Niemals

Schreiber 0 Leser 0
Avatar
RE: Liebe SPD. Ein Aufruf zum Wortbruch | 21.10.2013 | 15:15

Es ist gut dass es auch nach der Ära SPD eine echte sozialdemokratische Partei geben wird.

Schon fast widerlich ist die momentane Anbiederung an die CDU/CSU. Dass man fast alle Wahlversprechen, bis auf den Mindestlohn, fallen lässt nur um ein paar Ministerposten abzuräumen ist vergleichbar mit der Moral eines Investmentbankers. Dies alles unter dem Deckmantel sich „der Verantwortung“ zu stellen!

Sich der Verantwortung zu stellen würde bedeuten sich der linken Mehrheit im Bundestag bewusst zu werden und eine Koalition links der CDU/CSU zu suchen!

Da dies nicht geschieht, kann dies nur bedeuten, dass sich die SPD sich selbst nicht als linke Partei einschätzt. Scheinbar fühlt sich die Partei (oder besser die Parteioberen) nicht links genug um mit Linken zu regieren?

So gesehen ist es dann auch in sich schlüssig, dass die SPD-Mächtigen sich bis heute weigern mit den Linken zu sondieren. Dies liegt in der Natur der Dinge. Zu groß wäre die Gefahr dass die "Basis", und vor allem sie selbst, merken würden wer wirklich sozialdemokratisch denkt und auch handelt.

Leider müssen wir nun noch einmal durch vier weitere Jahre Sozialabbau und Ungerechtigkeit quälen, aber am Ende wird es zumindest etwas Gutes haben: die SPD wird sich zerrieben haben und endlich in der Linken aufgehen. Die paar Seeheimer und Machthungrigen die Angela über lässt können dann ja zur CDU migrieren.

RE: Haltung, bitte! Aber eine neutrale | 11.01.2013 | 12:40

Diese gesamte, seit Tagen andauernde, Diskussion um die Antisemitismusvorwürfe gegen Augstein zeigen sehr deutlich auf, wie wichtig dieses Thema für uns, den hier in Deutschland lebenden Menschen, ist.

Die allermeisten von uns sind mit dem Bewusstsein an das grausame Vermächtnis der Nazis groß geworden.

Aber dürfen wir deshalb nicht Dinge kritisieren die wir für falsch ja sogar für unmenschlich halten?

So wie ich z.B. die Politik der Staaten die in Afghanistan einmarschiert sind kritisiere, so wie ich die Verdunklungspolitik der deutschen Verfassungsschützer im NSU-Fall kritisiere, so wie ich das Ausrasten einiger Islamisten auf Grund des bekloppten Mohamed-Films kritisiere, so wie ich die Taten einiger katholischer Priester, und noch mehr die Boykottierung der Aufklärung dieser Taten, kritisiere, so kritisiere ich auch die Politik der Israelis. Und bei all diesen Kritiken ist mir eines ganz sicher total egal, und zwar den albernen Gott den die einen und die anderen bei Ihren unmenschlichen Taten anbeten!

Nicht dass ich alles was die Palästinenser tun für gut erachte, aber das was dort Israel mit diesen Menschen macht, ist ein Holocaust der eigenen Art. Israels Politik ist unmenschlich und mörderisch und gehört vor den internationalen Gerichtshof in Den Haag.

Und noch etwas, nicht ein Antisemit ist jemand der solche Dinge ausspricht, sondern Realist.