nihil116

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RE: Marx, Kolping fremdelten 1848 in Köln | 05.03.2016 | 15:17

Elberfeld und Barmen als Städtchen zu bezeichnen ist an Dreistheit und manipulativer Verlogenheit oder als Ausdruck eklatantem Bildungsmangels wohl kaum zu überbieten - Die Doppelgroßstadt Elberfeld-Barmen, kurz und respektvoll das Wupperthal genannt(schon lange bevor es offiziell Wuppertal wurde), war das erste große Industriezentrum Deutschlands und zählte um 1880 bereits 200.000 Einwohner (Barmen und Elberfeld jeweils ca. 100.000 Einwohner) das unbedeutende Kaff Köln zählte zu diesem Zeitpunkt gerade einmal 150.000 Einwohner und die völlig überbewerteten Ruhrstädtchen die Wuppertal als deutsches Manchester dann als Zulieferregion mit nach oben zog, waren eher ländliche Dörfer. Die ersten drei Kohlewege die man im bäuerlichen Ruhrgebiet in die Äcker furchte, führten alle ins bereits hochindustrialisierte deutsche Manchester Wupperthal wo ein gewisser Friedrich Bayer gerade dabei war mit seinen Mitarbeitern das Aspirin im Elberfelder Stammwerk zu entwickeln, dem dann ein Großteil der bedeutendsten Medikamente der Medizingeschichte folgten die ebenfalls hier entwickelt wurden und das Unternehmen zentral in dieser für damaligen Verhältnisse riesigen Fabrikstadt im engen Tal-Kessel gelegen vor das Problem Platzmangel stellte, da es bereits hier zum Weltunternehmen geworden war. Der ebenfalls aus Wuppertal stammende Carl Duisberg (zunächst Chef-Chemiker und später Chef des Wuppertaler Weltkonzerns Bayer) erwarb deswegen im winzigen Wiesdorf am Rhein neue Flächen zur Expansion. Wiesdorf heißt heute Leverkusen, ist immer noch deutlich kleiner als die wirkliche Bayer-Stadt Wuppertal und grotesk überbewertet und ein armseliges Ablegerstädchen Wuppertals - alle wichtigen geschichtlichen Bezüge und das wirkliche Stammwerk liegen in Wuppertal was das Unternehmen mit Hilfe der manipulativen deutschen Medien geschickt aus dem Bewusstsein der Deutschen drängte, so wie dies alle Städte rund um Wuppertal gern machen um sich ekelhaft posend-katholisch in den Vordergrund zu drängen und sich auf Kosten des protestantisch bescheidenen Wuppertals zu profilieren um so einseitig Strukturhilfen abzugreifen und sich mit fremden Federn feiern lassen ! Dieses bösartige katholische Kesseltreiben der Rheinschiene und des Ruhrgebiets findet in der Propaganda-Lüge vom unbedeutend provinziellen Wuppertal seinen schäbigen Höhepunkt und Ausdruck der von verantwortungslosen Journalisten und unreflektiert geifernden Schreiberlingen immer wieder reflexartig gegen Wuppertal ins Feld geführt wird. Der Umgang Deutschlands mit seinem ältesten großen Industriezentrum und das Unwissen über das, was alles in Wirklichkeit aus Wuppertal stammt ist ein Skandal der die Verwahlosung von 4500! Baudenkmälern und sozial- und industriegeschichtlich herausragend bedeutsamen Plätzen zu verantworten hat! Kaufhof, TÜV-Rheinland,Bayer, Inddustrie-und Handelskammer-System in Deutschland, Glanstoff AG, Barmer, Barmenia, Popkomm, Sozialismus / Friedrich Engels, Gesellenvereine Kolping etc. etc. - alles aus Wuppertal!

RE: Traumfabrik Wuppertal | 06.07.2014 | 11:21

Schon erstaunlich, das es Chinesen auch wegen der Kultur und Pina Bausch nach Wuppertal zieht, wo diese doch eher die älteste große Industriestadt Deutschlands, die auf Grund ihrer gedrängten Tallage oftmals deutlich kleiner wirkt als sie es in Wirklichkeit ist, wegen ihrer großen sozial-reformerischen Geschichte um Friedrich Engels, Adolf Kolping etc. etc. besuchen.

Vielleicht sollte man Herrn Xidi auch mal darauf aufmerksam machen, dass das Chemie-Werk durch das er mit der Schwebebahn fuhr, das Stammwerk der Weltkonzerns Bayer ist in dem vom Aspirin, über das Heroin bis hin zu Adalat dem ersten Herzmittel oder den Sulfonamiden (erstes Breitband Antibiotikum der Welt - Nobelpreis) ein Großteil der wichtigsten Medikamente der Medizingeschichte erfunden wurden und das heute immer noch deutlich kleinere Leverkusen nur ein Ableger-Städtchen Wuppertals ist, das seine Existenz der enormen Gedrängtheit der 17 größten Stadt Deutschlands die Wuppertal mit 350.000 Einwohnern immer noch, trotz hoher Bevölkerungs-Schwundes ist, zu verdanken hat.

So könnte er dann vielleicht wirklich begreifen wie herausragend die Bedeutung dieser Stadt als erstes großes Industrie-Zentrum für die Entwicklung Deutschlands war, was leider viel zu oft zu Gunsten des völlig überbewerteten Ruhrgebiets vertuscht und verleugnet wird.

Dies führt dann dazu, das dass Ruhrgebiet über Jahrzehnte einseitig Strukturhilfen bekam, während man Wuppertal mit seinen viel älteren Industrie- und Urbanenstrukturen sich selbst überließ und auch Großveranstaltungen einseitig nur ins benachbarte Ruhrgebiet vergab, was zu einer bedrohliche Wettbewerbsverzerrung führte, wodurch die Größe der Stadt nicht mehr wirklich über die verfallene Infrastruktur sichtbar ist.

Es ist eine Schande das Deutschland so mit seinem ältesten großen Industrie-Zentrum umgeht weil dies den politischen Interessen (SPD - Ruhrgebiet) dient und deswegen die Lügen über das angeblich kleine unbedeutende Wuppertal bis nach China verbreitet werden!!!