ganz oben verkehrt, und sein homophobes, rassistisches Geschwätz loslässt?

RE: Es geht immer noch billiger | 01.05.2012 | 13:41

Ja, aber die Statistiken sagen, dass die ALDI-Mitarbeiter im Schnitt viele Jahre dort bleiben, das sagt natürlich nichts über das Klima, aber systematisches Wegmobben... ich weiß nicht, dann bräuchte man den Mitarbeitern auch keine für die Branche hohen Löhne zahlen. Ich glaube persönlich, dass der ALDI-Süd-Chef seine persönliche Macke da auslebt, es wäre nicht der ersten "Reiche", den das Geld paranoid macht und der dann meint die Angestellten würden ihn betrügen.

RE: Es geht immer noch billiger | 30.04.2012 | 20:44

Herr von Brackel: Ich bin kein Freund von Discountern und der modernen Lebensmittelerzeugung, aber hier haben Sie ihre Hausaufgaben nicht gemacht, selbst die SPIEGEL-Reporter sagen, dass die ALDI-Mitarbeiter für diese Branche gut verdienen, auch betroffene ALDI-Mitarbeiter sagen das, das Gehalt ist kein Argument bzw. Gegenargument.

RE: Auf dem Weg zur Maximaldemokratie | 30.04.2012 | 16:43

Ha, der war gut. Ich würde es nicht so tragisch sehen, denn auf Dauer müssen die Piraten bringen oder verklingen, so dass eine Karriere so oder so dort kein Langzeitspiel wäre.

Wie groß ist denn die Schnittmenge von Occupy und Piraten, ich hatte nicht den Eindruck, dass die Occupy-Bewegung sich vorwiegend aus Piraten speist, jetzt mal auf Deutschland bezogen. In den Staaten sind die Occupy-Leute ja wirklich Akademiker ohne Arbeit, wie es in Spanien ist weiß ich ehrlich gesagt nicht. Die Piraten in Schweden sind ja nur noch Marginalie, deswegen finde ich es immer so trollig, wenn sich deutsche Piraten schwedische Namen geben.

RE: Auf dem Weg zur Maximaldemokratie | 30.04.2012 | 16:03

Dann drück´ ich mich präziser aus: die Oberpiraten entstammen keiner frustrierten Unterschicht und nutzen die Politik zur bequemen Altersvorsorge, oder glauben Sie/ Du, dass die nach 4 oder 8 Jahren noch weitermachen, wenn sie denn noch was zu sagen haben.

Die Basispiraten oder wie man immer die nennen will nehme ich schon wahr als "perspektivenlos", nur, so ganz stimmt das ja nicht, es gäbe genug Partizipationsmöglichkeiten im Land, nur haben die nicht den Frische-Faktor durch Technik und sind weniger medial angesagt. Pirat zu sein ist für mich der bequemste Weg aller Wege.

RE: Auf dem Weg zur Maximaldemokratie | 30.04.2012 | 09:36

Da liegen Sie richtig. Ich habe die 89er-Bewegung im Osten miterlebt und mir auch viel erhofft, leider ging sie unter.

Was die Piraten betrifft, so gehen sie ja nicht aus einer Unterdrückung hervor wie die89er, sondern eher aus einer Konsumhaltung, ihre Forderungen sind ja von Konsumnatur, nicht von der Art wirkliche Gerechtigkeit zu erschaffen, was man schon alleine an deren Einstellung zum Neoliberalismus sieht, den sie ausdrücklich nicht ausschließen.