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Norbert Heckelei, M.A., studierte Politologie, Geschichte, Germanistik, Psychologie, Pädagogik & Bühnentanz. Er arbeitet als Pädagoge in einer Schule.
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RE: Sauberer Lobbyismus? | 25.06.2020 | 20:09

Was Amthor gemacht hat "Lobbyismus" zu nennen ist eine Verharmlosung der Tat!

Es ist ein großer Unterschied, ob ein von Bürgern bezahlter und gewählter Abgeordneter von einer Firma Geld und Posten kassiert und dann mächtige Parteifreunde im Sinne der Firma beeinflusst, oder ob ein Firmenmitarbeiter, nicht vom Volk gewählt, von außen versucht, Einfluss auf Politiker zu nehmen. Der zweite Fall ist Lobbyismus, muss sofort transparent gemacht werden und braucht strengste Regeln, damit die kapitalstarken Lobbyisten ihre viel größere Lobbymacht verlieren und nur gleichberechtigter sind. Der Fall Amthos aber ist schon Korruption, weil er in seinem Vollzeitjob MDB UNSERE INTERESSEN, und nicht die irgendeines zusätzlichen Geldgebers vertreten muss und darf, sonst nichts. Er hat sich schon als käuflich erwiesen, und zwar für Partikularinteressen, statt für unser aller Gemeinwohl. Nebeneinkünfte müssen verboten werden, weil dann die Loyalität zum Wähler verkauft ist.

RE: Zerstörung der Eineindeutigkeit | 10.05.2020 | 17:57

Zitat "Aber diese Schublade ist groß, denn in ihr tummeln sich Verzweifelte, Anfällige, Angstvolle, psychisch Labile und das wahrlich Böse in Gestalt von Antidemokraten, Rechten und Machthungrigen." Schade - hier zeigt die Autorin leider eine staatstragende unkritische Haltung. Denn was hier zu eng als "Qualität" von Verschwörungstheoretikern und ihren Anhängern defoniert wird, vergisst diejenigen, die kompetent aufklären, aber sofort von den staatstragenden Medien als Verschwörungstheoretiker diffamiert werden, weil ihre Meinung jenseits des Mainstreams gegen den Strom schwimmt. Von diesen Aufklärern und Andersdenkenden gibt es auch unter den vermeintlichen "Verschwörungstheoretikern" jede Menge. Allein schon die Begrifflichkeit ist eine staatliche Erfindung, genauer: hauptsächlich die des CIA nach dem Komplott zur Ermoderung JF Kennedys, als viele die herrschende Staatsdoktrin seiner angeblich alleinigen Ermordung (Schuß von hinten) durch lee Harvey Oswald durch umfangreiche Recherche in Zweifel zogen und letztlich pulverisierten. "Merkwürdigerweise" werden seitdem staatliche meldungen und Massenmediale Verlautbarungen, die oft Hand in Hand eingehen, immer mehr oder weniger als Wahrheit verkündet, abweichende meinungen aus der informierten ud recherchierenden Bürgerschaft, selnbst wenn sie sogar von renommierten Wissenschaftlern kommen, blitzschnell - wie auch im Corona Fall - als Fake News oder Verschwörungstheorie gebrandmarkt. Das nutzt zwar den Mächtigen, aber nicht der Wahrheit. Wie heißt es so schön: die herrschenden Geschichtsbücher werden von den Herrschenden geschrieben...

RE: Bizarre Blüten | 02.05.2020 | 09:59

Der Coronavirus ist nicht der richtige Gegner. Die strukturelle gesellschaftliche Immunschwäche und deren Ursachen ist das Problem, welches belämpft werden muss. Ja, Abstand um die Fähigkeiten des Gesundheitssystems nicht zu überlasten, aber nein, keine Zwangsbeatmung für diejenigen, die nie gefragt wurden ob sie das wollen. Ursachen der gesellschaftlichen Immunschwäche sind unsere Produktionsweise und unser Lebensstil, ich erspare uns die Details. Die aber sind begründet im Kapitalismus. Wer also von der Immunschwäche schweigtund sie nicht systematisch bekämpft, der will nur den Status Quo ante und den Kapitalismus weiter retten. Schluss damit!

RE: Umbruch nach dem Umbruch | 20.02.2020 | 18:31

Es herrscht auch hier immer noch der Glaube, die Russen kämen. "Den Russen" muss kein Riegel vorgeschoben werden, es muss vor allem aufgehört werden, sich militärisch immer näher an sie ran zuschieben, bis an ihre Landesgrenze. Die USA würden derartige Manöver bei sich NIMALS akzeptieren, und wir wundern uns, dass die Russen nervös werden? Welche Heuchelei!!! Wir brauchen keine NATO, die nie als Verteidigungspakt gewirkt hat. Sondern lediglich als Massenaufrüstungspakt und als Deckmäntelchen für die nach wie vor imperialen Aggressionen der USA, siehe Afghanistan, dort auch noch mit deutscher Assistenz. Neuerdings auch als Rückfalloption für den Aggressiven Erdogan? Die Nato produziert erst die Probleme selber, die sie immer schon vorgibt zu bekämpfen. Wir brauchen digitale Eigenständigkeit von den USA, keine NATO-Mitgliedschaft, sondern lediglich eine ernsthafte Landesverteidigung. Keine aggressive weltweite Verteidigung unseres schizophrenen Lebensstiles im Nahen Osten und Afrika. Das ist Spätkolonialismus und Spätimperialismus, der den Terrorismus erst geschaffen hat und immer weiter blühen lässt.

