Streit ums Finanzministerium!

CDU/FDP Da wollen die beiden Parteien schon vor der Wahl das Fell des Bären verteilen.
Bei diesem Beitrag handelt es sich um ein Blog aus der Freitag-Community

Wie nicht anders zu erwarten war, geht es schon vor der Wahl los. CDU und FDP streiten sich schon heute um das Finanzministerium. Welche Arroganz gegenüber den Wählern und welche Großmannssucht der FDP. Dieser kleine Gernegroß Lindner tut schon so, als sei er dabei. Dieses ganze Gerangel stärkt nur die AFD und Vorbehalte gegenüber den Politikern.

Das Merkel hat mit ihrer Demobilisierungsstrategie den Wahlkampf lahm und beliebig gestaltet. Sie wollte der SPD und Schulz schaden. Sie hat mit dieser Politik den rechten Krawallmachern eine Plattform eröffnet. Heute, so lese ich, rechnen einige mit 50 Abgeordneten für die AFD. Merkels Schlafmützigkeit, acht Jahre Groko und die damit verbundene Tatenlosigkeit treiben immer mehr Wähler an den rechten Rand.

Mit dieser Strategie der Demobilisierung wird Merkel scheitern und hat dabei nur die AFD stark gemacht. Sie sollte sich bei ihren Ratgebern und ihren Beratern aus der Meinungsforschung bedanken. Ähnliches gilt für die SPD, die hasenfüßig auftritt und defensiv handelt.

Die FDP in der Regierung, ein Horror. Der Aktenkofferträger wird die Prinzipien des Neoliberalismus neu verankern: Privat vor Staat. Das kann doch keiner wollen, außer die Klientel dieser Partei.

Und am Rande: Wie man heute hört beharrt die CSU auf der Obergrenze für Flüchtlinge.

Ja, Frau Merkel, was nun?

Am 24. abends, eine Minute nach Schließung der Wahllokale beginnt der Liebesentzug für sie. Sie hätten mal rechtzeitig Schluss machen sollen, allerdings können das nur „große“ Menschen und von denen bleibt was. Von ihnen bleibt nur Beliebigkeit.

Einzig die Linke wird diese Gesellschaft zukunftsfähig machen. Keine Stimme an Parteien verschenken, die nur aus Machtinteresse und Machterhalt die Wähler für dumm halten!

Links wählen, heißt sozialen Fortschritt wählen.

15:03 18.09.2017
Dieser Beitrag gibt die Meinung des Autors wieder, nicht notwendigerweise die der Redaktion des Freitag.
Geschrieben von

niclas quinten

Schreiben, schreiben und nochmals schreiben. Völlig egal, ob es veröffentlicht wird oder irgendeiner es liest. Status: Schreiber und Leser
Avatar

Kommentare