RE: Das ist der Dammbruch | 05.02.2020 | 17:01

Die Wahl Kemmerichs bedeutet kein Bündnis aus Mob und Elite. Die CDU in Thüringen ist NICHT Elite, sie ist maskierter rechter Mobsympathisant, wie die Republikaner um Trump, machtgeil , aber offensichtlich demokratiefeindlich.

RE: Sigmar Gabriel wird der SPD noch fehlen | 02.02.2020 | 10:42

Sigmar Gabriel war immer ein neoliberaler Wankelmütiger ohne Rückgrat. Jetzt ist er auch noch Aufsichtsrat in einer völlig offensichtlich auch kriminellen Organisation, genant Deutsche Bank. Oder wie sollte man sonst eine Institution nennen, die jährlich mehr als 5 Milliarden Euro planmäßig zurücklegt, um Prozesskosten und Entschädigungen für ihr eingestandenes und bewiesenes kriminelles Verhalten zu bezahlen, welches sie Jahr für Jahr fortführt? Wenn selbst schon abgehalfterte SPD'ler dort mal richtig Kohle machen, was denn dann die, die heute noch im Amt aber schon lange jenseits der Würde sind, weil sie spätestens seit den Kriegskrediten für die Monarchie 1913 ins Arbeitgeberlager übergelaufen sind.

RE: Wie feiern wir Weihnachten 2050? | 14.01.2020 | 20:50

Die Entkopplung vom strukturellen Wachstumszwang ist aktuell noch unmöglich. Kapitalismus braucht zwanghaft Wachstum und Wachstum setzt Kapitalismus voraus. Darauf zu warten, dass die Begrenzheit der Ressourcen (Grenzen des Wachstums) den Kapitalismus automatisch durch sich heraus beenden, ist menschenverachtend. Schon jetzt sind dafür Millionen von Menschen durch Ressourcen- und Wirtschaftskriege ermordet worden, ohne dass man das klar sagt. Der Kampf um die fossilen, mineralischen und huminösen Restressourcen hat längst begonnen und wird wenn wir zuschauen noch Hunderte von Millionen Opfern fordern, weil sich die Reichsten und Stärksten weiterhin den größten Restanteil sichern wollen. Entkarbonisierung und De-Growth ist notwendige Friedens-, Sozial-, Wirtschafts- und Menschenrechtspolitik. Sie kann nur durchgesetzt werden, wenn wir international die herrschenden Eliten spalten udn Unterstützung in einem Teil erarbeiten. Denn ein anderer Teil wird lange Zeit unbelehrbar bleiben und sich mit allen zur verfügung stehenden Mitteln wehren macht und Ressourcen abzugeben. Die globalen Trumpisten sind lebensgefährlich, für die Schwachen, für die Tiere, für die Bewohnbarkeit des Planeten. Für alle.

RE: Zurück zu de Gaulle | 05.12.2019 | 19:31

Macron hat Recht ! De Gaulle hatte Recht ! Die NATO war und ist immer nur das Spielzeug der USA, von ihnen missbraucht für ihre Kriegsführung und Geostrategie, wenn erwünscht. Die EU sollte sich unabhängig machen, technisch wie finanziell wie militärisch und mit einem minimalen militärischen Aufwand auf reine eigene Grenzsicherung konzentrieren. Alles andere muss mit Wirtschaft udn Diplomatie beeinflusst werden. Diese Kräfte sidn, sinnvoll engagiert, ausreichend.

RE: Feminismus ist nicht gleich Macht | 26.07.2019 | 20:18

Das Schlimmste sind Frauen in Machtpositionen , die Männer nachäffen. Statt originär weibliche Politik zu machen übernehmen sie männliche Werte und Handlungsweisen, die uns täglich dem Abgrund näher bringen. Ein Trauerspiel. Wenn eine Frau Kriegsministerin macht und nicht realisiert, wie sie mehr und härtere Kriege vorbereitet, ist ihre Wirkung sogar noch perfider als die eines Mannes in der Position. Weil sie Frai ist wird ihr Handeln zur Zeit noch stärker legitimiert, da Frauen ja per se schon mit "Frieden" konnotiert sind, jedenfalls viel stärker als Männer.

RE: Gratiswut | 29.07.2018 | 17:33

Der vermeintliche Bremer "BAMF-Asyl-Skandal" ist ein ein weiteres der zahllosen Beispiele wie Politik und Medien in Deutschland in enger Kooperation Fake News produzieren. In einem bestimmten geistigen Klima sind sich Medien wie Politiker schon lange nicht zu schade - teils bewusst teils unbewusst ist zu vermuten - Behauptungen ohne sachlichen Hintergrund in den Raum zu stellen die aufgrund der gerade vorherrschenden Ideologie ("Flüchtlingsflut" o.ä.) sofort als Tatsachen gehandelt werden und die gerade vorherrschende Ideologie (Weg von der Willkommenskultur und hin zum eisernen Vorhang um Europa) verstärken bzw. oft erst MIT ERZEUGEN. Die ca. 1500 Menschen pro Jahr, mit denen Seehofer und die CSU wochenlange Propaganda gegen das recht auf Asyl und für AFD-Politik machten, sind ein weiteres Beispiel. Allein die Art und Weise, wie Medien dieses Thema aufgriffen und aufbliesen, war schon Fake News und Hofierung des Agenda-Settings der AFD . Erbärmliche geistige Armut und erbärmlich wenig eigenes Rückgrat und Denken.